Olympische Sommerspiele 1900

Die Olympischen Sommerspiele 1900 (offiziell Spiele der II. Olympiade genannt) wurden in der französischen Hauptstadt Paris im Rahmen der Weltausstellung(Exposition Universelle et Internationale de Paris) ausgetragen. Die Wettbewerbe verteilten sich über fünf Monate und fanden zwischen dem 14. Mai und dem 28. Oktober 1900 statt.

Im Gegensatz zu einer Weltausstellung hatten Olympische Spiele sowohl in der Öffentlichkeit als auch in Kreisen der Sportfunktionäre und Sportler noch keinen Stellenwert. Die Organisatoren der Weltausstellung, unter deren Leitung auch alle Sportwettbewerbe veranstaltet wurden, sahen deshalb auch keine Veranlassung, sich den Forderungen und Ansprüchen von Pierre de Coubertin, dem Begründer der neuzeitlichen Olympischen Spiele, zu beugen. Selbst der Name Olympische Spiele wurde in keinem offiziellen Bericht und in nur wenigen Veröffentlichungen jener Zeit verwendet. Die Wettkämpfe trugen den offiziellen Namen Concours Internationaux d’Exercices Physiques et de Sports (Internationale Wettbewerbe für Leibesübungen und Sport).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Margaret Abbott stirbt in Greenwich, Connecticut. Margaret Ives Abbott wurde durch den Sieg im Damen-Golfturnier bei den Olympischen Spielen 1900 erste US-amerikanische, zweite Olympiasiegerin überhaupt sowie einzige Olympiasiegerin im Golf.

1952

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Gestorben: Sidney Merlin stirbt in Athen. Sidney Louis Walter Merlin war ein britischer Botaniker und Sportschütze, der an den Olympischen Sommerspielen 1896, den Olympischen Sommerspielen 1900 und den Olympischen Zwischenspielen 1906 teilnahm.
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Gestorben: Carl Albert Andersen stirbt in Oslo. Carl Albert „Flisa“ Andersen war ein norwegischer Leichtathlet und Turner, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgreich war. Er nahm an drei Olympischen Spielen teil: 1900 in Paris, 1906 in Athen und 1908 in London.
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Gestorben: Fritz Manteuffel stirbt. Fritz Manteuffel war ein deutscher Geräteturner, der für Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen 1896 als Turner in den Disziplinen Barren, Reck, Pferdsprung und Seitpferd startete. Seine genauen Ergebnisse sind nicht bekannt, er erreichte in den Einzelwettbewerben jedoch keine Medaille. Zusammen mit den anderen deutschen Turnern erreichte er zwei Goldmedaillen in den Disziplinen Barren-Mannschaft und Reck-Mannschaft. Bei den Olympischen Sommerspielen 1900 trat er erneut zum Turnen an, diesmal gab es nur den Turnmehrkampf, bei dem er insgesamt 223 Punkte erreichte und somit auf dem 72. Platz von 135 Teilnehmern landete. Er war außerdem der sechstbeste Deutsche im Turnmehrkampf.
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Gestorben: Gyula Kakas stirbt in Budapest. Gyula Kakas war ein ungarischer Turner, der an den Olympischen Sommerspielen 1896, den Olympischen Sommerspielen 1900 und den Olympischen Zwischenspielen 1906 teilnahm. Er trat in 1896 in den Disziplinen Pferdsprung, Reck, Barren und Pauschenpferd an. 1900 trat er beim Turnmehrkampf an, 1906 beim Turnmehrkampf mit 5 und 6 Übungen sowie mit der ungarischen Mannschaft beim Turnmehrkampf für Mannschaften. Er gewann nie eine olympische Medaille.

Sport

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Nach über fünf Monaten Dauer gehen in Paris die II. Olympischen Sommerspiele mit der Schlussfeier zu Ende.
Olympische Spiele:
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28. Oktober: In Paris finden im Rahmen der Weltausstellung 1900 die II. Olympischen Sommerspiele statt.

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