Olympische Sommerspiele 1968

Die Olympischen Sommerspiele 1968 (offiziell Spiele der XIX. Olympiade genannt) fanden vom 12. bis zum 27. Oktober 1968 in Mexiko-Stadt statt. Die mexikanische Hauptstadt setzte sich auf der 61. IOC-Session in Baden-Baden gegen die Mitbewerber Detroit, Lyon und Buenos Aires durch. An den Spielen nahmen 5516 Athleten (4735 Männer und 781 Frauen) aus 112 Nationen teil. Erfolgreichste Nation waren die Vereinigten Staaten von Amerika vor der UdSSR und Japan. Die erfolgreichsten Sportler waren die tschechoslowakische Turnerin Věra Čáslavská mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen und der japanische Turner Akinori Nakayama mit vier Gold- und einer Silbermedaille.

Die Olympischen Sommerspiele 1968 markierten einen Höhepunkt der olympischen Leichtathletikwettbewerbe, bei denen 17 Weltrekorde aufgestellt wurden. Herausragend war dabei vor allem Bob Beamons Weitsprung-Weltrekord, der als „Sprung ins nächste Jahrhundert“ bezeichnet wurde und heute noch immer olympischer Rekord ist. Aufsehen erregte auch die „Black Power“-Geste der beiden US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos, die im Rennen über 200 Meter Gold und Bronze gewannen, im Anschluss an ihren Podiumsprotest allerdings vom amerikanischen Komitee des olympischen Dorfes verwiesen wurden und das Land binnen 48 Stunden verlassen mussten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Wladimir Musalimow stirbt in Luhansk, Ukraine. Wolodymyr Andrijowytsch Mussalimow war ein sowjetisch-ukrainischer Boxer. Mussalimow gewann die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1968 und den Europameisterschaften 1969.
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Gestorben: Petr Kment stirbt. Petr Kment war ein tschechoslowakischer Ringer. Er war Gewinner der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt und Europameister 1968 in Västerås im Schwergewicht im griechisch-römischen Stil.
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Gestorben: Jerzy Kulej stirbt in Warschau. Jerzy Zdzisław Kulej war ein polnischer Boxer und Politiker. Er war Olympiasieger 1964 und 1968 sowie Europameister der Amateure 1963 und 1965 im Halbweltergewicht. Von 2001 bis 2005 saß er für den Bund der Demokratischen Linken im Sejm.
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Gestorben: Aboutaleb Talebi stirbt in Teheran. Aboutaleb Talebi Gorgori, persisch? ‏ابوطالب طالبی گورگوری‎, war ein iranischer Freistlilringer und Teilnehmer an den Olympischen Sommerspielen 1968 in Mexiko-Stadt.
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Gestorben: Gyula Zsivótzky stirbt in Budapest. Gyula Zsivótzky war ein ungarischer Hammerwerfer. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt.

Weitere Starts im 20-km-Gehen bei internationalen Höhepunkten

1968

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Olympische Spiele: Platz 5 (1:35:28? h) (Gerhard Sperling)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1968

Werke (ohne USA) > Mexiko:
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Ohne Titel, Ruta de la Amistad in Mexiko-Stadt de Olympische Sommerspiele (Clement Meadmore)

1968

Werk:
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Mexiko Ruta de la Amistad aus Anlaß der Olympischen Sommerspielen (Miloslav Chlupáč)

1968

Werk:
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La sol bipedo, Ruta de la Amistad in Mexiko-Stadt anlässlich der Olympischen Sommerspiele (Pierre Székely)

Olympiasieger am Barren

1968

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Japan Akinori Nakayama (Barren (Turngerät))

Olympiasieger am Boden > Männer

1968

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Japan Sawao Kat? (Bodenturnen)

Olympiasiegerinnen am Schwebebalken

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Olympiasieger im Sprung > Männer

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Olympiasieger am Pauschenpferd

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Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Miroslav Cerar (Pauschenpferd)

Olympiasieger im Sprung > Frauen

1968

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Tschechien V?ra ?áslavská (Sprung (Gerätturnen))

Starts bei internationalen Höhepunkten im Einzelnen

1968

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Olympische Spiele: Platz 4 (4:33:10? h) (Peter Selzer)

Berühmte Persönlichkeiten > Absolventen > Weitere Absolventen

1968

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Dick Fosbury - Hochspringer, Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen (Oregon State University)

Fackellauf und olympisches Feuer

Ereignisse

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Bei den Olympischen Sommerspielen in Mexiko-Stadt gewinnt der US-Amerikaner Richard „Dick“ Fosbury mit einer revolutionären Sprungtechnik, dem später nach ihm benannten Fosbury-Flop, die Goldmedaille im Hochsprung-Wettbewerb mit übersprungenen 2,24 m.

Sport

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In Mexiko-Stadt gehen die Spiele der XIX. Olympiade zu Ende. Bei den nicht mehr als gesamtdeutsche Mannschaft angetretenen Sportlern liegt die Equipe der DDR im Medaillenspiegel vor dem bundesdeutschen Team.

1968

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Ereignisse > Sport: Olympische Sommerspiele in Mexiko-Stadt: Bob Beamon springt sensationelle 8,90? Meter weit, ein Satz, der in der Presse als „Sprung ins 21. Jahrhundert“ gefeiert wird. (18. Oktober)

1968

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Olympiasieger an den Ringen: Japan Akinori Nakayama (Ringeturnen)

1968

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Palmares > Olympische Spiele: Gold Sprint, Gold Tandem mit Pierre Trentin (Daniel Morelon)

1968

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Olympische Spiele > 50 km Gehen: aufgegeben (Abdon Pamich)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1968

Erfolge im Einzelnen im 50-km-Gehen:
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Olympische Spiele: Platz 1 (4:20:14? h) (Christoph Höhne)

1968

Erfolge als Sportlerin:
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Teilnahme an den Olympischen Spielen in Mexiko (10. Platz im Kugelstoßen) (Gertrud Schäfer (Leichtathletin))

1968

Erfolge im Überblick > Olympische Spiele:
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Platz 9 im Vorkampf mit 7,94? m (Lynn Davies)

1968

Ehrung > Erfolg als Spieler > Nationalelf:
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Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen (Chatchai Paholpat)

"Olympische Sommerspiele 1968" in den Nachrichten