Olympische Sommerspiele 1988

Die Olympischen Sommerspiele 1988 (offiziell Spiele der XXIV. Olympiade genannt) fanden vom 17. September bis zum 2. Oktober 1988 in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt. Bei der Vergabe der Spiele während der 84. IOC-Session in Baden-Baden am 30. September 1981 hatte sich die südkoreanische Stadt gegen das japanische Nagoya durchgesetzt. Mit 8391 Sportlern und 159 Mannschaften gab es einen neuen Teilnehmerrekord. Herausragende Sportler der Spiele waren Kristin Otto mit sechs Goldmedaillen im Schwimmen, Matt Biondi mit sieben ebenfalls im Schwimmen gewonnenen Medaillen (davon fünfmal Gold), Wladimir Artjomow mit fünf Medaillen im Kunstturnen (davon viermal Gold) und die Leichtathletin Florence Griffith-Joyner mit drei Goldmedaillen.

Die Olympischen Sommerspiele 1988 markierten die Öffnung der olympischen Bewegung für Profis und das Ende der großen Boykottspiele nach den Spielen 1980 in Moskau und den Spielen 1984 in Los Angeles, auch wenn Albanien, Äthiopien, Kuba, Madagaskar, Nicaragua, Nordkorea und die Seychellen keine Mannschaften entsandten. Ein dominierendes Thema war die Dopingproblematik, die mit dem Fall Ben Johnson in den Fokus des öffentlichen Interesses geriet. Die Olympischen Sommerspiele 1988 bewirkten eine Öffnung Südkoreas und unterstützten damit den aufkommenden politischen Wandel.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Park Seh-jik stirbt. Park Seh-jik war ein südkoreanischer Sportfunktionär und Politiker. Als Präsident des Organisationskomitees leitete er die Organisation der Olympischen Sommerspiele 1988 in Seoul.
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Gestorben: Bahne Rabe stirbt in Kiel. Bahne Rabe war ein deutscher Ruderer. Als Schlagmann des Deutschland-Achters gewann er bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul die Goldmedaille, 1991 wurde er Weltmeister im Vierer mit Steuermann.
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Gestorben: Park Chong-kyu stirbt. Park Chong-kyu war ein südkoreanischer Sportfunktionär, der an der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 1988 an Seoul beteiligt war.
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Geboren: Marina Lobatsch wird in Minsk geboren. Marina Wikentjewna Lobatsch ist eine ehemalige sowjetische Sportlerin, die in der Rhythmischen Sportgymnastik antrat. Ihr größter Erfolg war der Sieg bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul.
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Geboren: Grahame Cheney wird geboren. Grahame Francis "Spike" Cheney ist ein ehemaliger australischer Boxer. Cheney war Bronzemedaillengewinner der Commonwealth Games 1990 und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 1988.

Olympiasieger am Barren

Olympiasieger am Pauschenpferd

1988

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Ungarn 1957 Zsolt Borkai und Sowjetunion Dmitri Bilosertschew und Bulgarien 1971 Ljubomir Geraskow (Pauschenpferd)

Olympiasieger am Boden > Männer

1988

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1988

Karriere:
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in Seoul: Bronzemedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Jappeloup de Luze (Pierre Durand (Springreiter))

Olympiasieger im Sprung > Frauen

Olympiasieger im Sprung > Männer

1988

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China Volksrepublik Lou Yun (Sprung (Gerätturnen))

Teilnahme an internationalen Höhepunkten

1988

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Olympische Spiele: Platz 6 mit der 4-mal-100-Meter-Staffel (38,55? s) (Peter Klein (Leichtathlet))

Verlauf des Konflikts > Jüngere Geschichte bis heute > Ab 1980: Annäherungsversuche und Auseinandersetzungen

1988

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– Die Olympische Sommerspiele finden in Seoul statt. (Korea-Konflikt)

Weitere Starts im Diskuswerfen bei internationalen Höhepunkten

1988

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Olympische Spiele: Platz 3 (65,58 - 63,60 - ungültig - 63,88 - 67,38? m - 65,42) (Rolf Danneberg)

Olympiasiegerinnen am Schwebebalken

1988

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Rumänien 1965 Daniela Siliva? (Schwebebalken)

Persönlichkeiten

1988

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Veronika Aloisia Haag (* 1963), neunfache österr. Staatsmeisterin in Taekwondo, österr. Team OlympiadeSeoul (St. Johann in Tirol)

Platzierung

1988

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20 km Platz 4 Olympische Spiele (Josep Marín)

1988

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20 km Gehen: Platz 15 in 1:22:39 Stunden Olympische Spiele (Pavol Blažek)

Fackellauf und olympisches Feuer

1988

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Seoul, Korea Sud? Südkorea (Olympische Sommerspiele 2004)

Sport

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bis 2. Oktober: XXIV. Olympische Sommerspiele in Seoul/Südkorea. Steffi Graf gewinnt dabei nach dem Grand Slam auch das olympische Tennisturnier. Diese Leistung wird Golden Slam genannt.
Olympische Spiele:
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bis 2. Oktober: Olympische Sommerspiele 1988 in Seoul, Südkorea

1988

Endkampfplatzierungen > Olympische Spiele:
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Platz 2 über 4x100 m in 38,22 s(Elliot Bunney, John Regis, Mike McFarlane, Linford Christie)

1988

Endkampfplatzierung > Olympische Spiele:
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Platz 5 über 4 x 400 m in 3:02,00? min (Brian Whittle, Kriss Akabusi, Todd Bennett, Philip Brown)

1988

Herausragende Sportler:
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Christa Luding-Rothenburger

Persönlichkeiten > Mit der Stadt verbunden

1994

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Dirk Hafemeister (* 17. April 1958 in Berlin). Deutscher Reitprofi, bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul gewann er eine Goldmedaille im „Springreiten Mannschaft Mixed“. Ein weiterer Erfolg mit der Deutschen Springreiter Equipe ist der Weltmeistertitel (Fürstenau)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2009

Film > Dokumentarfilm:
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Eine letzte Zigarette – Aufstieg und Fall des blauen Dunstes (52 Minuten) (Fritz Muri)

1933

Film > als Schauspieler:
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Morgenrot (Fritz Genschow)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2012

Auszeichnungen, Stipendien und Ausstellungen:
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der Noth gehorchend, nicht dem eignen Trieb, Kunstverein Heidelberg (Ulf Aminde)

1988

Einzelerfolge:
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Silber (DDR) Olympische SpieleSeoul (Udo Wagner)

1988

Größte Erfolge > Dressur:
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in Seoul: Goldmedaille Mannschaft, Einzelwertung 7. auf Ahlerich (Reiner Klimke)

1988

1988

Erfolge mit der 4-mal-400-Meter-Staffel:
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Olympische Spiele: Platz 3 (3:00,66? min, zusammen mit Norbert Dobeleit, Edgar Itt und Ralf Lübke; Jörg Vaihinger als dritter Läufer)

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