Olympische Winterspiele 1948

Die V. Olympischen Winterspiele wurden 1948 in St. Moritz in der Schweiz ausgetragen. Den Spielen ging wegen des Zweiten Weltkriegs eine zwölfjährige Phase ohne Olympische Winterspiele voraus. St. Moritz war nach den Spielen von 1928 zum zweiten Mal Gastgeber Olympischer Winterspiele.

Die Ausweitung auf sechs olympische Alpinwettbewerbe rückte den alpinen Skisport in den Mittelpunkt. Der Franzose Henri Oreiller wurde mit zweimal Gold in der Abfahrt und in der Kombination und Bronze im Slalom der erfolgreichste Teilnehmer. Ebenfalls zweifacher Olympiasieger wurde der Schwede Martin Lundström. Seine Mannschaft holte im Langlauf sechs von sieben möglichen Medaillen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl Molitor stirbt in Grindelwald. Karl «Moli» Molitor war ein Schweizer Skirennfahrer. Der Berner Oberländer ist mit elf Siegen der erfolgreichste Skifahrer in der über 75-jährigen Geschichte des Lauberhornrennens und zweifacher Medaillengewinner der Olympischen Spiele 1948 von St. Moritz.
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Gestorben: Gottlieb Perren stirbt. Gottlieb Perren war ein ehemaliger Schweizer nordischer und alpiner Skisportler und Bergführer. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1948 und 1952 teil und wurde nach seiner Karriere im Skisport Präsident des Schweizer Bergführerverbandes. Sein Bruder Bernhard Perren war ebenfalls Skisportler und Bergführer.
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Gestorben: Lina Mittner stirbt in Chur. Lina Mittner-Simmen war eine Schweizer Skirennfahrerin. Sie wurde 1948 in der Abfahrt und in der Kombination zweifache Schweizermeisterin und nahm im gleichen Jahr als Mitglied der schweizerischen Olympiamannschaft an den Winterspielen in St. Moritz teil.
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Gestorben: Kenneth Bartholomew stirbt in Minnesota. Kenneth „Ken“ Eldred Bartholomew war ein US-amerikanischer Eisschnellläufer, der bei den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz die Silbermedaille im Rennen über 500 m gewann. Er war 14-facher US-amerikanischer Meister, wobei er diese Titel zwischen 1945 und 1960 gewann und dreifacher Nordamerikanischer Meister. Er startete für den Lawrence Wennell Powderhorn Skating Club. 1959 wurde er in die Minnesota Sports Hall of Fame aufgenommen; 1968 in die National Speedskating Hall of Fame.
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Gestorben: Delbert Lamb stirbt in Franklin, Wisconsin. Delbert Thomas Lamb war ein US-amerikanischer Eisschnellläufer, der auf den Sprint spezialisiert war. Bei den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen belegte er über 500? m den 5.? Platz, 1948 in St. Moritz wurde er Sechster. 1969 wurde er in die National Speedskating Hall of Fame aufgenommen.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1948

Erfolg > Eishockey:
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Olympische Silbermedaille (Jaroslav Drobný (Tennisspieler))

1948

Erfolg > Olympische Winterspiele:
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in St. Moritz: Gold über 18 km, Gold mit der Staffel (Martin Lundström)

Funktionen und Ehrenämter

1948

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Verantwortlicher für Militärpatrouillenlauf und Pressedienst an den Olympischen Winterspielen in St. Moritz (Fritz Erb)

Sport

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bis 8. Februar: V. Olympische Winterspiele in St. Moritz

"Olympische Winterspiele 1948" in den Nachrichten