Olympische Winterspiele 1988

Die XV. Olympischen Winterspiele wurden 1988 in Calgary, Kanada, ausgetragen. Andere Kandidatenstädte waren Falun in Schweden und Cortina d’Ampezzo in Italien.

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Geboren

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Georg Hackl wird in Berchtesgaden geboren. Georg Hackl, genannt Hackl Schorsch, ist ein ehemaliger deutscher Rennrodler und Sportsoldat mit dem Dienstgrad eines Stabsfeldwebels. Zu seinen größten sportlichen Erfolgen zählen drei olympische Gold- sowie zwei Silbermedaillen im Einsitzer, die er bei sechs Teilnahmen in Folge von 1988 bis 2006 errang.
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Michaela Marzola wird in Wolkenstein geboren. Michaela Marzola ist eine ehemalige italienische Skirennläuferin aus Südtirol. Sie gewann einen Super-G im Weltcup, erreichte zwei Top-10-Platzierungen bei den Olympischen Winterspielen 1988 und wurde achtmal Italienische Meisterin.
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Rob Boyd wird in Vernon, British Columbia geboren. Robert Alexander „Rob“ Boyd ist ein ehemaliger kanadischer Skirennläufer. Er war ab 1985 Mitglied der kanadischen Skinationalmannschaft, die für die im eigenen Land ausgetragenen Olympischen Winterspiele 1988 neu formiert wurde. Während seiner zwölf Jahre dauernden Karriere gewann er drei Weltcupabfahrten. Er nahm einmal an Olympischen Spielen teil und konnte sich sechs Mal für Alpine Skiweltmeisterschaften qualifizieren. 1989 war er der erste Kanadier, der auf heimischer Piste ein Weltcuprennen gewinnen konnte. Wegen seines spektakulären, risikoreichen Fahrstils wurde er in der Nachfolge der so genannten Crazy Canucks gesehen.
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Bernhard Gstrein wird in Mils bei Imst geboren. Bernhard Gstrein ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer. Er war vor allem im Slalom, aber auch im Riesenslalom und in der Kombination erfolgreich. Gstrein gewann einen Slalom im Weltcup, bei den Olympischen Winterspielen 1988 die Silbermedaille in der Kombination und wurde 1984 Österreichischer Meister im Slalom und in der Kombination. Er ist der Bruder des Schriftstellers Norbert Gstrein.
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Athanasios Tsakiris wird in Drama geboren. Athanasios „Thanasis“ Tsakiris ist ein griechischer Skilangläufer und Biathlet. Tsakiris ist eines der „Urgesteine“ des Biathlonsports. Seine ersten von fünf Olympischen Winterspiele lief er 1988 in Calgary noch als Skilangläufer. Hinzu kommen Teilnahmen an diversen Biathlon-Weltmeisterschaften von 1989 in Feistritz bis 2008 in Östersund.
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Karin Jäger wird in Korbach geboren. Karin Jäger ist eine ehemalige deutsche Skilangläuferin. Bei den Olympischen Winterspielen 1980 in Lake Placid war der 26. Platz über 10 km ihr bestes Ergebnis. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1982 erreichte sie den zehnten Rang über 20 km klassisch. Ihr bestes Resultat bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo war der 19. Rang über 20 km. In der Saison 1981/82 belegte sie den achten Rang in der Weltcupgesamtwertung, dabei erreichte sie über 10 km in Štrbské Pleso den dritten Platz und damit ihr bestes Weltcuprennen. Bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary kam sie über 20 km auf den 35. Platz und mit der Staffel auf den 11. Rang.
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Gabi Zange wird in Crimmitschau, DDR geboren. Gabi Zange, geb. Schönbrunn, ist eine ehemalige deutsche Eisschnellläuferin, die - für die DDR startend - in den 1980er Jahren zur Weltspitze auf den Langstrecken über 3000 und 5000 Meter gehörte. Sie gewann drei Bronzemedaillen bei Olympischen Winterspielen: 1984 im 3000-Meter-Lauf (unter ihrem Geburtsnamen Gabi Schönbrunn) und 1988 sowohl im 3000-, als auch im 5000-Meter-Lauf.
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Andrea Ehrig-Mitscherlich wird in Dresden geboren. Andrea Ehrig-Mitscherlich, geb. Mitscherlich, verh. Schöne, Ehrig, ist eine ehemalige deutsche Eisschnellläuferin, die für die DDR startend in den 1980er Jahren die Weltspitze auf den Langstrecken mitbestimmte. Sie gewann bereits 1976 im Alter von 15 Jahren olympisches Silber über 3000 Meter, acht Jahre später ebenfalls über 1000 und 1500 Meter und wurde 1984 Olympiasiegerin über 3000 Meter. 1980 wurde sie Vierte über 3000 Meter. Bei ihren vierten Olympischen Spielen, 1988, gewann sie noch zweimal Silber auf den Langstrecken und Bronze über 1500 Meter.
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Dan Simoneau wird in Farmington, Maine geboren. Daniel Owen "Dan" Simoneau ist ein ehemaliger US-amerikanischer Skilangläufer. Er erreichte bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo den 18. Platz über 15 km klassisch und den achten Rang mit der Staffel. Seine besten Platzierungen bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary waren der 29. Platz über 15 km und der 13. Rang mit der Staffel. In der Saison 1981/82 wurde er siebter im Gesamtweltcup. Sein bestes Weltcupergebnis hatte er im März 1982 in Falun mit dem zweiten Platz über 30 km.
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Thomas Köhler (Rennrodler) wird in Zwickau geboren. Thomas Köhler ist ein ehemaliger deutscher Rennrodler, der für den SC Traktor Oberwiesenthal und für die DDR an den Start ging. Mit zwei Olympiasiegen (1964 in Innsbruck im Einsitzer und 1968 in Grenoble im Doppelsitzer) und drei Weltmeistertiteln (1962 in Krynica-Zdrój sowie 1967 in Hammarstrand im Ein- und Doppelsitzer) war er der erfolgreichste Rennrodler der 1960er Jahre. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Leistungssportler betätigte sich Köhler als Trainer und Sportfunktionär. Von 1968 bis 1976 war er Cheftrainer der Rennrodel-Nationalmannschaft der DDR und in dieser Zeit für die Erfolge der Sportler um Anna-Maria Müller, Dettlef Günther, Hans Rinn und Wolfgang Scheidel verantwortlich. In der Hierarchie des DDR-Spitzensports gelang dem promovierten Sportwissenschaftler Köhler der Aufstieg im Deutschen Turn- und Sportbund, zu dessen Vizepräsidenten er 1980 avancierte. Als solcher war er für den Leistungssport zuständig und maßgeblich am dopingunterstützten Erfolg der DDR-Sportler beteiligt. Köhler war persönliches Mitglied des Nationalen Olympischen Komitees der DDR. Bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo und 1988 in Calgary war er Chef de Mission der DDR-Mannschaft.

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