Omsk

Stadt
Omsk
????
FlaggeWappen
Flagge
FderationskreisSibirien
OblastOmsk
StadtkreisOmsk
BrgermeisterWjatscheslaw Dworakowski
Gegrndet1716
Stadt seit1782
Flche573km
Bevlkerung1.154.116 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)
Bevlkerungsdichte2014 Einwohner/km
Hhe des Zentrums90m
ZeitzoneUTC+6
Telefonvorwahl(+7) 3812
Postleitzahl644xxx
Kfz-Kennzeichen55
OKATO52401
Websitehttp://www.admomsk.ru/web/de
Geographische Lage
Koordinaten5458?N, 7323?OKoordinaten:5458?0?N, 7323?0?O

Fderationskreis

Omsk (Russland)

Omsk (Oblast Omsk)

Omsk (russischОмск) ist eine Großstadt in Sibirien, Hauptstadt der Oblast Omsk und mit 1.154.116 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010) die siebtgrößte Stadt Russlands. Der Ort liegt am Zusammenfluss von Irtysch und Om.



Geschichte




Omsk wurde 1716 vom Trupp des deutschstämmigen Oberstleutnants der Russischen Armee Johann D. Buchholz als Grenzfestung für den Schutz Russlands gegen Überfälle aus dem Südosten gegründet, aber auch als Stützpunkt für die weitere Erschließung Sibiriens. Unter Einfluss des Oberbefehlshabers Iwan Iwanowitsch Springer entstand auf dem östlichen Ufer des Irtysch 1768 eine für die damalige Zeit moderne Festung mit Mauerwerk. Diese verhalf Omsk dazu, als militärisch-strategisch wichtiger Stützpunkt fortzubestehen. Seit 1782 ist Omsk eine Stadt. Im 19. Jahrhundert war Omsk Verbannungsort für Dissidenten, wie zum Beispiel Fjodor Dostojewski und die Dekabristen. Bis 1918 befand sich in Omsk der Regierungssitz des Sibirischen Kosakenheeres. 1918 bis 1919 war Omsk die Residenz der antikommunistischen Regierung Koltschak. Seit 1936 ist Omsk das administrative Zentrum der Oblast Omsk.Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zu einem starken Wirtschaftswachstum durch die Eröffnung der Transsibirischen Eisenbahn im Jahre 1895. Omsk wurde eine wichtige Handelsstadt in Sibirien. Über den Hafen am Fluss Irtysch werden Städte in der Taiga nördlich von Omsk versorgt.Während des Zweiten Weltkrieges wurden unzählige Industriebetriebe aus dem europäischen Teil der Sowjetunion nach Sibirien umgelegt. Omsk wuchs dadurch innerhalb weniger Jahre auf das Dreifache.Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Omsk zu einer von einigen geschlossenen Städten in der Sowjetunion, in welche Ausländer bis Perestroika und Glasnost keinen Zutritt hatten, um Spionageangriffe in der Omsker Militär- und Raumfahrtindustrie abzuwehren. Im Gebiet rund um Omsk findet man bis heute viele Russlanddeutsche, zum Beispiel im Deutschen Nationalkreis Asowo, die in den Kriegsjahren aus der Wolgaregion nach Sibirien und anderen Teilen der Sowjetunion verbannt wurden. Zahlreiche Dörfer unweit von Omsk (vor allem im Rajon (Kreis) Moskalenki und Issilkul) wurden von Russlandmennoniten gegründet; dort lebt heute noch eine große Zahl dieser Plattdeutsch (Plautdietsch) sprechenden Mennoniten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jegor Letow stirbt in Omsk, UdSSR/Russland. Jegor Letow war ein einflussreicher sibirischer Punk-Rockmusiker und Poet. Bekannt wurde er insbesondere als Frontmann der Punkband Graschdanskaja Oborona. Er ist der jüngere Bruder des bekannten Jazz-Musikers Sergei Letow, mit dem Jegor gelegentlich auch zusammenarbeitete.
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Gestorben: Andreas Stökl stirbt in Omsk/Sibirien. Andreas Stökl war ein evangelischer Theologe und Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Georgien. Er ist Neffe des Kölner Osteuropahistorikers Günther Stökl. Andreas Stökl ist promovierte Theologe. Er hat eine Arbeit über die Communauté von Taizé geschrieben, die 1975 erstmals erschien (siehe Veröffentlichungen). Er hat einige Zeit selbst in der Gemeinschaft verbracht.
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Geboren: Jewgeni Wjatscheslawowitsch Moser wird in Omsk geboren. Jewgeni Wjatscheslawowitsch Moser ist ein russischer Eishockeyspieler, der seit Dezember 2014 bei Torpedo Nischni Nowgorod in der Kontinentalen Hockey-Liga unter Vertrag steht.
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Geboren: Alexander Hahn (Fußballspieler) wird in Omsk, Russland geboren. Alexander Hahn ist ein deutscher Fußballspieler.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1957

Werk:
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Denkmal für Lenin in Omsk. (Fuad Abdurachmanow)

1801

Werk:
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Bau des eigenen Landhauses in der Tiergartenstraße (Friedrich Becherer)

Städtepartnerschaften > unbelegte

1997

Strategien der USA / NATO

1945

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beauftragte US-Präsident Harry S. Truman die US Air Force einen Operationsentwurf für einen möglichen Krieg mit der UdSSR auszuarbeiten. Im Dezember wurde unter Führung von General Dwight Eisenhower der Plan Operation Totality (JIC 329/1) ausgearbeitet, der bei einem sowjetischen Überraschungsangriff den Abwurf von bis zu 30 Atombomben auf 20 sowjetische Städte vorsah. Hierzu zählten: Moskau, Gorki, Kuibyschew, Swerdlowsk, Nowosibirsk, Omsk, Saratow, Kasan, Leningrad, Baku, Taschkent, Tscheljabinsk, Nischni Tagil, Magnitogorsk, Molotow/Perm, Tiflis, Stalinsk/Nowokusnezk, Grosny, Irkutsk und Jaroslawl.Damit sollte Zeit für eine Mobilmachung der konventionellen Streitkräfte gewonnen werden. Dieser Plan wurde bis Mai 1948 mehrmals ergänzt, im Dezember 1948 sah er bereits den Abwurf von 133 Atombomben auf 20 sowjetische Städte vor. Im Falle einer Eskalation einer Krise war auch ein Präventivschlag (First Strike) gegen die Sowjetunion vorgesehen. (Nuklearstrategie)

Städtepartnerschaften

2007

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RusslandOmsk, Russland, seit (Jinju)

Politik & Weltgeschehen

2008

Politik > Partnerstädte:
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Russland Omsk, Russland, seit (Simferopol)

1992

Politik > Städtepartnerschaften:
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Omsk, Russland seit 28. Juli (Milwaukee)

Tagesgeschehen

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Omsk/Russland: Otto Schaude wird in das Amt des Bischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Ural, Sibirien und Ferner Osten eingeführt und tritt damit die Nachfolge von August Kruse an.
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Omsk/Sibirien. In der Nähe der sibirischen Stadt Omsk gibt es die ersten Fälle von Vogelgrippe in einer großen Geflügelfarm.

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