Operation Anaconda

Operation Anaconda war der Codename für eine militärische, multinationale Unternehmung unter der Führung von US-Streitkräften im Osten Afghanistans im März 2002. Zusammen mit alliierten afghanischen Milizen und Spezialeinheiten mehrerer Nationen sollten Einheiten der al-Qaida und der Taliban im Shahi-Kot-Tal und dem Arma-Gebirge südlich von Zormat aufgespürt und bekämpft werden. Die Operation war das erste umfangreiche Gefecht nach den Hauptaktivitäten im Krieg in Afghanistan unter Einsatz von konventionellen Streitkräften mit direkter Kampfbeteiligung.

Zwischen dem 2. März und dem 16. März 2002 kämpften 1.700 eingeflogene US-Truppen und 1.000 afghanische Milizen gegen 1.000 al-Qaida- und Taliban-Kämpfer um die Kontrolle über das Shahi-Kot-Tal. Die al-Qaida- und Taliban-Kämpfer verschanzten sich dabei in Höhlen und Felsspalten des Hochgebirges und bekämpften die US-geführten Truppen mit Mörsern und Maschinengewehren. Die US-Streitkräfte schätzten die Truppenstärke der Rebellen im Shahi-Kot-Tal zu Beginn der Operation auf 150 bis 200 Mann, jedoch lag deren tatsächliche Stärke nach späteren Schätzungen eher bei 500 bis über 1.000.

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Einsatz

2002

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Operation Anaconda, 1. März – 18. März (Australische Beteiligung am Krieg in Afghanistan)

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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US-General Tommy R. Franks erklärt die seit 1. März laufende Operation Anaconda mit dem Ziel, 500 bis 1000 im Osten Afghanistans vermutete al-Qaida- und Taliban-Kämpfer zu töten, für beendet und bezeichnet sie als vollen Erfolg, was von einigen militärischen Beobachtern allerdings angezweifelt wird. (18. März)
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Im Osten Afghanistans beginnt die bis zum 18. März dauernde Operation Anaconda mit dem Ziel, 500 bis 1000 dort vermutete al-Qaida- und Taliban-Kämpfer zu töten. (1. März)

"Operation Anaconda" in den Nachrichten