Orchestersuiten (Bach)

Vier Orchestersuiten sind von Johann Sebastian Bach erhalten (BWV 1066–1069). Es handelt sich jeweils um eine Folge von Tanzsätzen mit einer vorangestellten Ouvertüre. Da Bach diesen Suiten keine besondere Überschrift gab, werden sie auch heute nach der Überschrift des ersten Satzes oft schlicht „Ouvertüren“ genannt.

Dieser erste Satz nimmt schon in der Partitur oft mehr als die Hälfte des Raums ein, was seine Bedeutung unterstreicht. Er besteht immer aus einer französischen Ouvertüre mit einem ersten Abschnitt im typischen punktierten Rhythmus, einem darauffolgenden Fugato mit umfangreichen konzertanten Passagen und einer – hier immer stark variierten – Wiederaufnahme des Anfangsabschnitts. Wiederholungszeichen am Schluss legen die gemeinsame Wiederholung des zweiten und dritten Teils nahe; da dies für heutige Begriffe dem ersten Satz ein zu starkes Gewicht geben würde, wird die Wiederholung heute meist weggelassen. Wie Bach hier verfahren hat, ist unbekannt.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1909

Werke > Bearbeitungen:
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Johann Sebastian Bach: Suite nach den Orchesterwerken von J. S. Bach. Nach Bachs Orchestersuiten Nr. 2 und 3
Uraufführung: New York am 10.? November. Leitung: Gustav Mahler (New Yorker Philharmoniker)

Aufnahmen als Dirigent > Orchesterwerk

1948

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Orchestersuite Nr. 3 (BWV 1068), Aufnahme mit den Berliner Philharmonikern, Oktober (Wilhelm Furtwängler)

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