Organisation erdölexportierender Länder

Die Organisation erdölexportierender Länder (kurz OPEC, von englischOrganization of the Petroleum Exporting Countries) ist eine 1960 gegründete internationale Organisation mit Sitz in Wien. Derzeit gehören dem Kartell vierzehn Staaten an: Algerien, Angola, Ecuador, Äquatorialguinea, Gabun, Iran, Irak, Kuwait, Libyen, Nigeria, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Venezuela. Indonesien ist Ende 2016 ausgetreten.

Fünf OPEC-Mitglieder (Saudi-Arabien, Iran, Kuwait, Venezuela, Vereinigte Arabischen Emirate) gehören zu den zehn größten Erdölförderern der Welt. Insgesamt fördern die OPEC-Mitgliedstaaten ungefähr 40 Prozent der weltweiten Erdölproduktion und verfügen über drei Viertel der weltweiten Erdölreserven. Nachdem alle Nicht-OPEC-Staaten ihr Ölfördermaximum überschritten haben, wird erwartet, dass der Einfluss der OPEC steigt. Andererseits stellen manche Experten (z. B. Matthew Simmons) die Angaben zu den Reserven in Frage, etwa die Saudi-Arabiens.

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Ereignisse

1975

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Geiselnahme im Wiener OPEC-Hauptgebäude. (1970er)

Geschichte

2010

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wurde das neue Gebäude in Wien am 17. März bei der 156. Tagung der OPEC offiziell unter dem Vorsitz von Germánico Pinto eröffnet. Die Mietkosten von knapp 1,8 Millionen Euro werden von der Republik Österreich und der Stadt Wien zu gleichen Teilen getragen.

2009

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Umzug vom Gebäude am Donaukanal in die neuen Räumlichkeiten in der Wipplingerstraße Ecke Helferstorferstraße nahe der Wiener Börse im ersten Wiener Gemeindebezirk.

2008

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kündigt Indonesien seinen Austritt an, da die rückläufige Ölförderung den heimischen Bedarf nicht mehr decken kann, und Indonesien somit Erdöl importieren muss.

2007

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trat Ecuador dem Kartell nach 15 Jahren Abwesenheit erneut bei.

1990

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wurde der Richtpreis von 18? US-Dollar auf 21 US-Dollar pro Barrel erhöht. Das Preisziel wurde nur aufgrund des Golfkriegs und der Invasion Kuwaits erreicht.

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