Organische Chemie

Die organische Chemie (kurz OC oder häufig auch Organik) ist ein Teilgebiet der Chemie. Darin werden die chemischen Verbindungen behandelt, die auf Kohlenstoff basieren, abgesehen von einigen Ausnahmen wie manchen anorganischen Kohlenstoffverbindungen und dem elementaren (reinen) Kohlenstoff.

Die große Bindungsfähigkeit des Kohlenstoffatoms ermöglicht eine Vielzahl von unterschiedlichen Bindungen zu anderen Atomen. Während viele anorganische Stoffe durch Temperatureinfluss und katalytische Reagenzien nicht verändert werden, finden organische Reaktionen oft bei Raumtemperatur oder leicht erhöhter Temperatur mit katalytischen Mengen an Reagenzien statt. Auch die Entstehung der Vielzahl der Naturstoffe (pflanzliche, tierische Farbstoffe, Zucker, Fette, Proteine, Nukleinsäuren) und letztlich der bekannten Lebewesen basiert auf dieser Bindungsfähigkeit.

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

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Nobelpreise: Chemie: Richard F. Heck, Ei-ichi Negishi und Akira Suzuki „für Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen in organischerSynthese

1994

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Forschung > Leibniz-Preisträger: Johann Mulzer, Organische Chemie (Freie Universität Berlin)

1989

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Forschung > Leibniz-Preisträger: Manfred T. ReetzOrganische Chemie (Philipps-Universität Marburg)

1910

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Ehrung: Nobelpreis für Chemie mit der Begründung als Anerkennung des Verdienstes, das er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der alicyclischen Verbindungen erworben hat (Otto Wallach)

Tagesgeschehen

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Stockholm/Schweden: Der Nobelpreis für Chemie geht an den US-amerikanischen Chemiker Richard F. Heck und die beiden Japaner Ei-ichi Negishi und Akira Suzuki „für Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen in organischerSynthese“.

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