Orléans

Orléans [ɔʁleˈɑ̃] ist eine Stadt in der Region Centre-Val de Loire, Frankreich. Die Stadt an der Loire ist Universitäts- und Bischofssitz mit einer eindrucksvollen Kathedrale und hat 114.977 Einwohner (Stand 1. Januar 2014). Orléans ist Sitz der Präfektur im Département Loiret.

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Geschichte > Entwicklung der Einwohnerzahl

1999

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– 113.126 (8. März)

1990

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– 105.111 (5. März)

1982

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– 102.710 (4. März)

1975

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– 106.246 (20. Februar)

1968

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– 95.828

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Isabelle d’Orléans-Bragance stirbt in Paris. Isabelle d’Orléans-Braganza, vollständiger Name Isabel Maria Amélia Luísa Vitória Teresa Joana Micaela Gabriela Rafaela Gonzaga de Orléans e Bragança war die Ehefrau des Chefs des Hauses Orléans. Sie trug den Höflichkeitstitel Gräfin von Paris (Comtesse de Paris).
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Gestorben: Alfred Manessier stirbt in Orléans. Alfred Manessier war ein französischer Maler.
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Geboren: Julien Palma wird in Bou bei Orléans, Centre geboren. Julien Palma ist ein französischer Bahnradsportler, der auf Kurzzeitdisziplinen spezialisiert ist.
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Gestorben: Henri Louveau stirbt in Orléans. Ernest Henri Louveau war ein französischer Automobilrennfahrer.
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Geboren: Thomas Bonnin wird in Orléans geboren. Thomas Bonnin ist ein französischer Straßenradrennfahrer.

Europa

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Die Hunnen erobern Metz, etwas später gelangen sie bis Orléans.

Germanische Teilreiche

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Nach dem Tod Chlodwigs I. wird sein Reich unter seinen vier Söhnen Theuderich, Chlodomer, Childebert und Chlothar aufgeteilt, die die neuen Königreiche von Reims, Orléans, Paris und Soissons gründen.

511 n. Chr.

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Chlodwig I., König der Franken, beruft eine Bischofskonzil nach Orléans ein, das Glaubensfragen und die Kirchenorganisation im Frankenreich regelt. Dem König wird im Sinne des germanischen Eigenkirchenwesens ein maßgeblicher Einfluss bei der Einsetzung der Bischöfe zugestanden.

Frankenreich

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Merowingischer Bruderkrieg: Das neustrische Heer des Hausmeiers Landerich kann die burgundischen Truppen von Hausmeier Bertoald in Orléans einschließen. Zunächst kommt es zu keiner Entscheidung, Bertoald wird am Weihnachtstag getötet. Austrasien unter Theuderich II. hält sich aus dem Konflikt heraus, was die beginnende Entfremdung Theuderichs von Theudebert dokumentiert.

Frankenreiche

715 n. Chr.

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Die internen Auseinandersetzungen im Frankenreich um die Macht nehmen neben den Friesen auch Eudo von Aquitanien und Antenor in der Provence zum Anlass, sich von der fränkischen Zentralgewalt freizumachen. Auch Bischof Savaric von Auxerre erkämpft sich eine eigene Machtposition, indem er Orléans, Nevers, Avallon und Tonnerre unterwirft.

Religion

798 n. Chr.

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Vor Juli 798: Theodulf wird Bischof von Orléans.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1994

Gründung:
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Anomie war eine französische Screamo-Band aus Orléans. Die Band war von 1994 bis 1997 aktiv.

Städtepartnerschaften

1994

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Rumänien? Lugoj, Rumänien, seit

1993

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Benin? Parakou, Benin, seit

1992

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Polen? Krakau, Polen, seit

1989


Politik & Weltgeschehen

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Erster Hugenottenkrieg: Bei der Belagerung von Orléans wird François de Lorraine, duc de Guise, der Anführer der katholischen Streitkräfte im Ersten Hugenottenkrieg, durch ein Attentat Jean de Poltrot de Mérés schwer verwundet; sechs Tage später stirbt er. Der Attentäter wird am 18. März hingerichtet.
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Hundertjähriger Krieg: Die Schlacht bei Patay gewinnt im Hundertjährigen Krieg unter maßgeblichem Einfluss von Jeanne d’Arc die französische Streitmacht gegenüber den englischen Truppen unter Sir John Fastolf. Die Engländer werden beim Kampf um Orléans nach Norden abgedrängt.

561 n. Chr.

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Ende des Jahres: Nach dem Tod Chlothars I. wird das Frankenreich unter seine vier Söhne aufgeteilt: Charibert I. erhält den Reichsteil mit der Residenz Paris, Guntchramn wird König in Orléans, Sigibert I. wird König in Reims und Chilperich I. in Soissons. Mit der Aufteilung wird die Grundlage für den Merowingischen Bruderkrieg gelegt.

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