Orthodoxe Kirchen

Orthodoxe Kirchen (von altgriechischὀρθόςorthos ‚geradlinig, richtig‘ und δόξαdoxa ,Verehrung, Glaube‘; oder δοξάζωdoxazo ,ich preise‘; also ‚der richtige Lobpreis oder rechte Lehre Gottes‘; russischПравославная церковьpravoslavnaja cerkov ;serbisch Православна Црква (Pravoslavna crkva) oder rumänischBiserica Ortodoxă) oder byzantinisch-orthodoxe Kirchen sind die vorreformatorischen Kirchen des byzantinischen Ritus. Sie sind dabei von Beginn an sowohl katholisch als auch apostolisch in der Nachfolge der Apostel (traditio apostolica). Die selbstverwalteten Ostkirchen sind teilweise Nationalkirchen und weisen kulturelle Unterschiede auf, stehen jedoch in Kirchengemeinschaft miteinander. Angehörige der orthodoxen Kirchen verstehen sich als Einheit und sprechen daher meist von der Kirche der Orthodoxie im Singular. Die orthodoxen Kirchen bilden mit ca. 300 Millionen Angehörigen die drittgrößte christliche Gemeinschaft der Welt.

Sie sind zu unterscheiden von den altorientalischen Kirchen (auch orientalisch-orthodox) und den katholischen Ostkirchen, die größtenteils von byzantinischen Kirchen abstammen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Ignatius IV. stirbt in Beirut. Ignatius IV. Hazim war griechisch-orthodoxerPatriarch von Antiochia und geistliches Oberhaupt der Orthodoxen Kirche von Antiochia (Rum-orthodoxe Kirche).
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Gestorben: Damaskinos Papandreou (Genf) stirbt in Genf. Damaskinos (Papandreou) war ein orthodoxerErzbischof und Metropolit in Genf.
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Gestorben: Apostolos (Metropolit) stirbt in Thessaloniki. Apostolos war Metropolit der autokephalenorthodoxenKirche von Griechenland und Metropolit von Poliana und Kilkis und Exarch von Makedonien.
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Gestorben: Arsenij von Plowdiw stirbt in Plowdiw. Arsenij, oder Arsenij von Plowdiw (bulgarisch? Арсений Пловдивски/Arsenij Plowdiwski) weltlicher Name Angel Bogoew Tschandrakow war ein hoher bulgarischer orthodoxer Geistlicher, Metropolit der Diözese Plowdiw (1987–2006) der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche und Mitglied des Heiligen Synods.
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Gestorben: Petros VII. stirbt. Petros (Papapetrou) VII. war der griechisch-orthodoxePatriarch von Alexandrien mit dem offiziellen Titel Papst und Patriarch von Alexandrien und ganz Afrika.

Kunst & Kultur

719 n. Chr.

Religion & Kultur:
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Die Kirche in Nubien wechselt von der orthodoxen Kirche zur koptischen Kirche.

Ereignisse

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In der Enzyklika In suprema Petri unternimmt Papst Pius IX. einen Vorstoß zur Wiedervereinigung und richtet einen Appell dazu an die orthodoxen Kirchen.

Ereignisse > Religion

1920

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In der Enzyklika Principi apostolorum Petro wird der im 4. Jahrhundert wirkende Ephraem der Syrer von Papst Benedikt XV. über die orthodoxen Kirchen hinaus als Kirchenlehrer der römisch-katholischen Kirche akzeptiert. (5. Oktober)

Tagesgeschehen

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Griechenland. Petros VII., der Patriarch von Alexandria, geistliches Oberhaupt der etwa 250.000 orthodoxen Christen in Afrika, stirbt zusammen mit 16 weiteren Menschen bei einem Hubschrauber-Absturz vor der griechischen Halbinsel Chalkidiki.

Religion

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orthodoxe Ostern
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Religiöse Anlässe: orthodoxeWeihnachten
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Der päpstliche Gesandte Humbert von Silva Candida legt eine Bannbulle für Patriarch Michael I. in der Hagia Sophia in Konstantinopel nieder. Die führt zum Morgenländisches Schisma, der Spaltung des Christentums in orthodoxe und katholische Kirche), als Endpunkt einer jahrhundertelangen Entwicklung, in der sich Ost- und Westhälfte des ehemaligen römischen Reiches in politischer und kultureller Hinsicht immer mehr auseinandergelebt hatten.

988 n. Chr.

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Großfürst Wladimir I., Herrscher der Kiewer Rus, empfängt die orthodoxe Taufe. Durch den hauptsächlich auf Konstantinopel ausgerichteten Handel war es, trotz anfänglicher Eroberungsversuche seitens der Rus, zu engen Kontakten mit Byzanz gekommen, die zur christlichen Missionierung und schließlich zum Übertritt der Rus zum orthodoxen Glauben führten. In Kiew werden heidnische Tempel zerstört und slawische Götzenbilder in den Dnjepr geworfen (siehe auch Slawische Mythologie).

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