Osmanisches Reich

Vorlage:Infobox Staat/Wartung/Navigation

Das Osmanische Reich (osmanisch دولت علیه, İADevlet-i ʿAlīye, „der erhabene Staat“ und ab 1876 amtlich دولت عثمانيه / Devlet-i ʿOs̲mānīye / ‚der osmanische Staat‘, türkischOsmanlı İmparatorluğu), war das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1922. In Westeuropa wurde das Land ab dem 12. Jahrhundert auch als „Turchia“ („Türkei“ oder Türkisches Reich) bezeichnet. Die im deutschsprachigen Raum veraltete, in der englisch- und französischsprachigen Literatur noch anzutreffende Bezeichnung Ottomanisches Reich leitet sich von Varianten der arabischen Namensform Uthman des Dynastiebegründers Osman I. her.

mehr zu "Osmanisches Reich" in der Wikipedia: Osmanisches Reich

Geboren & Gestorben

Gestorben:
thumbnail
Ahmed III., Sultan des Osmanischen Reiches (* 1673)
Gestorben:
thumbnail
Murad II., Sultan des Osmanischen Reiches (* um 1403)

1389

Geboren:
thumbnail
Mehmed I., Sultan des Osmanischen Reiches (+ 1421)

1360

Geboren:
thumbnail
Bayezid I., Sultan des Osmanischen Reiches (+ 1403)

1359

Gestorben:
thumbnail
um Orhan I., Sultan des Osmanischen Reiches und Begründer der Janitscharen (* 1281)

Polen / Russland / Osmanisches Reich

thumbnail
Nach Verletzung osmanischen Territoriums durch ein russisches Kosaken-Regiment bei Balta erklärt Sultan Mustafa III. Russland den Krieg. Der fünfte Krieg zwischen beiden Reichen bricht aus. Er endet 1774 siegreich für die Russen unter Katharina der Großen.

Übersicht: Ereignisse

1775

thumbnail
Erwerb der Bukowina (heute zwischen Rumänien und der Ukraine geteilt) von den Osmanen (Maria Theresia)

Kreuzzüge / Osmanisches Reich

thumbnail
In der Schlacht von Bapheus besiegen die Osmanen unter Osman I. die Byzantinische Armee unter Georgos Mouzalon.

Geschichte

1402

thumbnail
Beginn der osmanischen Herrschaft (Malkara)

Belagerungen durch das Osmanische Reich

Belagerung von Konstantinopel

1422

thumbnail
Juni-September: Johannes VIII., der für seinen von einem Schlaganfall gezeichneten Vater Manuel II. die Regierungsgeschäfte im Byzantinischen Reich übernommen hat, kann die erste Belagerung von Konstantinopel durch das Osmanische Reich unter Murad II. abwehren. Die Osmanen haben Byzanz angegriffen, nachdem sich Manuel II. in die Thronfolge nach dem im Vorjahr verstorbenen Mehmed I. eingemischt hat.

Ereignisse und Entwicklungen

1453

thumbnail
fällt Konstantinopel an das Osmanische Reich. (15. Jahrhundert)

Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich

thumbnail
Das christliche Konstantinopel wird von den Türken vollends eingeschlossen und bis zu seinem Fall belagert.
thumbnail
Die Belagerung Konstantinopels durch das osmanische Heer unter Mehmed II. beginnt.

1453

thumbnail
Konstantinopel wird neue Hauptstadt des Osmanischen Reiches, die Hagia Sophia zur Moschee und ist seitdem nicht nur architektonisches Vorbild aller orthodoxen Kirchen, sondern auch aller türkischen Moscheen.

Geschichte > Geschichtlicher Überblick

1511

thumbnail
Eroberung durch das Osmanische Reich unter Selim I. (Chi?in?u)

Antike

1518

thumbnail
Heiliges Römisches Reich: Juni bis Oktober: Der Reichstag zu Augsburg befasst sich mit der Thronfolge des vermutlich an Darmkrebs erkrankten Kaisers Maximilian I im Heiligen Römischen Reich. Er möchte die Nachfolge im Sinne seines Enkels Karl I. von Spanien regeln, was am Reichstag aber verweigert wird. Auch Kreuzzugspläne von Papst Leo X. und Kaiser gegen das Osmanische Reich scheitern. Die Reichsstände begründen ihre Ablehnung mit der Gravamina der deutschen Nation. Ludwig V. von der Pfalz gelingt es, die Aufhebung der noch unter seinem Vater Philipp im Landshuter Erbfolgekrieg verhängten Reichsacht gegen die Kurpfalz durchzusetzen.

Afrika

thumbnail
Die Schlacht von Marj Dabiq zwischen dem Osmanischen Reich unter Sultan Selim I., dem Gestrengen, und den Mamluken unter der Burdschiyya-Dynastie endet mit dem Sieg der Osmanen und dem Tod des Mamluken-Sultans al-Ghuri.

Belagerung von Rhodos

thumbnail
Die Belagerung von Rhodos durch das Osmanische Reich endet nach einem halben Jahr mit der Einnahme der Insel durch Sultan Süleyman I.. Die Ritter des Johanniterordens erhalten freies Geleit und lassen sich später auf der Insel Malta nieder. Sie werden deshalb auch bis heute die Ritter vom Malteserorden, kurz Malteser genannt.
thumbnail
Die Osmanen erobern den „Turm von Spanien“, was die Verteidigung der Stadt praktisch unmöglich macht.
thumbnail
Das Osmanische Reich beginnen mit der Belagerung von Rhodos, das von den Johannitern verteidigt wird.

Bekannte Karacken

1522

thumbnail
Santa Anna , mit Bleiplatten beschlagenes Kriegsschiff des Johanniterordens, das erfolgreich im Abwehrkampf gegen die Osmanen eingesetzt wurde. (Karacke)

Ungarn / Osmanisches Reich

thumbnail
Die Türken unter Süleyman dem Prächtigen siegen in der Schlacht bei Mohács über die Ungarn. Ludwig II., König von Ungarn und Böhmen, ertrinkt auf der Flucht. Durch Erbfolge beziehungsweise Wahl (in Böhmen) fallen die Königreiche an seinen Schwager Ferdinand I. aus dem Haus Habsburg.

Erste Wiener Türkenbelagerung

thumbnail
Die Erste Belagerung von Wien durch die Osmanen unter Süleyman I. als Höhepunkt des Ersten Österreichischen Türkenkrieges beginnt. Sie endet am 14. Oktober mit dem Abzug der Belagerer.

Ereignisse/Entwicklungen

1565

thumbnail
Die Türken schlagen die Ungarn (Schlacht bei Mohács, 1526) und belagern Wien (Erste Wiener Türkenbelagerung, 1529) und Malta (16. Jahrhundert)

Heilige Liga / Osmanisches Reich

thumbnail
In Rom schließen sich Papst Pius V., Spanien und die Republik Venedig zur Heiligen Liga gegen das Osmanische Reich zusammen.

Folgen der Reconquista 1492 bis 1616

1609

thumbnail
König Philipp III. erlässt ein Edikt, das die verbliebenen Moriscos aus Spanien ausweist. Ihnen wird vorgeworfen, die Osmanen um ein militärisches Eingreifen in Spanien gebeten zu haben. (Zeittafel Reconquista)

Asien

thumbnail
Die im Iran herrschenden Safawiden schließen mit dem Osmanischen Reich unter Murad IV. den Vertrag von Qasr-e Schirin, mit dem die Grenze zwischen den beiden Ländern festgelegt wird. Der Vertrag beendet rund 150 Jahre sporadischer Kriege zwischen den beiden Staaten über territoriale Konflikte.

1578

thumbnail
Der Osmanisch-Safawidische Krieg beginnt. Die Osmanen erobern Tiflis.

1555

thumbnail
Mit dem Frieden von Amasya endet der seit 1532 dauernde Osmanisch-Safawidische Krieg. Der unterlegene persische Herrscher Tahmasp I. muss dem Osmanischen Reich unter Süleyman I. zahlreiche territoriale Zugeständnisse machen. Es folgt eine 30-jährige Friedensperiode zwischen Osmanen und Safawiden.
thumbnail
Sultan Selim I. des Osmanischen Reiches schlägt den persischen Safawiden-Herrscher Ismail I. Schah in der Schlacht bei Tschaldiran vernichtend und gewinnt damit die Herrschaft in Ostanatolien.

S

1664

thumbnail
Sporckplatz (Fünfhaus), 1913 benannt nach General Johann von Sporck; er diente unter General Raimondo Montecuccoli gegen die Schweden. Dann kämpfte er in Ungarn mit Montecuccoli gegen die Türken und hatte mit seinen Reiter-Regimentern den wesentlichen Anteil am Sieg in der Schlacht bei Mogersdorf. Zum Dank wurde er zum Reichsgrafen und zum General über die gesamte Kavallerie ernannt. Siehe auch den Montecuccoliplatz im 13. Bezirk Hietzing und die St.-Gotthard-Straße im 14. Bezirk Penzing. Der Platz war vorher Teil der Schanzstraße bzw. der Wiener Straße. (Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus)

Russland & die Große Gesandtschaft

1698

thumbnail
Mai: Peter I. kehrt in die Generalstaaten zurück und begibt sich über Hamm, Bielefeld, Halle (Saale), Leipzig und Dresden nach Wien, um den Kaiser von der Weiterführung des Großen Krieges gegen das Osmanische Reich zu überzeugen.

G

1718

thumbnail
Griechengasse, 1862 benannt nach den hier im Griechenviertel ansässigen griechischen Kaufleuten. Vor allem die nach dem Frieden von Passarowitz abgeschlossenen Handelsverträge mit dem Osmanischen Reich ermöglichten Griechen den Weg in den Donauraum. 1815 lebten etwa 4.000 Griechen in Wien. Im Griechenviertel befinden sich die orthodoxe Georgskirche und die Griechenkirche zur heiligen Dreifaltigkeit sowie das Traditionslokal Griechenbeisl, eine einst von Griechen besuchte Taverne. Prominente Griechen in Wien waren u. a. die Unternehmer Nikolaus Dumba (siehe die Dumbastraße) und Georg Simon von Sina (siehe die Sinagasse im 22.? Bezirk, Donaustadt). Die Gasse hieß zuvor Krongasse (nach dem Hausschild „Zu der guldein Kron“). Für Teile der Gasse finden sich auch die früheren Bezeichnungen Hinter dem alten Fleischmarkt auf der Höhe, Hinter St. Laurenz bei den Hafnern, Als man unter die Hafner geht, Auf der Muster und Auf der Burger Musterung (nach der Musterung der Bürger des Stubenviertels für das militärische Aufgebot). (Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt)

Russland / Osmanisches Reich

thumbnail
Der Vertrag von Akkerman, dem heutigen Bilhorod-Dnistrowskyj, zwischen Russland und dem Osmanischen Reich zwingt die Hohe Pforte, die Verhältnisse in Serbien und den Donaufürstentümern im russischen Sinne zu regeln.

Bekannte Mitglieder

1835

thumbnail
Karl Mendelssohn Bartholdy (1838–1897), Professor für Geschichte in Heidelberg und Freiburg. Sohn des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Sein wichtigstes Werk war die Darstellung der griechischen Geschichte von der Besetzung Konstantinopels durch die Türken im Jahre 1453 bis zur Großjährigkeit Königs Otto I. in zwei Bänden. Einen geplanten dritten Band (–1875) konnte er krankheitsbedingt nicht mehr vollenden. (Burschenschaft Allemannia Heidelberg)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1837

Ehrung:
thumbnail
türkischen Istischan-Orden mit Brillanten (Julius Gottlieb Wilhelm Adolf von Zastrow)

Balkan/Osmanisches Reich

thumbnail
bis 13. Juli: Berliner Kongress unter dem Vorsitz Otto von Bismarcks: Rumänien, Serbien und Montenegro werden unabhängig, Rumänien erhält zudem die Dobrudscha, muss dafür jedoch einen Teil von Bessarabien an Russland abtreten. Bulgarien erhält einen Sonderstatus, bleibt jedoch dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig. Österreich-Ungarn darf Bosnien und die Herzegowina besetzen, Großbritannien erhält Zypern pachtweise, während Raszien, Albanien, Makedonien und Rumelien beim Osmanischen Reich verbleiben.
thumbnail
In der Bayrakli-Moschee in Prizren wird die Liga von Prizren gegründet, die erste albanische Vereinigung ihrer Art, die sich zum Ziel gesetzt hatte, alle mehrheitlich von Albanern bewohnten Gebiete im Osmanischen Reich zu einem Nationalstaat zu schaffen. Drei Jahre später wurde die Liga von osmanischen Soldaten und Polizisten gewaltsam aufgelöst.
thumbnail
Großbritannien erhält in einem zunächst geheimen Vertrag mit dem Osmanischen Reich die Insel Zypern abgetreten, doch behält sich der Sultan Souveränitätsrechte vor. Die Briten versprechen, ihn im Gegenzug gegen die russische Expansion zu unterstützen.
thumbnail
Rumänien erklärt seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich.

1878

thumbnail
3. März: Frieden von San Stefano: Das Osmanische Reich muss sich einem für Russland günstigen Diktatfrieden beugen. Da der Machtzuwachs Russlands den Großmächten Österreich-Ungarn, Großbritannien und Frankreich zu weit geht, wird es noch im gleichen Jahr zum Berliner Kongress kommen. Bulgarien wird nach fast 500 Jahren osmanischer Herrschaft wieder unabhängig.

Weitere Ereignisse in Afrika

thumbnail
Nach dem Einmarsch französischer Truppen wird das bisher dem Osmanischen Reich zugehörige Tunesien durch den Vertrag von Kasr el Said, auch Bardovertrag genannt, zu einem Protektorat Frankreichs.

Wirtschaft

1903

thumbnail
5. März: Das Osmanische Reich erteilt der Anatolischen Eisenbahn die Konzession für den Bau der Bagdadbahn.
thumbnail
Das Osmanische Reich erklärt seinen Staatsbankrott. Der finanzielle Ruin hatte sich bereits ein halbes Jahr zuvor abgezeichnet, als am 6. Oktober 1875 die Zinszahlungen für seine Auslandsschulden auf die Hälfte herabgesetzt wurden.
thumbnail
Das Osmanische Reich kürzt die Zinszahlungen für seine Auslandsschulden um 50 Prozent. Die Gläubiger erhalten dafür mit 5 Prozent verzinste Obligationen mit dem Versprechen späterer Einlösung. Die zerrütteten Staatsfinanzen führen am 13. April 1876 zur Erklärung des Staatsbankrotts.

Ereignisse

thumbnail
Der osmanische Generalgouverneur von Ostrumelien, Gavril Pascha, wird durch einen Offiziersputsch gestürzt. Das Land erklärt die sofortige Vereinigung mit dem Fürstentum Bulgarien unter Fürst Alexander von Battenberg.

1853

thumbnail
1853 bis 1856: Krimkrieg zwischen Russland und dem Osmanischen Reich, Großbritannien, Frankreich und Sardinien-Piemont. (1850er)
thumbnail
Die vorausgegangene russische Besetzung der Donaufürstentümer Moldawien und Walachei löst die Kriegserklärung des Osmanischen Reiches an den Zaren aus.
thumbnail
Ein Teil der französischen Truppen, die mit Napoleon Bonapartes Expedition nach Ägypten gekommen sind, kapituliert unter General Augustin-Daniel Belliard in Kairo gegenüber osmanischen Einheiten. Der andere Teil hält vorerst die Hafenstadt Alexandria.
thumbnail
Mit der Einnahme von Nikosia gelingt den Osmanen ein erster Erfolg bei der Eroberung Zyperns, der zu Venedig gehörenden Insel. Zypern ist ein Angriffsziel im fünften Venezianischen Türkenkrieg.

Ereignisse > Wirtschaft

thumbnail
Das Osmanische Reich erteilt der Anatolischen Eisenbahn die Konzession für den Bau der Bagdadbahn. (5. März)

Neuzeit

1912

thumbnail
Ende des italienisch-türkischen Krieges durch den Vertrag von Lausanne. Das Osmanische Reich verzichtet auf seinen nordafrikanischen Besitz (im heutigen Libyen) zu Gunsten Italiens. (Zeittafel Rom)

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
thumbnail
Erster Balkankrieg: Auf Kriegserklärungen von Montenegro an das Osmanische Reich und von diesem an Bulgarien folgt die gemeinsame Kriegserklärung von Bulgarien, Griechenland und Serbien gegen das Osmanische Reich.

Blackburn-Flugzeugtypen

1916

thumbnail
Blackburn General Purpose – zweimotoriges dreisitziges Marineflugzeug in Doppeldeckerausführung, Anti-U-Boot-Bomber (Blackburn Aircraft)

Politik & Weltgeschehen

thumbnail
Erster Weltkrieg: Unterzeichnung des Waffenstillstands von Mudros (Kapitulation des Osmanischen Reichs)
thumbnail
Erster Weltkrieg: Britische Truppen nehmen das bis dahin zum Osmanischen Reich gehörende Jerusalem ein.
thumbnail
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Britische Truppen nehmen im Ersten Weltkrieg die zum Osmanischen Reich gehörende Stadt Bagdad ohne größeren Widerstand ein. (11. März)

1917

thumbnail
Erster Weltkrieg: 11. März: Britische Truppen nehmen im Ersten Weltkrieg die zum Osmanischen Reich gehörende Stadt Bagdad ohne größeren Widerstand ein.
thumbnail
Erster Weltkrieg: Das Osmanische Reich tritt dem Pakt der Mittelmächte bei

Europa

thumbnail
Weitere Ereignisse in Europa: In der Balfour-Deklaration sagt der britische Außenminister Arthur Earl of Balfour dem Vertreter der zionistischen Bewegung Lord Rothschild Land in Palästina zur Gründung einer zionistischen „nationalen Heimstätte“ zu. Zu diesem Zeitpunkt wird das osmanische Reich, zu dem bis dahin die Region Palästina gehörte, von den Briten mit Waffengewalt von dort verdrängt (9. Dezember: Einnahme Jerusalems).
thumbnail
Europa & Mittelmeerraum: Bei der Londoner Botschafterkonferenz wird die Loslösung Albaniens vom Osmanischen Reich von Europas Großmächten Russland, Österreich-Ungarn, Italien, Deutschland und Großbritannien anerkannt.
thumbnail
Europa & Mittelmeerraum: Der Italienisch-Türkische Krieg endet nach Friedensverhandlungen in Ouchy bei Lausanne. Das Osmanische Reich verzichtet im Frieden von Ouchy auf seinen nordafrikanischen Besitz Tripolitanien, Kyrenaika und Fessan (im heutigen Libyen) sowie auf den Dodekanes zu Gunsten des Königreich Italien.

1912

thumbnail
Europa & Mittelmeerraum: 13. März: Das Königreich Serbien und das Zarentum Bulgarien schließen ein geheimes Defensivbündnis, aus dem der gegen das Osmanische Reich gerichtete Balkanbund erwächst. Am 12. Mai wird das Defensivbündnis auf ein Militärbündnis erweitert.
thumbnail
Ferdinand von Bulgarien proklamiert das vom Osmanischen Reich unabhängige Zarentum Bulgarien und ernennt sich zum Zaren.

Historische Flaggen

1918

thumbnail
2:3 ? Libanesische Flagge nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs (Flagge des Libanon)

Osmanisches Reich / Türkische Republik

thumbnail
Nach der Abschaffung des Sultanats wird Abdülmecit II. letzter Kalif des Osmanischen Reichs.

Geschichte > Übersicht

1949

thumbnail
Ausstellung „Neues Wohnen“ und die „Gute Form“ in Köln (Deutscher Werkbund)

Osmanisches Reich

thumbnail
Auf der Konferenz von Sanremo werden für Teile des zusammengebrochenen Osmanischen Reichs im Nahen Osten Mandatsgebiete des Völkerbunds festgelegt. Es gibt ein Britisches Mandat Mesopotamien neben ihrem Völkerbundsmandat für Palästina. Die Franzosen erhalten das Völkerbundmandat für Syrien und Libanon.
thumbnail
Sultan Mehmed V. ernennt İbrahim Hakkı Pascha löst als Großwesir des seit dem Vorjahr von den Jungtürken dominierten Osmanischen Reiches.

1800

thumbnail
20. März: Nach der Schlacht von Heliopolis fällt Ägypten an Frankreich. Die französische Armee unter dem Befehl von Jean-Baptiste Kléber besiegt osmanische Truppen unter dem Großwesir Jussuf Pascha.

1800

thumbnail
21. März: Russland und das Osmanische Reich verabreden im Vertrag von Konstantinopel die Bildung der Republik der Ionischen Inseln. Sie ist der Hohen Pforte tributpflichtig.
thumbnail
Murad IV. stirbt mit 29 Jahren wegen seiner Trunksucht, sein Bruder İbrahim wird Sultan des Osmanischen Reiches. Er zögert zunächst, den Thron zu besteigen, weil er an eine Finte seines Bruders, ihn zu töten, glaubt. Erst seine Mutter Kösem kann ihn überreden, sein Gemach zur Thronbesteigung zu verlassen.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

Theaterarbeit:
thumbnail
Verratenes Volk (nach Texten von John Milton, Friedrich Nietzsche, Edwin Erich Dwinger und Alfred Döblin), Deutsches Theater Berlin, Regie und Ausstattung (Einar Schleef)

Kunst & Kultur

2011

Aufgeführte Opern:
thumbnail
Adelaide di Borgogna, Mosè in Egitto, La scala di seta (Rossini Opera Festival Pesaro)

P > Polen?Polen

2013

thumbnail
– Ahdnames, Friedensverträge von der Mitte des 15. bis zum späten 18. Jh. zwischen Polen und dem Osmanischen Reich (Weltdokumentenerbe)

Tagesgeschehen

thumbnail
Istanbul/Türkei: Ein Verwaltungsgericht in der türkischen Metropole Istanbul verbietet mit einstweiliger Verfügung eine Konferenz über den Vorwurf des Völkermordes an den Armeniern. Das teilte ein Veranstalter der Nachrichtenagentur AFP in Istanbul mit. An dem Treffen an der Bosporus-Universität wollten Wissenschaftler teilnehmen, die anders als die offizielle Türkei davon ausgehen, dass es im Ersten Weltkrieg im damaligen Osmanischen Reich einen Völkermord an den Armeniern in Anatolien gegeben hat.
thumbnail
Mostar/Bosnien-Herzegowina. In Mostar weihte man unter starken Sicherheitsvorkehrungen die historische „Alte Brücke“ (Stari Most) wieder ein. Die im 16. Jahrhundert während des Osmanen-Reiches erbaute steinerne Bogenbrücke war 1993 im Bosnienkrieg von kroatischen Granaten zerstört worden. Der 15 Mio. Euro teure Neubau erfolgte mit internationaler Hilfe, die Brücke gilt heute als ein Friedenssymbol.

Rundfunk, Film & Fernsehen

thumbnail
Rundfunk: Der türkische Sender Show TV beginnt mit der Ausstrahlung von 80 Teilen der historisch-fiktionalen Serie Muhteşem Yüzyıl ("Das prächtige Jahrhundert") die die türkisch-osmanische Geschichte des 16. Jahrhunderts und das Leben Süleyman I. behandelt. Vor allem die expliziete Darstellung von Haremszenen und Intrigen sorgt in der Türkei für Aufsehen bis hin zu Demonstrationen gegen den Sender. Die Produktion erfreut sich großen Erfolges und wird von Fernsehsendern in der arabischen Welt, aber auch in Ländern Südosteuropas übernommen.
thumbnail
Rundfunk: Unter dem Titel Aghet -Ein Völkermord zeigt das Erste anlässlich des 95. Jahrestages einen aufwändig gestalteten Dokumentarfilm über den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich. Der Film baut auf Originalaussagen von Zeitzeugen wie diplomatischen Personal, Ärzten, Krankenschwestern und Entwicklungshelfern meist neutraler Staaten wie Dänemark oder Schweden auf, welche von prominenten Schauspielern wie Martina Gedeck oder Sylvester Groth dargestellt werden.

1994

thumbnail
Film: Das Piano (The Piano) (Pete Smith (Schauspieler))

1980

thumbnail
Film: Randi ko Choro (Hrithik Roshan)

"Osmanisches Reich" in den Nachrichten