Osmanisches Reich

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Das Osmanische Reich (osmanisch دولت علیه, İADevlet-i ʿAlīye, „der erhabene Staat“ und ab 1876 amtlich دولت عثمانيه / Devlet-i ʿOs̲mānīye / ‚der osmanische Staat‘, türkischOsmanlı İmparatorluğu), war das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1922. In Westeuropa wurde das Land ab dem 12. Jahrhundert auch als „Turchia“ („Türkei“ oder Türkisches Reich) bezeichnet. Die im deutschsprachigen Raum veraltete, in der englisch- und französischsprachigen Literatur noch anzutreffende Bezeichnung Ottomanisches Reich leitet sich von Varianten der arabischen Namensform Uthman des Dynastiebegründers Osman I. her.

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Osmanische Expansion in Europa

1448

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17. - 20. Oktober: Die Dritte Schlacht auf dem Amselfeld endet mit einer vernichtenden Niederlage des Kreuzfahrerheeres gegen die Osmanen unter Sultan Murat II.

Osteuropa

1459

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Serbien wird Teil des osmanischen Reiches.

Türkenkriege in Europa

1532

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5.-30. August: Bei der Belagerung von Kőszeg durch die Osmanen können sich die Verteidiger der Stadt, unter ihrem Feldherrn Nikola Jurišić, gegen die Belagerer behaupten.

Osmanisches Reich & Mittelmeerraum

1551

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Tripolis gehört nach Eroberung durch Dragut Pascha zum Osmanischen Reich

Mitteleuropa

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Der Friede von Zsitvatorok beendet den Langen Türkenkrieg der Habsburger unter Rudolf II. mit dem Osmanischen Reich, der mit der Schlacht bei Sissek im Jahr 1593 begann.

Sonstige Ereignisse in Europa

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Mit dem Angriff osmanischer Truppen auf das venezianische Kreta beginnt der sogenannte 6. Venezianische Türkenkrieg (bis 1669). Am 17. August ergibt sich nach knapp zweimonatiger Belagerung die Stadt Canea.

Mittel- & Osteuropa

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Im Vertrag von Żurawno kommt ein Waffenstillstand zwischen Polen-Litauen und dem Osmanischen Reich zustande, der den seit 1672 andauernden Osmanisch-Polnischen Krieg beendet.
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Ștefan cel Mare, der Wojwode des Fürstentums Moldau, schlägt bei Vaslui ein überlegenes, von Sultan Mehmed II. gegen ihn in Marsch gesetztes osmanisches Heer.

1475

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Das Khanat der Krim gerät unter osmanische Herrschaft.

Übriges Europa

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Orientkrise: Österreich, Großbritannien, Preußen und Russland unterzeichnen den Londoner Vertrag über eine Befriedung der Levante. Diese Quadrupelallianz stemmt sich damit gegen einen Zusammenbruch des Osmanischen Reichs durch ägyptische Separationsbestrebungen, die wiederum Frankreich unterstützt.

Europa

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Ferdinand von Bulgarien proklamiert das vom Osmanischen Reich unabhängige Zarentum Bulgarien und ernennt sich zum Zaren.
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Auf Druck der Jungtürken setzt der osmanischeSultan Abdülhamid II. die liberale Osmanische Verfassung von 1876 wieder in Kraft.
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Abkommen von Mürzsteg zwischen Russland und Österreich-Ungarn im Jagdschloss Mürzsteg, die den Bestand des Osmanischen Reichs garantieren, dieses zugleich aber zu Reformen in Mazedonien auffordern
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Nach dem Bekanntwerden eines tödlichen Pestfalles in Konstantinopel (heute Istanbul) wird der Personen- und Güterverkehr zwischen Rumänien und dem Osmanischen Reich vorläufig eingestellt. Auch der Orient-Express verkehrt nicht mehr. In den folgenden Wochen häufen sich weltweit Meldungen über Pestfälle in Hamburg, Kingston upon Hull und Kapstadt.
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Die von der Megali Idea beeinflusste Weigerung Griechenlands, einem Ultimatum des Osmanischen Reichs auf Rückzug seiner am 15. Februar auf der Insel Kreta gelandeten Truppen nachzugeben, bewirkt den Türkisch-Griechischen Krieg.
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Mit der Überquerung der Donau durch russische Truppen beginnt ein weiterer Türkenkrieg gegen das Osmanische Reich.
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Im Vertrag von Budapest verständigen sich die Großmächte Russland und Österreich-Ungarn in Balkanfragen. Es soll dort kein großslawischer Staat entstehen und Österreich-Ungarn werden Bosnien und die Herzegowina zugestanden. Im Gegenzug verhält sich die Donaumonarchie neutral bei einem bewaffneten Konflikt Russlands mit dem Osmanischen Reich. Kurz danach bricht der russisch-türkische Krieg aus, den erst der Frieden von San Stefano wieder beendet.
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Der Bulgarische Aprilaufstand bricht mit einigen Tagen Verzögerung los. Die Bevölkerung will sich aus der osmanischen Herrschaft befreien.
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Bei der Rückeroberung der etwa 10.000 Einwohner umfassenden Stadt Tripoli auf dem Peloponnes durch ägyptische Truppen des Osmanischen Reichs unter Ibrahim Pascha wird die christliche Bevölkerung massakriert und der Ort niedergebrannt. Damit wird ein griechisches Massaker des Jahres 1821 an der türkischen Festungsbesatzung und Zivilisten anlässlich der Griechischen Revolution gerächt.

1821

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23. März: In der von Aufständischen eroberten peloponnesischen Stadt Kalamata wird die Griechische Revolution angekündigt, die zur Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich führen soll.
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Für Großbritannien schließt der Gesandte Robert Adair mit dem Osmanischen Reich den Dardanellenfrieden. Die Briten sichern der Hohen Pforte Hilfe im Falle einer französischen Bedrohung zu.
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Nach der Kriegserklärung des Osmanischen Reiches besetzen die Russen Baku.
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In der Schlacht bei Grocka bringen die osmanischen Truppen im Russisch-Österreichischer Türkenkrieg der kaiserlich-österreichischen Armee eine empfindliche Niederlage bei. Es kommt bald darauf im Frieden von Belgrad zum Kriegsende, das Österreich erobertes Territorium auf der Balkanhalbinsel kostet.
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Die Belagerung der osmanisch beherrschten Festung Belgrad durch Eugen von Savoyen im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg beginnt.
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Großer Türkenkrieg: In der Schlacht bei Mohács besiegen die Österreicher die Osmanen. Sultan Mehmet IV. wird in der Folge durch eine Hofintrige entmachtet, sein Bruder Süleyman II. besteigt den Thron. Als man auf ihn zukommt, um ihn von seiner Thronbesteigung zu unterrichten, nachdem er die letzten 20 Jahre in Gefangenschaft im Palast verbracht hat, ist seine erste Reaktion die Angst, dass die Delegation im Auftrag seines Bruders gekommen sei, um ihn zu töten.

1687

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Mai: Der erste der beiden Krimfeldzüge der russischen Armee gegen das Osmanische Reich beginnt.

1684

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5. März: Durch die Vermittlung von Papst Innozenz XI. wird die Heilige Liga zwischen dem Heiligen Römischen Reich, Polen-Litauen und Venedig als Kampfbund gegen die Osmanen gegründet.
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Russland und das Osmanische Reich schließen einen auf 20 Jahre ausgerichteten Waffenstillstand im Russisch-Türkischen Krieg.
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Der polnische Großhetman Jan Sobieski besiegt die Truppen des Osmanischen Reichs unter Großwesir Köprülü Fâzıl Ahmed Pascha in der Schlacht bei Chotyn.
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In der Schlacht bei Sissek können Kroatisch-Habsburgisch-Ungarische Truppen unter Ruprecht von Eggenberg ein über den Grenzfluss Kupa eingedrungenes osmanisches Heer, das zahlenmäßig stark überlegen ist, besiegen. Der Tod von 20.000 seiner Leute und ihres Befehlshabers Hassan Pascha veranlasst Sultan Murad III. zur formellen Kriegserklärung gegenüber Kaiser Rudolf II., womit der so genannte Lange Türkenkrieg ausbricht, der bis 1606 dauern wird.
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Die osmanische Flotte unter dem türkischen Admiral Khair ad-Din Barbarossa siegt in der Seeschlacht von Preveza über die Flotten der Heiligen Liga Spaniens, des Papstes und Venedigs unter dem Oberbefehl von Andrea Doria. Die Osmanen steigen mit dem Erfolg zur stärksten Seemacht im Mittelmeer bis zum Jahr 1571 auf.

1537

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Die Insel Santorin wird von den Osmanen unter Khair ad-Din Barbarossa eingenommen.
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Italienische Kriege: Die Liga von Cambrai wird gebildet. Offiziell dem Kampf gegen die osmanischen Türken verpflichtet, richtet sich das Bündnis mehrerer Herrscher und des Papstes real gegen die Republik Venedig.
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Nach dem Tod von Fürst Ștefan cel Mare gerät das Fürstentum Moldau unter seinen Nachfolgern zunehmend in den Einflussbereich des Osmanischen Reiches.

1430

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29. März: Die Osmanen unter Murad II. erobern Thessaloniki von den Venezianern und benennen die Stadt in „Selanik“ um. In der Folge beginnen sie mit dem Bau des Weißen Turms.

Europa & Mittelmeerraum

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Bei der Londoner Botschafterkonferenz wird die Loslösung Albaniens vom Osmanischen Reich von Europas Großmächten Russland, Österreich-Ungarn, Italien, Deutschland und Großbritannien anerkannt.
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Der Italienisch-Türkische Krieg endet nach Friedensverhandlungen in Ouchy bei Lausanne. Das Osmanische Reich verzichtet im Frieden von Ouchy auf seinen nordafrikanischen Besitz Tripolitanien, Kyrenaika und Fessan (im heutigen Libyen) sowie auf den Dodekanes zu Gunsten des Königreich Italien.

1912

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13. März: Das Königreich Serbien und das Zarentum Bulgarien schließen ein geheimes Defensivbündnis, aus dem der gegen das Osmanische Reich gerichtete Balkanbund erwächst. Am 12. Mai wird das Defensivbündnis auf ein Militärbündnis erweitert.

1541

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Transsilvanien wird unabhängiges Fürstentum unter osmanischer Schutzherrschaft.

Weitere Ereignisse in Europa

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In der Balfour-Deklaration sagt der britische Außenminister Arthur Earl of Balfour dem Vertreter der zionistischen Bewegung Lord Rothschild Land in Palästina zur Gründung einer zionistischen „nationalen Heimstätte“ zu. Zu diesem Zeitpunkt wird das osmanische Reich, zu dem bis dahin die Region Palästina gehörte, von den Briten mit Waffengewalt von dort verdrängt (9. Dezember: Einnahme Jerusalems).
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Im Osmanischen Reich wird die Hilfsorganisation für verwundete und kranke Soldaten gebildet, aus der später der Türkische Rote Halbmond hervorgeht.
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In der Kaufmannsstadt Gabrowo eröffnet der Mönch Neofit Rilski dank der Finanzierung von Wasil Aprilow, Nikolaj Palausow und weitere die erste bulgarische weltliche Schule im Osmanischen Reich in der in Neubulgarische Sprache unterrichtet wurde.
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Das Osmanische Reich erklärt, beeinflusst vom dorthin verschlagenen Schwedenkönig Karl XII., Russland den Krieg. Der dritte russische Türkenkrieg bricht aus.

1703

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Osmanisches Reich: Vorfall von Edirne, in dem Aufständische den Scheichülislam Feyzullah Efendi ermorden und Sultan Mustafa II. absetzen. Ahmed III. wird Sultan.
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Es beginnt die Belagerung von Candia. Die Belagerung der venezianischen Kolonie auf Kreta durch das Osmanische Reich dauert bis 1669 und ist die längste Belagerung in der Geschichte.
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Mihai Viteazul, Fürst der Walachei, erringt als Verbündeter der Habsburger im Zuge des Langen Türkenkrieges bei Şelimbăr einen Sieg gegen den mit dem Osmanischen Reich verbündeten Andreas Báthory, der kurzzeitig die Landesherrschaft über Siebenbürgen von seinem Vetter Sigismund Báthory übernommen hat. Anschließend vollzieht er - gegen den Willen der habsburgischen Verbündeten - die Vereinigung Siebenbürgens mit der Walachei.

1543

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August/September: Die Osmanen erobern Gran und Stuhlweißenburg im ungarischen Bürgerkrieg.

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