Osmanisches Reich

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Das Osmanische Reich (osmanisch دولت علیه, İADevlet-i ʿAlīye, „der erhabene Staat“ und ab 1876 amtlich دولت عثمانيه / Devlet-i ʿOs̲mānīye / ‚der osmanische Staat‘, türkischOsmanlı İmparatorluğu), war das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1922. In Westeuropa wurde das Land ab dem 12. Jahrhundert auch als „Turchia“ („Türkei“ oder Türkisches Reich) bezeichnet. Die im deutschsprachigen Raum veraltete, in der englisch- und französischsprachigen Literatur noch anzutreffende Bezeichnung Ottomanisches Reich leitet sich von Varianten der arabischen Namensform Uthman des Dynastiebegründers Osman I. her.

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Auf der Konferenz von Sanremo werden für Teile des zusammengebrochenen Osmanischen Reichs im Nahen Osten Mandatsgebiete des Völkerbunds festgelegt. Es gibt ein Britisches Mandat Mesopotamien neben ihrem Völkerbundsmandat für Palästina. Die Franzosen erhalten das Völkerbundmandat für Syrien und Libanon.
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Sultan Mehmed V. ernennt İbrahim Hakkı Pascha löst als Großwesir des seit dem Vorjahr von den Jungtürken dominierten Osmanischen Reiches.

1800

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20. März: Nach der Schlacht von Heliopolis fällt Ägypten an Frankreich. Die französische Armee unter dem Befehl von Jean-Baptiste Kléber besiegt osmanische Truppen unter dem Großwesir Jussuf Pascha.

1800

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21. März: Russland und das Osmanische Reich verabreden im Vertrag von Konstantinopel die Bildung der Republik der Ionischen Inseln. Sie ist der Hohen Pforte tributpflichtig.
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Murad IV. stirbt mit 29 Jahren wegen seiner Trunksucht, sein Bruder İbrahim wird Sultan des Osmanischen Reiches. Er zögert zunächst, den Thron zu besteigen, weil er an eine Finte seines Bruders, ihn zu töten, glaubt. Erst seine Mutter Kösem kann ihn überreden, sein Gemach zur Thronbesteigung zu verlassen.
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Mit Ahmed I. übernimmt nach dem Tod seines Vaters Mehmed III. erstmals ein minderjähriger Sultan die Macht im Osmanischen Reich. Dieser beendet die sogenannte Weiberherrschaft, indem er seine Großmutter Safiye, die bislang die Regentschaft geführt hat, in einem Harem einsperren lässt, folgt jedoch nicht der osmanischen Tradition, direkte Konkurrenten um den Thron, wie seinen Bruder Mustafa ermorden zu lassen.
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Nach dem Tod Murads III. folgt Mehmed III. als Sultan des Osmanischen Reichs. Um Thronstreitigkeiten zu vermeiden, lässt er nach osmanischer Tradition seine 19 jüngeren Brüder ermorden.

1590

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21. März: Mit einem Friedensvertrag wird der Osmanisch-Safawidische Krieg beendet. Dem Osmanischen Reich wachsen eroberte Gebiete im Kaukasus und bis zum Kaspischen Meer zu.

1574

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Das Osmanische Reich erobert mit Hilfe der Korsaren Tunis und die algerische Küste von den Hafsiden und Spanien zurück.

1566

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Die Belagerung von Szigetvár durch die Truppen des Osmanischen Reiches dauert vom 6. August bis 8. September und endet nach zähem Kampf mit der türkischen Einnahme der Burg. Während der Belagerung stirbt Sultan Süleyman der Prächtige. Nach seinem Tod wird Selim II. (genannt Mest „der Trunkene“) Sultan des Osmanischen Reichs
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Die fünftägige Seeschlacht von Djerba geht zu Ende. Eine osmanische Flotte unter dem Befehlshaber Piale Pascha setzt sich gegen die Flotte einer christlichen Allianz unter dem Kommando von Giovanni Andrea Doria durch. Die vernichtende Niederlage mit einem Verlust von 60 Galeeren und etwa 20.000 Menschen auf christlicher Seite bewirkt einen Höhepunkt der türkischen Seeherrschaft im Mittelmeer.
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Nach der Eroberung von Temesvar wird das Banat Bestandteil des Osmanischen Reiches. Die Osmanen verbreiten den Islam.

1535

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Karl V. erobert im Juli im Tunisfeldzug mit Hilfe der Ritter vom Johanniter das im Vorjahr von den Osmanen eingenommene Tunis. Nach einer Meuterei der christlichen Gefangenen in der Stadt muss Statthalter Khair ad-Din Barbarossa die belagerte Stadt aufgeben.

1535

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Die Osmanen nehmen Bagdad und Tabriz ein.

1534

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Mesopotamien wird vom Osmanischen Reich besetzt.

1520

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Der seit 1512 herrschende Selim I., Sultan des Osmanischen Reiches, stirbt am 22. September. Sein Nachfolger wird sein Sohn Süleyman I. der Prächtige, der bis 1566 regieren wird und unter dessen Herrschaft das Osmanische Reich endgültig zur Weltmacht aufsteigt.
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In Ägypten geht nach der Niederlage ihres Heeres vor Kairo die Herrschaft der Mamelucken zu Ende. Ihr Sultan, Tuman Bay gerät bei Gizeh in osmanische Gefangenschaft. Das Land wird Teil des Osmanischen Reichs. Am 3. Februar nehmen die Osmanen Kairo ein.

1511

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Im Osmanischen Reich kommt es mit Unterstützung der Janitscharen zu einem Aufstand der Brüder Korkud und Selim gegen ihren Vater, Sultan Bayezid II., und dessen Kronprinz Ahmed, der jedoch - vorläufig - niedergeschlagen wird.
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Die osmanischen Truppen erobern die Festung Počitelj im Neretva-Tal und erkämpfen sich so den Zugang nach Zentralbosnien.
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Nach dem Tod von Sultan Murad II. übernimmt sein Sohn Mehmed II., der spätere Eroberer Konstantinopels, die Macht im Osmanischen Reich.

1442

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Die türkischen Osmanen unter Sultan Murad II. belagern erfolglos Konstantinopel, die unter der Herrschaft des byzantinischen Kaiser Johannes VIII. steht.

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