Osmanisches Reich

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Das Osmanische Reich (osmanisch دولت علیه, İADevlet-i ʿAlīye, „der erhabene Staat“ und ab 1876 amtlich دولت عثمانيه / Devlet-i ʿOs̲mānīye / ‚der osmanische Staat‘, türkischOsmanlı İmparatorluğu), war das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1922. In Westeuropa wurde das Land ab dem 12. Jahrhundert auch als „Turchia“ („Türkei“ oder Türkisches Reich) bezeichnet. Die im deutschsprachigen Raum veraltete, in der englisch- und französischsprachigen Literatur noch anzutreffende Bezeichnung Ottomanisches Reich leitet sich von Varianten der arabischen Namensform Uthman des Dynastiebegründers Osman I. her.

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Italienische Kriege

1495

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31. März: In der Liga von Venedig finden sich Spanien, England, Venedig, Mailand, Papst Alexander VI. zusammen, um den Vormarsch Frankreichs in Italien zu stoppen. Vordergründig ist der Widerstand gegen das expandierende Osmanische Reich unter Bayezid II. Ziel der Heiligen Liga.

Chronologie > Nach Christus

1534

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Teil des Osmanischen Reiches (Hakkâri (Provinz))

Osmanisch-Polnischer Krieg

1672

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Das Osmanische Reich erobert im Osmanisch-Polnischen Krieg 1672–1676 die Region Podolien mit Kamieniec Podolski von Polen-Litauen. Podolien bleibt bis zum Frieden von Karlowitz 1699 osmanisch besetzt.

Großer Türkenkrieg / Zweite Wiener Türkenbelagerung

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Der Befehlshaber Kara Mustafa büßt für den Fehlschlag der osmanischenBelagerung von Wien mit seinem Leben. Sultan Mehmet IV. lässt den Großwesir erdrosseln.

Großer Türkenkrieg

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Der Friede von Karlowitz beendet den Großen Türkenkrieg zwischen Österreich und dem osmanischen Sultan Mustafa II.; Österreich werden große Teile Slawoniens und Kroatiens zugesprochen, Podolien geht zurück an Polen.
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Mustafa II. wird nach dem Tod seines Onkels Ahmed II. Herrscher des osmanischen Reiches.
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Großer Türkenkrieg: In der Schlacht bei Slankamen erleiden die Osmanen durch ein kaiserliches Heer eine bedeutsame Niederlage. Markgraf Ludwig Wilhelm, der Türkenlouis, besiegt mit seinen Truppen jene des gegnerischen Feldherrn Köprülü Fazil Mustafa, der zu Tode kommt.
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Nach dem Tod von Süleyman II. wird sein Bruder Ahmed II. Sultan des Osmanischen Reiches.
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Großer Türkenkrieg: Kaiserliche Truppen mit dem bayerischen Kurfürsten Maximilian II. Emanuel an der Spitze erobern das in osmanischer Hand befindliche Belgrad. Sie können die Stadt zwei Jahre halten.
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Karl V. von Lothringen erobert mit seinen Truppen in einem Generalsturm die Stadt nach 143 Jahren osmanischer Herrschaft zurück. Im auf die Eroberung folgenden Massaker werden rund 3.000 Türken ermordet, zahlreiche Frauen vergewaltigt. Die Wut der Eroberer richtet sich auch gegen die jüdische Gemeinde Ofens, die nahezu ausgelöscht wird.

Großer Nordischer Krieg / Vierter Russischer Türkenkrieg

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Janitscharen nehmen nach heftigem Widerstand den 1709 nach einem Russlandfeldzug in das Osmanische Reich ausgewichenen schwedischen König Karl XII. im Handgemenge von Bender fest. Sultan Ahmed III. ist des Schweden politischer Intrigen überdrüssig geworden.

Russisch-Österreichischer Türkenkrieg

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Kaiserliche Truppen unter dem Befehl von Franz Stephan von Lothringen überschreiten die Grenze des Osmanischen Reiches.
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Die russische Armee erobert die Festung Otschakow von den Osmanen.

Osmanisches Reich / Türkenkrieg

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Selim III. folgt seinem verstorbenen Onkel Abdülhamid I. auf den Thron des Osmanischen Reiches.

Türkenkrieg

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Der Friede von Passarowitz zwischen Venedig, Österreich und dem Osmanischen Reich wird geschlossen. Er beendet den Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg.
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Etwa 700 Kroaten halten erfolgreich die Stadt Sinj gegen 6.000 osmanische Soldaten. In Erinnerung daran entsteht die Sinjska Alka.
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Beim Versuch der Rückeroberung des seit 1552 in osmanischem Besitz befindlichen Temeswar durch den siebenbürgischen Fürsten Sigismund Báthory wird die Festung von allen Seiten eingeschlossen. Nach 40 Tagen wird die neuerliche Belagerung von Temeswar jedoch auf Grund unzureichenden Nachschubs aufgegeben.

1596

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23. bis 26. Oktober: Die dreitägige Schlacht bei Mezőkeresztes, letzte große Schlacht im Langen Türkenkrieg zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich, endet mit einer Niederlage des Heeres von Erzherzog Maximilian von Österreich. Der Weg nach Deutschland ist damit für die Osmanen offen, Wien wird in Verteidigungsbereitschaft versetzt.

Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1787–1792)

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General Alexander Wassiljewitsch Suworow erobert mit seinen russischen Truppen im Russisch-Türkischen Krieg die starke Festung Ismajil des Osmanischen Reichs im späteren Bessarabien. Kaiserin Katharina II. stiftet daraufhin den Verdienstorden Kreuz von Ismail.
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In der Seeschlacht bei Kertsch wehrt eine russische Flotte, unterstützt vom Drehen des Windes, das Anlanden osmanischerInvasionseinheiten auf der Halbinsel Krim ab. Die gegnerische Flotte zieht sich am Abend erfolglos zurück.

Französische Revolution & Koalitionskriege

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Napoleon Bonaparte besiegt eine osmanische Streitmacht bei der Schlacht von Abukir in Ägypten.

Krimkrieg

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Die russische Schwarzmeerflotte unter Vizeadmiral Pawel Stepanowitsch Nachimow vernichtet die osmanische Flotte im Hafen von Sinope (siehe Seeschlacht bei Sinope). Die Großmächte Großbritannien und Frankreich entschließen sich nach dieser Nachricht, dem Osmanischen Reich beizustehen. Ihr Kriegseintritt in den Krimkrieg zeichnet sich ab.
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Kriegserklärung des Osmanischen Reiches an Russland - Beginn des Krimkrieges (bis 1856)

Griechische Revolution

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Im griechischen Freiheitskampf zerstört Konstantin Kanaris mit zwei Brandern einen Teil der osmanischen Flotte im Kanal von Chios. Der Kapudan Pascha Kara-Ali und 3.000 seiner Leute kommen bei dieser Aktion ums Leben.
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Eine osmanische Flotte landet auf der Insel Chios im Ägäischen Meer und richtet ein Massaker unter den griechischen Einwohnern an. Der größere Teil der Bewohner wird in die Sklaverei verschleppt. Das Massaker ist eine Reaktion auf den Unabhängigkeitskampf aller Griechen.
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Der große Teile Albaniens und Griechenlands beherrschende Ali Pascha Tepelena wird nach mehrmonatiger Belagerung seiner Festung bei einem Treffen mit Abgesandten des Kriegsministers des Osmanischen Reichs getötet. Ali Pascha hatte mit den Aufständischen in der griechischen Revolution paktiert und war vom Sultan der Untreue beschuldigt.
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Der Nationalkongress in Epidauros verkündet die Unabhängigkeit des hellenischen Volkes vom Osmanischen Reich.

Politik & Weltgeschehen

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Die Jungtürken stürzen im Osmanischen Reich Sultan Abdülhamid II., der im Amt von seinem Bruder Mehmed V. abgelöst wird.
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Im Dardanellen-Vertrag der europäischen Großmächte mit dem Osmanischen Reich wird die Passage von Kriegsschiffen durch die Dardanellen verboten, ausgenommen türkische Kriegsschiffe und -im Kriegsfall -Schiffe der Verbündeten des Sultans.

1828

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Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg, um auch die Unabhängigkeitskämpfe der Griechen zu unterstützen. Die Kriegserklärung wird je nach Quelle auf den 26. oder den 28. April datiert.
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In der Schlacht von Navarino erlangt Griechenland seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich.
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Sultan Mustafa IV. wird in Konstantinopel ermordet. Sein Bruder Mahmud II. wird neuer Herrscher im Osmanischen Reich.
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Selim III., der Herrscher des Osmanischen Reiches, wird auf Druck der Janitscharen abgesetzt und Abdülhamits Sohn Mustafa IV. zum neuen Sultan bestimmt.

1738

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Im 1736 begonnenen Russisch-Österreichischen Türkenkrieg sind die Osmanen auf dem Balkan im Vormarsch, während in der Ukraine eine Patt-Situation herrscht, bei der es nur zu wenigen größeren Gefechten kommt.
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Der Vertrag von Konstantinopel wird von Persien, Russland und dem osmanischen Reich geschlossen.
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Die Osmanen erobern Otranto in Italien und kontrollieren damit die Ausfahrt der Adria. Die Stadt fungiert noch bis 1481 als Brückenkopf, von dem aus die Osmanen zunächst die Umgebung bedrohen und verwüsten und in dem sie schließlich selbst von Truppen des Königreichs Neapel eingeschlossen werden.
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Im Otranto-Feldzug des Osmanischen Reiches landet eine vieltausendköpfige Streitmacht in Apulien, zieht vor Otranto und begehrt die Übergabe der Stadt. Als sie verweigert wird, beginnt die Belagerung.
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Andrea Vendramin, 71. Doge der Republik Venedig, stirbt. Zu seinem Nachfolger wird Giovanni Mocenigo gewählt. Venedig befindet sich zu diesem Zeitpunkt in einem langwierigen Krieg mit dem Osmanischen Reich.

1473

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Am 11. August findet die Schlacht von Otlukbeli zwischen den Aq Qoyunlu und dem Osmanischen Reich statt.

1463

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April: Das Osmanische Reich besetzt die venezianische Festung Argos in Griechenland. Der im Vorjahr gewählte Doge Cristoforo Moro, der bis dahin gezögert hat, schwenkt daraufhin in die von Papst Pius II. initiierte antitürkische Allianz ein.
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Der osmanischeSultan Mehmed II. versucht in einem Blitzfeldzug das Königreich Ungarn zu unterwerfen. Er beginnt mit der Belagerung von Belgrad und seiner starken Grenzfestung.
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Nachdem er am Tag zuvor die Festung von Kruja eingenommen hat, erklärt der albanische Fürst Skanderbeg seinen Abfall vom Osmanischen Reich.
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Murad II. folgt als Sultan des Osmanischen Reiches seinem Vater Mehmed I.
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Schlacht bei Angora (Ankara): Niederlage der Osmanen unter Sultan Bayezit I. gegen die Mongolen Tamerlans.

1394

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Beginn einer achtjährigen Belagerung Konstantinopels durch die Osmanen, die nach der Niederlage Bayezids I. gegen Tamerlan bei Angora aufgehoben wird.

1368

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Sultan Murad I. macht Adrianopel (Edirne) in Thrakien zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Dieses versteht sich damit explizit als europäische Macht und setzt seine Expansion in Richtung Donau und Ungarn weiter fort.
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Nach der gewonnenen Schlacht bei Welbaschd über bulgarische Truppen erlangt Serbien die Vormachtstellung auf dem Balkan bis zur osmanischen Herrschaft.

1299

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Osman I. gründet das Osmanische Reich in Kleinasien.

Italienisch-Türkischer Krieg

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Italien annektiert Tripolis und die Cyrenaika, beides Teile des Osmanischen Reiches.

Julikrise & Erster Weltkrieg

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Mit einer Truppenparade im eingenommenen Basra schließt im Ersten Weltkrieg die British Army ihren Sieg über osmanische Einheiten in der Schlacht von Basra ab.
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Kriegserklärung Serbiens an das Osmanische Reich
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Die Briten annektieren die bis dahin zum Osmanischen Reich zählende Insel Zypern.

Erster Weltkrieg

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Unterzeichnung des Waffenstillstands von Mudros (Kapitulation des Osmanischen Reichs)
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Britische Truppen nehmen das bis dahin zum Osmanischen Reich gehörende Jerusalem ein.

1917

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11. März: Britische Truppen nehmen im Ersten Weltkrieg die zum Osmanischen Reich gehörende Stadt Bagdad ohne größeren Widerstand ein.
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Das Osmanische Reich tritt dem Pakt der Mittelmächte bei
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Italien verkündet dem Osmanischen Reich den Krieg.

Balkankriege

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Nachdem die Osmanen bereits am 1. Mai einen Waffenstillstand erreicht haben, endet der Erste Balkankrieg auf Vermittlung Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Russlands, Österreich-Ungarns und Italiens mit dem Londoner Vertrag. Vertragsschließende Staaten waren Serbien, Griechenland, Bulgarien und Montenegro auf der einen Seite und deren Kriegsgegner das Osmanische Reich auf der anderen Seite. Die Osmanen verzichten auf alle europäischen Gebiete westlich der Linie zwischen Midia am Schwarzen Meer und Enez an der Ägäisküste, die Insel Kreta vereinigt sich offiziell mit Griechenland. Die Unabhängigkeit Albaniens wird von den europäischen Mächten anerkannt.
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Im Osmanischen Reich übernehmen die Jungtürken durch einen Putsch die Macht. Sie unterbrechen eine Sitzung der Hohen Pforte, erschießen den Kriegsminister Nazım Pascha und setzen den Großwesir Kıbrıslı Mehmed Kâmil Paşa ab. Mahmud Şevket Pascha wird vom Sultan zum neuen Großwesir, Außen- und Kriegsminister ernannt.

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen

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Britische Truppen nehmen im Ersten Weltkrieg die zum Osmanischen Reich gehörende Stadt Bagdad ohne größeren Widerstand ein. (11. März)

1915

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Mit der Verhaftung der ersten 200-400 aus der armenischen Oberschicht in Konstantinopel auf Anordnung von Innenminister Talat Pascha beginnt im Osmanischen Reich der Völkermord an den Armeniern, die Verfolgung der Pontosgriechen und der Völkermord an den Aramäern. (24. April)
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Serbien und Bulgarien schließen ein geheimes Defensivbündnis, aus dem der gegen das Osmanische Reich gerichtete Balkanbund erwächst. (13. März)
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Der Frieden von San Stefano beendet den Russisch-Türkischen Krieg und die Balkankrise der Jahre 1876–. Bulgarien gewinnt nach fast 500 Jahren wieder die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich, bleibt diesem jedoch weiterhin tributpflichtig. (3. März)
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In Bulgarien beginnt der Aprilaufstand – nach dem damals gültigen Julianischen Kalender ist es der 20. April – gegen die osmanische Herrschaft. (2. Mai)
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Der Dritte Pariser Frieden beendet den Krimkrieg zwischen Russland einerseits und dem Osmanischen Reich, Frankreich, Großbritannien und Königreich Sardinien-Piemont andererseits. Unter anderem wird das Schwarze Meer für neutral erklärt. (30. März)
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Nachdem der russische Zar Nikolaus I. einen westlichen Friedensvorschlag zurückgewiesen hatte, verbünden sich Großbritannien und Frankreich mit dem Osmanischen Reich, das sich mit Russland im Krieg befindet. Der Konflikt wächst sich zum Krimkrieg aus. (12. März)
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Mit der Kriegserklärung des Osmanischen Reiches an Russland beginnt der bis 1856 andauernde Krimkrieg. (16. Oktober)
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Im Dardanellen-Vertrag der europäischen Großmächte mit dem Osmanischen Reich wird die Passage von Kriegsschiffen durch die Dardanellen verboten, ausgenommen türkische Kriegsschiffe und –? im Kriegsfall? – Schiffe der Verbündeten des Sultans. (13. Juli)
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Im Vertrag von Hünkâr ?skelesi versichern Russland und das Osmanische Reich einander gegenseitigen Beistand für den Fall eines Angriffs irgendeiner anderen Macht auf den Vertragspartner. (8. Juli)

1833

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Im Vertrag von Hünkâr ?skelesi versichern Russland und das Osmanische Reich einander Beistand für den Fall eines Angriffs irgendeiner anderen Macht auf den Vertragspartner. (8. Juli)
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Der seit Jahren vom griechischen Geheimbund Filiki Eteria geplante griechische Freiheitskampf gegen die Herrschaft der Osmanen beginnt unter der Führung von Alexander Ypsilantis. (25. März)
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In der von Aufständischen eroberten peloponnesischen Stadt Kalamata wird die Griechische Revolution angekündigt, die zur Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich führen soll. (23. März)

1809

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Großbritannien, vertreten durch den Gesandten Robert Adair, und das Osmanische Reich schließen einen Vertrag über die Durchfahrt durch die Dardanellen ab. Das Abkommen, wonach kein nichttürkisches Kriegsschiff die Meerenge befahren darf, bildet die Grundlage für den 1841 abgeschlossenen Dardanellen-Vertrag. (5. Januar)
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In der Seeschlacht bei Limnos bleibt die russische Flotte unter Admiral Dmitri Nikolajewitsch Senjawin im Russisch-Türkischen Krieg siegreich gegenüber der osmanischen Flotte und gewinnt die Seeherrschaft in der Ägäis. (1. Juli)
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Russland und das Osmanische Reich verabreden nach der Eroberung der Ionischen Inseln von Frankreich im Vertrag von Konstantinopel die Bildung der Republik der Ionischen Inseln mit der Hauptstadt Korfu. Sie ist der Hohen Pforte tributpflichtig. (21. März)
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Nach der Schlacht von Heliopolis während der Ägyptischen Expedition fällt Ägypten an Frankreich. Die französische Armee unter dem Befehl von Jean-Baptiste Kléber besiegt osmanische Truppen unter dem Großwesir Jussuf Pascha vernichtend. (20. März)
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Nach der dreitägigen Seeschlacht von Çe?me im Fünften Russisch-Türkischen Krieg ist die Vernichtung der osmanischen Flotte durch die Russen so gut wie abgeschlossen. In der Nacht zum 8. Juli klingen letzte kleinere Kämpfe aus. (7. Juli)
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Die aus der Baltischen Flotte kommenden Einheiten der zaristischen Marine spüren in der Zeit der Orlow-Revolte die osmanische Flotte in der Bucht von Çe?me auf und eröffnen die Seeschlacht von Çe?me. (5. Juli)
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In der Schlacht bei Slankamen besiegt ein kaiserliches Heer unter Markgraf Ludwig Wilhelm („Türkenlouis“) die Osmanen, deren Feldherr Köprülü Faz?l Mustafa Pascha dabei zu Tode kommt. (19. August)
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Durch die Vermittlung von Papst Innozenz XI. wird die Heilige Liga zwischen dem Heiligen Römischen Reich, Polen-Litauen und Venedig als Kampfbund gegen die Osmanen gegründet. (5. März)
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Im Vertrag von ?urawno wird ein Waffenstillstand zwischen Polen-Litauen und dem Osmanischen Reich geschlossen, der den seit 1672 andauernden dritten polnischen Türkenkrieg beendet. (17. Oktober)

1663

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In Regensburg beginnt zur Beratung der Bedrohung durch das Osmanische Reich ein Reichstag, aus dem der Immerwährende Reichstag hervorgehen wird. (20. Januar)

1651

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Die Türken werden bei Paros zur See von den Venezianern unter Lazzaro Mocenigo geschlagen. (10. Juli)
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Mit einem Friedensvertrag wird der Osmanisch-Safawidische Krieg beendet. Dem Osmanischen Reich wachsen eroberte Gebiete im Kaukasus und bis zum Kaspischen Meer zu. (21. März)
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Der genuesische Admiral Giovanni Andrea Doria nimmt die osmanische Insel Djerba ein. Zur Rückeroberung der strategisch wichtigen Insel, deren Besitzer die Seewege zwischen Algier, Tripolis und Tunis kontrolliert, entsendet Sultan Süleyman I. eine Flotte von 120 Schiffen unter Piale Pascha. In der Folge kommt es am 9. Mai zur Seeschlacht von Djerba zwischen den Osmanen und der von Doria befehligten christlichen Flotte. (12. März)

1538

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Die osmanische Flotte unter dem türkischen Admiral Khair ad-Din Barbarossa siegt in der Seeschlacht von Preveza über die Flotte der Heiligen Liga. Durch den Erfolg steigen die Osmanen zur stärksten Seemacht im Mittelmeer bis zum Jahr 1571 auf. (28. September)
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Bei ihrem Feldzug in Süditalien erobern die Osmanen nach rund zweiwöchiger Belagerung die Stadt Otranto. Den so entstandenen Brückenkopf können sie bis September 1481 halten. (11. August)
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?tefan cel Mare, der Wojwode des Fürstentums Moldau, schlägt mit seinen Mannen ein überlegenes, von Sultan Mehmed II. gegen ihn in Marsch gesetztes, osmanisches Heer bei Vaslui. (10. Januar)
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Die Truppen des Osmanischen Reiches erobern die Festung Po?itelj im Neretva-Tal und erkämpfen sich so den Zugang nach Zentralbosnien. (19. September)
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Die seit 1423 zu Venedig gehörende Stadt Thessaloniki wird nach ihrer Eroberung durch Sultan Murad II. endgültig Bestandteil des Osmanischen Reichs. (29. März)

1388

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Der Sieg bosnischer Truppen in der Schlacht bei Bile?a gewährt den Einheimischen eine Verschnaufpause im Kampf mit dem expandierenden Osmanischen Reich. (27. August)
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Eine osmanische Streitmacht unter Sultan Osman I. besiegt ein byzantinisches Kontingent in der Schlacht von Bapheus. Die Niederlage der Byzantiner leitet die osmanische Eroberung Bithyniens ein. (27. Juli)

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