Geboren & Gestorben

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Gestorben: Wjatscheslaw Iwanowitsch Daschitschew stirbt in Moskau. Wjatscheslaw Iwanowitsch Daschitschew war ein russischer Politologe und Historiker, welcher zu Ostblock-Zeiten maßgeblich zur Ost-West-Entspannung beitrug.
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Gestorben: Jaroslav Jiřík stirbt bei Brno, Tschechien. Jaroslav Jiřík war ein tschechoslowakischer Eishockeyspieler, der 15 Jahre für TJ ZKL Brno in der höchsten Spielklasse der ČSSR als rechter Flügelstürmer spielte und mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft an neun Weltmeisterschaften teilnahm. Er war der erste Spieler eines Ostblockstaates in der National Hockey League , als er während der Saison 1969/70 drei Spiele für die St. Louis Blues absolvierte. Zwischen dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere und seinem Tod arbeitete er als Eishockeytrainer und Spielervermittler.

1981

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Gestorben: Bernhard von Limburger stirbt in Basel. Bernhard von Limburger war ein deutscher Golfarchitekt und einer der Pioniere des Golfsports in Deutschland. Sein bürgerlicher Name lautete Oskar Bernhard Limburger von Hoffmann, unter dem er jedoch nach 1926 nicht mehr auftrat. 1979, als er seine letzte Golfanlage entwarf, trugen mehr als ein Drittel aller existierenden deutschen Golfplätze seine Handschrift. Dazu kommen noch einige im Ostblock verloren gegangene Plätze. Bis heute ist er damit der produktivste und auch international renommierteste deutsche Golfarchitekt.
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Gestorben: Noel H. Field stirbt in Budapest. Noel Haviland Field, Noël Field war Diplomat der USA und des Völkerbundes, marxistischer Aktivist und Informant des sowjetischen GPU. Während des Zweiten Weltkrieges leitete er das Unitarian Service Committee und rettete so zahlreiche Flüchtlinge vor der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Nach Kriegsende wurde er als angeblicher US-Agent Opfer der Stalinschen „Säuberungen“ im Ostblock.

1959

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Geboren: Hubertus Knabe wird in Unna geboren. Hubertus Wilhelm Knabe-Buche ist ein deutscher Historiker und Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Seine Veröffentlichungen widmen sich der West-Arbeit der DDR-Staatssicherheit, den Oppositionsbewegungen im Ostblock, der ostdeutschen Nachkriegsgeschichte sowie der Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Politik & Weltgeschehen

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Generalsekretär Michail Sergejewitsch Gorbatschow betont, dass jeder sozialistische Staat sein gesellschaftliches System frei wählen könne.
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Konzert Rock für den Frieden im Palast der Republik mit Künstlern aus Ost und West.
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Politik: Bürger der Bundesrepublik Deutschland dürfen ab sofort nicht mehr ohne besondere Aufenthaltsgenehmigung nach Ost-Berlin einreisen. Im Gegenzug erhalten Einwohner der DDR kein Visum mehr für Reisen außerhalb der Ostblock-Länder
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Politik: Nach einer Außenministerkonferenz in Moskau wird angekündigt, dass der Ostblock reagieren werde, wenn eine militärische Integration in Westeuropa und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland erfolge

Geschichte > Verbindende Elemente

1955

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militärisch durch den Warschauer Pakt, gegründet

1955

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militärisch durch die Warschauer Vertragsorganisation, gegründet

Ereignisse

2004

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EU-Erweiterung – Am 1. Mai nimmt die EU 10 neue Staaten, vor allem ehemalige Ostblock-Länder, auf und wächst damit auf 25 Staaten an. (2000er)

1991

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Mit der Unabhängigkeitserklärung der baltischen Staaten wird der Zerfall der Sowjetunion eingeleitet. Die Auflösung des „Ostblocks“ setzt sich nach dem gescheiterten Augustputsch in Moskau fort. Die GUS wird gegründet. Boris Jelzin wird erster demokratisch gewählter Präsident Russlands. (1990er)

1990

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Einreisen ohne Visum in die Ostblock-Staaten. (1990er)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1991

Gründung:
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Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (kurz EBWE oder EBRD, von engl. European Bank for Reconstruction and Development) ist eine 1991 gegründete Bank. Ihre Aufgabe, gestellt nach dem Zusammenbruch des Ostblocks ab 1989, ist es, die Länder in Mittel- und Osteuropa sowie in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten in ihrem Transformationsprozess hin zu Marktwirtschaft und privatem und unternehmerischem Handeln finanziell zu unterstützen.

Tagesgeschehen

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Mitteleuropa: In vielen Städten des ehemaligen Ostblocks wird des 20. Jahrestages der Befreiung vom Kommunismus gedacht. Bei einer internationalen Gedenkveranstaltung in Krakau würdigen Regierungschefs aus 11 Staaten und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel die Vorreiterrolle Polens bei der politischen Wende 1989/1990. Bei den Parlamentswahlen am 4. Juni 1989 konnte die oppositionelle Solidarność die Mehrheit gewinnen und den Premierminister stellen.
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Warschau: Zigtausende strömen in Polens Hauptstadt auf den Pilsudski-Platz, um ihren inoffiziellen Nationalheiligen zu ehren (Spiegel). Auf diesem Platz begann Johannes Paul II. seinen historischen Polenbesuch 1979, der das Ende des Ostblocks einläutete. Der Chor der Gedenkmesse ist mit 160 Sängern einer der je größten in Polen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1997

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Film: Mein Liebling, der Tyrann ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 1997, in deren Mittelpunkt die Beziehung des Diktators eines Ostblockstaates zum Kindermädchen seiner Kinder steht.

Stab:
Regie: Ken Kwapis
Drehbuch: Todd Graff
Produktion: Todd Graff, Hawk Koch
Musik: Cliff Eidelman
Kamera: Peter Lyons Collister
Schnitt: Jon Poll

Besetzung: Fran Drescher, Timothy Dalton, Ian McNeice, Patrick Malahide, Lisa Jakub, Heather DeLoach, Adam LaVorgna, Kyle, Michael Lerner, Phyllis Newman, Timothy Dowling

1982

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Film: Verhör einer Frau (Originaltitel: Przesłuchanie) ist ein polnischer Politthriller von Regisseur Ryszard Bugajski aus dem Jahr 1982. Da er auf erschütternde Weise ein Beispiel für die Gewalt des polnischen Stalinismus präsentierte, wurde er wie viele andere Werke aus dem Ostblock sofort verboten.

Stab:
Regie: Ryszard Bugajski
Drehbuch: Ryszard BugajskiJanusz Dymek
Produktion: Tadeusz Drewno
Musik: Danuta Zankowska-Marucha
Kamera: Jacek Petrycki
Schnitt: Kataryna Maciejko

Besetzung: Janusz Gajos, Adam Ferency, Agnieszka Holland, Krystyna Janda, Anna Romantowska

1965

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Rundfunk: Frankreich kann mit der Sowjetunion ein Abkommen über die Einführung der in Frankreich entwickelten Farbfernsehnorm SECAM abschließen. Dieses System der Farbübertragung blieb aus politischen Gründen in der DDR und den meisten Ostblockländern bis Anfang der 1990er Jahre Standard. Aber auch Länder wie Griechenland, der Iran, der Irak, Libyen und Ägypten, die später zur PAL-Norm wechselten, importierten ursprünglich das SECAM-System.

Sport

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Pferdesport: bis 16. Mai: Das Himmelfahrts-Wochenende bringt im Jahr 2010 den Beginn dreier Großer Turnierserien im Springreiten mit sich: Am Freitag begann die Saison 2010 des Meydan FEI Nations Cups in La Baule, erstmals mit einer teilnehmenden Mannschaft aus den ehemaligen Ostblockstaaten: Polen. Am Samstag steht in Hamburg mit dem Großen Preis die erste Etappe der Global Champions Tour 2010 an. Ebenfalls in Hamburg fand am Sonntag das Deutsche Spring-Derby statt, welches Deutschland Carsten-Otto Nagel mit Lex Lugar gewann. Dieses stellt zugleich die erste Etappe der Riders Tour des Jahres 2010 dar. Auch in der Dressur fand eine große Entscheidung an diesem Wochenende statt: Das Finale der World Dressage Masters Reiterwertung 2009/2010. Der erste Sieger dieser Wertungsserie ist Niederlande Edward Gal.

1986

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Ereignisse > Sport: Zum ersten Mal wird ein Formel-1-Autorennen in einem Ostblockland ausgetragen. Der Brasilianer Nelson Piquet gewinnt auf dem Hungaroring den Großen Preis von Ungarn. (10. August)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2011

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Ehrung: Aleksandr-Men-Preis für seine Erforschung der deutschen Kunstbeutezüge im Zweiten Weltkrieg sowie von Publikationen im Selbstverlag (Samisdat) durch Dissidenten im früheren Ostblock (Wolfgang Eichwede)

1962

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Geschichte > Als erfolgreich betrachtete Operationen: und 1963 verübte der Mossad mit der Hilfe von Informationen seines Agenten Wolfgang Lotz Anschläge auf mehrere deutsche Ingenieure, die seit 1959 am ägyptischen Raketenprogramm arbeiteten - eine entsprechende Betätigung in Deutschland war damals aufgrund alliierter Bestimmungen noch verboten. Der Ingenieur Dr. Heinz Krug verschwand im September in München. Ein anonymer Anrufer behauptete seinen Tod; seine Leiche wurde nicht gefunden (wohl aber sein Auto). Im Februar 1963 entging der Elektronik-Experte Hans Kleinwächter knapp einem Mordanschlag in Lörrach - sein Wagen wurde blockiert und es wurde mit einer schallgedämpften Pistole auf ihn geschossen. Eine Briefbombe an den Ingenieur Dr. Wolfgang Pilz in Ägypten kostete dessen Sekretärin das Augenlicht; eine weitere Bombe einen Tag später tötete fünf Personen. In der Schweiz wurden zwei israelische Agenten verhaftet, als sie die Tochter des Raketenexperten Prof. Paul Goerke bedrohten. Schließlich musste der verantwortliche Mossad-Chef Harel auf Druck Ben Gurions zurücktreten, um die Zusammenarbeit mit deutschen Behörden nicht zu gefährden, und die Arbeit des Mossad in dieser Sache wurde in moderatere Bahnen gelenkt. Als die Ägypter Mitte der 1960er Jahre stattdessen mit der Sowjetunion und anderen Ostblockstaaten wie der DDR kooperierten, erübrigte sich ein weiteres Vorgehen.

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