Osterdatum

Das Osterdatum ist das Datum des Osterfestes im Kirchenjahr. Ostern ist als Feier der Auferstehung Jesu Christi von den Toten das wichtigste und älteste Fest der Christen. Nach neutestamentlicher Überlieferung ereignete sich die Auferstehung Christi zur Zeit des vom Frühlingsvollmond abhängigen jüdischen Pessachfests. Da der genaue Tag nicht bekannt ist, seine Feier nicht an einem wechselnden Wochentag stattfinden und die grundsätzliche Datierung im weiter von den Juden verwendeten Lunisolar-Kalender nicht in Erscheinung treten sollte, wurde auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 (die Christen benutzten inzwischen den Julianischen Solar-Kalender) folgende Festlegung getroffen: Osterdatum ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.

Als Datum für den Frühlingsbeginn wurde der 21. März festgelegt. Das ist insofern eine Vereinfachung, als dass der astronomische Frühlingsbeginn nicht immer am gleichen Kalendertag stattfindet. Als Vollmond-Daten werden auch nicht die der astronomischen Erscheinungen verwendet. Vereinfachend kommen die sich in einer zyklischen Reihe einander folgenden Daten, die auf dem Meton-Zyklus beruhen, zur Anwendung. Als „erster Vollmond im Frühling“ kann auch ein bereits für den am 21. März zyklisch bestimmter gelten.

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Das Osterdatum in den Ostkirchen

2014

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Ostern in den Ostkirchen am 7.? April julianisch, in den Westkirchen am 20.? April gregorianisch, 13? Tage Differenz.

2010

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Ostern in den Ostkirchen am 22.? März julianisch, in den Westkirchen am 4.? April gregorianisch, 13? Tage Differenz

Religion

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Das Konzil geht zu Ende. Während seines Tagens hat es das Bekenntnis von Nicäa erarbeitet, das die athanasische Dreifaltigkeitslehre verbindlich festlegt. Jesus Christus wird bezeichnet als gezeugt aus dem Wesen des Vaters, gezeugt und ungeschaffen und wesenseins mit dem Vater. Die Schriften von Arius und seinen Schülern werden verbrannt. Dennoch wird der Konflikt mit dem Arianismus nur oberflächlich bewältigt. Das Konzil legt darüber hinaus das Osterdatum und den Beginn des Frühlingsfestes fest. Das Jahr 325 ist so die Basis für die Berechnungen von Papst Gregor XIII., der den Gregorianischen Kalender entwirft.
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Um den Konflikt im Christentum mit dem Donatismus auszuräumen, beruft Kaiser Konstantin der Große das Konzil von Arles im südgallischen Arelate ein. Im Gegensatz zur Auffassung der Donatisten wird beschlossen, dass Sakramente, Taufe und Priesterweihe unabhängig von der Rechtgläubigkeit oder Würdigkeit des Sakramentspenders gültig bleiben. Zudem beschäftigt sich das Konzil mit disziplinären Fragen und der Festlegung des Osterdatums.

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