Ostern

Ostern (lateinischpascha, von hebräischpessach) ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament (NT) als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Da Jesu Tod und Auferstehung laut NT in eine Pessach-Woche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Heinrich Conradi stirbt in Dresden. Heinrich Wilhelm Conradi war ein deutscher Bakteriologe und Hygieniker im Sächsischen Landesgesundheitsamt sowie an der Technischen Hochschule Dresden. Obwohl „Frontkämpfer“, verlor er aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1935 aufgrund der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz erst seine Anstellung, 1938 seine Approbation und starb schließlich Ostern1943 im Polizeigefängnis Dresden.
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Geboren: Heinrich Conradi wird in Frankfurt am Main geboren. Heinrich Wilhelm Conradi war ein deutscher Bakteriologe und Hygieniker im Sächsischen Landesgesundheitsamt sowie an der Technischen Hochschule Dresden. Obwohl „Frontkämpfer“, verlor er aufgrund seiner jüdischen Abstammung 1935 aufgrund der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz erst seine Anstellung, 1938 seine Approbation und starb schließlich Ostern1943 im Polizeigefängnis Dresden.

136 n. Chr.

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Gestorben: Telesphorus stirbt oder 137 in Rom. Telesphorus war Bischof von Rom (etwa 125/126–136/137) zur Regierungszeit Kaiser Hadrians. Die Tradition der weihnachtlichen Messe zur Mitternacht, das Feiern von Ostern an Sonntagen, die sieben Wochen Fastenzeit vor Ostern und das Singen des Gloria werden üblicherweise ihm zugeordnet, auch wenn Historiker dies bezweifeln. Irenäus von Lyon nennt Telesphorus einen Märtyrer.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2004

Bibliografie > Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften:
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Julianische Berechnung des Osterdatums und Gregorianischer Kalender? In: Ostkirchliche Studien 53 309–327. (Franz Mali)

1998

Werk:
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Tuch Fasten und Ostern St. Jakob, Frýdek-Místek (Karel Rechlík)

1996

Werk > Bibliografie:
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Aufstand zum Leben. Wegbereitungen für Ostern. Herder, ISBN 3451238373 (Isa Vermehren)

1957

Publikation:
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Mitarbeit in: Nikolaus Grass: Ostern in Tirol. Wagner, Innsbruck (Emil Berlanda)

1943

Werk:
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"Die Bergpredigt", Osterkantate für Bariton, Frauenchor, Orgel und Orchester (Jāzeps Vītols)

Religion

2013

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31. März: Ostern
Religiöse Anlässe:
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Ostern

1818

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22. März: Zum letzten Mal vor dem Jahre 2285 fällt Ostersonntag an diesem Tag auf seinen frühstmöglichen Termin. Seit Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahre 1582, ist dies nach 1598, 1693 und 1761 das vierte Mal.

602 n. Chr.

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Streitgespräch von Aust bei Chepstow zwischen Augustinus und den walisischen Bischöfen um Fragen des Osterdatums und der Liturgie

"Ostern" in den Nachrichten

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Odo Casel: Art und Sinn der ältesten christlichen Osterfeier. In: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft. 14. Bd., 1934, S. 1–78.
  • Jens Herzer: Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten. Was wissen wir über die Ursprünge des Christentums?; Brennpunkt: Die Bibel, 4; Berlin: Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft und von Cansteinsche Bibelanstalt, 2000, ISBN 3-7461-0144-1.
  • Hermann Kirchhoff: Christliches Brauchtum (Feste und Bräuche im Jahreskreis). Kösel, München 1995, ISBN 3-466-36416-7, S. 91 ff.
  • Carsten Kreutz, Judith Kreutz: … und Ostern kommt der Osterhase – Osterfestkreis und Herbstkreis im christlichen Jahreskreis. In: Norbert Kühne: Praxisbuch Sozialpädagogik, Band 7: Bildungsverlag EINS, Troisdorf 2009, ISBN 978-3-427-75415-2.
  • Hansjörg Auf der Maur: Die Osterfeier in der alten Kirche. Liturgica Oenipontana 2; LIT-Verlag, Münster 2003, ISBN 3-8258-6048-5.
  • John Ortberg: Weltbeweger. Jesus – wer ist dieser Mensch? Gerth, Asslar, 2013, ISBN 978-3-86591-877-2 (Originaltitel: Jesus – Who is this man?; Kap. 15, S. 292–307, über die Bedeutung des Osterfestes)
  • Giuseppe Visonà, Harald Schroeter, Peter MaserOstern/Osterfest/Osterpredigt I. Geschichte, Theologie und Liturgie II. Osterpredigt III. Ikonographie. In: Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 25, de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-014712-2, S. 517–537.

Weblinks