Germanien

19 n. Chr.

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Der nach dem Kampf gegen Arminius geschwächte Markomannenkönig Marbod wird durch die Goten unter Katwalda gestürzt. Es ist das erste Mal, dass die Goten geschichtlich in den Vordergrund treten. Marbod flieht ins Römische Reich und wird in Ravenna festgesetzt.

Antike

276 n. Chr.

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Römisches Reich: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Kaiser Tacitus stirbt überraschend nach seinem erfolgreichen Feldzug gegen die Goten. Eutropius und Aurelius Victor berichten, er sei an einer Fieberkrankheit gestorben. Zosimos geht dagegen davon aus, dass Tacitus ermordet wurde.

271 n. Chr.

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Römisches Reich / Imperium Galliarum: Die seit Jahren kaum zu haltende römische Provinz Dakien wird von Kaiser Aurelian aufgegeben. Die Soldaten, unter ihnen die Legio XIII Gemina, ziehen sich hinter die Donau zurück, die nun als römische Grenze befestigt wird. Die Bewohner werden nach Moesia Superior umgesiedelt, welches in Dacia Mediterranae und Dacia Ripensis aufgeteilt wird. Aurelian gelingt es so, die stetigen Übergriffe der Goten auf römisches Gebiet für einige Jahre zu beenden.

270 n. Chr.

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Römisches Reich: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Januar: Nur wenige Monate nach seinem bedeutenden Sieg über die Goten, bei dem er das Römische Reich vor einer Invasion durch die 300.000 Mann starke Horde bewahrt hatte, erkrankt Kaiser Claudius Gothicus während eines Feldzugs gegen die Vandalen an der Pest. Er stirbt noch im selben Monat. Auf seinem Totenbett benennt er angeblich den Kommandanten der Kavallerie Aurelian zu seinem Nachfolger. Der römische Senat benennt jedoch Claudius’ Bruder Quintillus. Aurelian ernennt sich daraufhin zum Gegenkaiser.

268 n. Chr.

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Römisches Reich: Reichskrise des 3. Jahrhunderts: Frühjahr: Kaiser Gallienus gelingt es, den Goten auf ihrem Weg nach Makedonien am Nestos entgegenzutreten und ihnen eine empfindliche Niederlage beizubringen. Dann erhält er jedoch die Nachricht, dass sich sein Kavalleriekommandant Aureolus in Mediolanum gegen ihn erhoben habe, und er muss nach Italia zurückkehren.

256 n. Chr.

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Römisches Reich: Karpen und Goten dringen über die Donau bis in die Provinz Macedonien nach Thessalonike vor und plündern die Küsten Kleinasiens.

Zeitleiste

376 n. Chr.

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Donauübergang der Goten und Aufnahme ins Römische Reich. (Spätantike)

Ereignisse

405 n. Chr.

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Die Goten unter Radagaisus fallen in Italien ein und belagern Florenz.

332 n. Chr.

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Kaiser Konstantin der Große schließt einen Vertrag mit den Donaugoten, die sich damit zur Waffenhilfe verpflichten.

267 n. Chr.

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Reichskrise des 3. Jahrhunderts im Römischen Reich: Die Goten, begleitet von den Herulern, brechen vom Nordufer des Asowschen Meeres in die Ägäis auf. Unter anderem werden Kreta, Athen, Rhodos und Zypern von ihnen geplündert.

Europa

406 n. Chr.

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Sieg der weströmischen Truppen unter Stilicho in der Schlacht bei Faesulae (Fiesole) gegen einfallende Goten unter Radagaisus, den Stilicho nach der Schlacht hinrichten lässt.

291 n. Chr.

Mittelmeerraum:
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In der aufgegebenen römischen Provinz Dakien kämpfen Taifalen und Terwinger gegen Vandalen und Gepiden um die Vorherrschaft in der Region.

290 n. Chr.

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Die Goten beginnen, sich in Terwingen (Westgoten) und Greutungen (Ostgoten) zu trennen.

1 n. Chr.

Übriges Europa:
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Die Goten ziehen in das Weichselgebiet und ins spätere Ostpreußen.

Politik & Weltgeschehen

414 n. Chr.

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Die Westgoten unter Athaulf fallen in die Iberische Halbinsel ein und erobern Barcelona.

401 n. Chr.

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Alarich und Radagaisus fallen mit den Goten in Italien ein und gelangen bis Mailand; Verwüstung Nord-Italiens.

382 n. Chr.

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Oktober: Theodosius I. und die Goten schließen einen Vertrag, der diese zu foederati macht und ihnen das Recht gibt, sich als autonomer Verband in Thrakien anzusiedeln.

275 n. Chr.

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Goten dringen vom Schwarzen Meer her in Kleinasien ein. Sie behaupten, noch von Aurelian für seinen Feldzug gegen das Sassanidenreich angefordert worden zu sein. Da gleichzeitig weitere Franken über den Rhein dringen, übernimmt Florianus die Kämpfe im Norden, während Kaiser Tacitus nach Syria reist, um den Goten gegenüberzutreten.

269 n. Chr.

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Kaiser Claudius Gothicus stellt die Goten, die seit zwei Jahren plündernd über den Balkan ziehen, in der Nähe der Stadt Naissus. Die mit den Goten verbündeten Heruler laufen zu ihm über. In der Schlacht bei Naissus werden die Goten vernichtend geschlagen. In der Folge kann Rom seine Provinzen auf dem Balkan wieder sichern. Claudius II. bekommt den Ehrentitel Gothicus Maximus und ist fortan als „Claudius Gothicus“ bekannt.

Kunst & Kultur

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Religion & Kultur: Bonifatius II., ein in Rom geborener Gote, wird Papst. Die Mehrheit des römischen Klerus wählt Dioskur zum Gegenpapst, der aber bereits nach 22 Tagen stirbt. Da Bonifatius daraufhin die Unterstützer seines Gegners zwingt, ihren „Fehler“ einzugestehen, wird Dioskur traditionell zu den (unrechtmäßigen) Gegenpäpsten gerechnet.

262 n. Chr.

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Kultur & Religion: Der Tempel der Artemis in Ephesos, der als eines der sieben Weltwunder der Antike gilt, wird durch einen Raubzug der Goten zerstört. Es ist schon das dritte der bedeutenden Bauwerke, das unwiederbringlich verloren geht. Die Überreste des Bauwerks werden von den Bewohnern der Stadt als Baumaterial verwendet. Auch die Städte Magnesia am Mäander und Milet werden von den Goten verwüstet und können sich nie mehr völlig erholen.

Ereignisse > Byzanz und die muslimische Welt

711 n. Chr.

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Das Invasionsheer der Araber und Berber siegte über die Westgoten in der Schlacht am Río Guadalete. Dieser Sieg war ein entscheidender Schritt zur Eroberung der Iberischen Halbinsel durch Araber und Berber. (8. Jahrhundert)

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