Ostkirchen

Östliches Christentum, Christlicher Orient (lateinischOriens Christianus) oder Ostkirche bezeichnet den Teil des Christentums, dessen traditionelle Ursprünge auf die altkirchlichen Patriarchate Konstantinopel, Alexandrien, Antiochien und Jerusalem zurückgehen und aus Sicht der Westkirche im Osten liegen. Die Ursprungs- und Missionsgebiete sind Ost- und Südost-Europa, der Nahe und Mittlere Osten bis nach Indien und in den Fernen Osten sowie das östliche Nordafrika.

Mit dem östlichen Christentum befassen sich die wissenschaftliche Disziplinen Byzantinistik, Wissenschaft vom Christlichen Orient, Ostkirchenkunde und ökumenische Theologie.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Eleuterio Fortino stirbt in Rom. Eleuterio Francesco Fortino, auch Archimandrit Eleuterio, war ein italo-albanischer Theologe und Ökumeniker. Er galt als einer der wichtigen Ostkirchenexperten des Heiligen Stuhls und Pionier der Ökumene.
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Gestorben: Peter Kawerau stirbt in Marburg. Peter Kawerau war ein deutscher Kirchenhistoriker mit dem Schwerpunkt Ostkirchen.
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Gestorben: Josef Casper stirbt in St. Florian. Josef Casper war ein österreichischer römisch-katholischer Theologe, Philosoph, Orientalist und Ostkirchenexperte.
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Geboren: Nicholas James Samra wird in Paterson, New Jersey, USA geboren. Nicholas James Samra ist seit August 2011 der melkitische Bischof der Eparchie Newton (USA). Er ist wissenschaftlich in den Bereichen des Ökumenismus und der katholischen Ostkirchen tätig.
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Geboren: Stephen Gerö wird in Budapest geboren. Stephen Gerö ist ein in Deutschland lebender Orientalist ungarischer Herkunft. Seine Forschungsschwerpunkte sind der byzantinische Bilderstreit, die Sprachen und Literaturen der Ostkirchen, die Gnosis und die biblischen Apokryphen.

Hauptgruppen

431 n. Chr.

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Altorientalische Kirchen (auch orientalisch-orthodox): Die altorientalischen Kirchen sind ein Sammelbegriff für verschiedene Kirchen mit sehr unterschiedlicher Entstehungsgeschichte. Manche haben sich nach den Konzilen von Ephesos und Chalcedon (451) aufgrund theologischer Differenzen von der Reichskirche getrennt, andere waren Landeskirchen außerhalb der Grenzen des Oströmischen Reichs („Nationalkirchen“). Teilweise sind sie auch innerhalb des Reiches als gegen den konstantinopolitanischen Zentralismus gerichtete regionale Bewegungen entstanden („Oppositionskirchen“). Sie haben teilweise sehr verschiedene Riten, Traditionen und Unterschiede in der Theologie.

Religion

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bis 17. Juli: In Lyon findet das „14. Allgemeine Konzil“ bzw. 2. Konzil von Lyon statt, das von Papst Gregor X. bereits Ende März 1272 einberufen worden war. Für einen Kreuzzug (der dann nicht stattfand) bewilligt das Konzil den Zehnten aller kirchlichen Einkünfte für sechs Jahre. Die erst am 24. Juni eintreffenden Vertreter der Ostkirche erkennen das Primat der Römischen Kirche, das Filioque (wonach der Heilige Geist vom Vater und vom Sohn ausgeht), die Lehre vom Fegefeuer und die sieben Sakramente an. Diese Union hat jedoch keinen Bestand. 7. Juli oder 16. Juli: Das Konzil entscheidet sich für ein Konklave zu jeder künftigen Papstwahl.

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