Ostrava

Ostrava
Wappen von Ostrava
Basisdaten
Staat:Tschechien
Region:Moravskoslezsk kraj
Bezirk:Ostrava-m?sto
Flche:21.401 ha
Geographische Lage:4950?N, 1818?OKoordinaten:4950?29?N, 1817?30?O
Hhe:335mn.m.
Einwohner:291.634 (1. Jan. 2017)
Postleitzahl:700 00 ? 720 00
Kfz-Kennzeichen:T
Verkehr
Nchster int. Flughafen:Flughafen Ostrava
Struktur
Status:Statutarstadt
Ortsteile:23 Stadtbezirke
37 Stadtteile
Verwaltung
Oberbrgermeister:Tom? Macura (Stand: 2014)
Adresse:Proke?ovo nm?st 8
729 30 Ostrava
Gemeindenummer:554821
Website:www.ostrava.cz
Luftbildaufnahme Mährisch-Ostraus aus dem Deutschen Bundesarchiv, ca. 1940, ohne weitere Angaben
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Ostrava ( Aussprache?/i) (dt. Ostrau bzw. Mährisch Ostrau) ist nach Einwohnerzahl und nach Fläche die drittgrößte Stadt Tschechiens. Sie ist das Verwaltungszentrum der Mährisch-Schlesischen Region. Die Stadt liegt an der Oder, zehn Kilometer südwestlich der Grenze zu Polen und 50 Kilometer nordnordwestlich der Grenze zur Slowakei, und damit an der Nordostgrenze des Landes Tschechien.



Inhaltsverzeichnis



Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostrava liegt im äußersten Nordosten Mährens im Osten Tschechiens zwischen den Sudeten und Beskiden am Nordausgang der Mährischen Pforte, an der historischen Landesgrenze Mährens und Schlesiens. Hier befindet sich, am Fuße der Schlesisch-Ostrauer Burg, die Mündung des Flusses Lučina in die Ostrawitza (Ostravice), die wiederum wie auch die Oppa (Opava) und Porubka in die Oder mündet.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostrava entstand aus alten Siedlungen an der Mündung der Ostravice in die Oder. Hier führte eine Bernsteinstraße durch die Mährische Pforte. Seit dem 10. Jahrhundert ist das Ostrauer Becken als Siedlungsgebiet des slawischen Stammes der Hollasitzer (tschechisch Holasici) bekannt. Zuvor war es erst keltisch, dann germanisch besiedelt.

Oder und Ostravice bildeten hier jahrhundertelang die Grenze zwischen Mähren und Schlesien. An der Mündung der Ostravice in die Oder entstanden beiderseits des Nebenflusses zwei Dörfer mit Namen Ostrava. Polska Ostrawa (tschechisch: Polská Ostrava / deutsch: Polnisch Ostrau) wurde erstmals 1229 erwähnt. Moravská Ostrava (Mährisch Ostrau), erstmals 1267 genannt, erhielt 1279 Stadtrecht. 1297 entstand in Polska Ostrawa eine Burg der Piastenherzöge von Oppeln. Im Laufe des Mittelalters wanderten viele Deutsche ein.

Mährisch Ostrau 1728
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Die Bedeutung beider Orte blieb bis ins 18. Jahrhundert gering. Wirtschaftliche Bedeutung und Bevölkerungswachstum änderten sich rapide mit dem intensiven Abbau der Steinkohleflöze ab 1763. Im Jahr 1794 lebten 1.578 Einwohner in Mährisch-Ostrau, 6.881 im Jahre 1869.

1827 gründete Familie Rudolf die Rudolfs Eisenhüttenwerke. Diese wurden später von der Familie Rothschild erworben und in Witkowitzer Eisenhüttenwerke umbenannt. Ostrava wurde zu einem Zentrum der Stahlindustrie.

Die durch den Zensus erfasste Bevölkerung stieg konstant: 13.448 (1880), 19.240 (1890), 30.116 (1900) und 36.754 (1910). Ein ähnlicher Anstieg ist für die Gesamtregion (d. h. inkl. dem Umland) zu verzeichnen: von 18.711 (1843) bis auf 186.613 (1910). Diese Wachstumsrate der Bevölkerung war nur durch eine Zuwanderung zu erreichen, welche nicht nur aus Mähren, sondern insbesondere auch aus Galizien erfolgte, was durch die gemeinsame staatliche Zugehörigkeit erleichtert wurde. Die massive Zuwanderung von ehemaliger Landbevölkerung in eine zunehmend industrialisierte Wirtschaftsregion brachte große soziale wie auch sozio-kulturelle Probleme mit sich.

Einer der größeren Arbeitgeber um 1900 waren die Centralheizungswerke mit Hauptsitz in Hannover.

Bis 1918 gehörte Mährisch Ostrau zur Markgrafschaft Mähren und Polnisch Ostrau zum Herzogtum Schlesien (Österreichisch Schlesien), zuletzt beide als Kronländer. Ab 1918 waren beide Städte bis 1939 Teil der Tschechoslowakischen Republik. Seit 1919 hieß die östliche Stadt Slezská Ostrava (Schlesisch Ostrau). Zum 1. Januar 1924 wurden die Städte Mariánské Hory (Marienberg), Přívoz (Oderfurt), und Vítkovice (Witkowitz) mit weiteren drei Gemeinden (Hrabůvka (Klein Grabau), Nová Ves (Neudorf) und Zábřeh nad Odrou (Heinrichsdorf)) nach Moravská Ostrava eingemeindet.

Zwischen 1939 und 1945 gehörten Mährisch Ostrau und Schlesisch Ostrau als Teil des Protektorats Böhmen und Mähren zum Großdeutschen Reich. 1941 wurden Mährisch Ostrau und Schlesisch Ostrau offiziell vereinigt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Industriezentrum zum Ziel vieler alliierter Luftangriffe.

Ab 1945 wurde der deutsche Bevölkerungsanteil der Stadt vertrieben. Bei einem Massaker im sog. Hanke-Lager in Ostrau wurden 231 Deutsche getötet. Viele Neubürger aus Südmähren, der Slowakei, sogenannte Repatrianten und Roma siedelten sich in der Folgezeit an.

Nach dem Zusammenbruch des RGW gerieten Schwerindustrie und chemische Industrie, welche mit erheblicher Umweltschädigung betrieben wurden, in eine Krise. Der Steinkohleabbau wurde am 30. Juni 1994 mit dem letzten geförderten Hunt in Přívoz eingestellt. In Vítkovice erloschen die Hochöfen am 27. September 1998.



Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte Ostravas sind:

  • Russland Wolgograd, Russland, seit 1949
  • Vereinigtes Konigreich Coventry, Grobritannien, seit 1957
  • Polen Katowice, Polen, seit 1960
  • Deutschland Dresden, Deutschland, seit 1971
  • Kroatien Split, Kroatien, seit 1976
  • Griechenland Pirus, Griechenland, seit 1997
  • Slowakei Ko?ice, Slowakei, seit 2001
  • Ungarn Miskolc, Ungarn, seit 2001


Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Hütte Ostrava
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Der Raum zwischen Ostrava und Karviná ist ein großes Industriegebiet. Die Umwelt wurde infolge der Konzentration von Schwerindustrie – Kohlenförderung, Hüttenwerke, Schwermaschinenbau, Kokereien, Kraftwerke, Gaswerke, Chemieunternehmen – stark beeinflusst und in Mitleidenschaft gezogen. Außer Ostrava, dem Zentrum dieser Industrieregion, sind hier noch weitere Industriestädte – Karviná, Orlová, Bohumín – mit Stahl- und Drahtwerken und weitere Kleinstädte, deren Beschäftigungsmöglichkeiten von diesen Industriezentren abhängig sind. An diesen Kern der Region knüpfen die umliegenden Gebiete an: das Hultschiner Ländchen, die Gebiete um Frýdek-Místek (Friedek-Mistek), Nový Jičín (Neu Titschein) und Třinec (Trzynietz).

In den Kohlegruben in der Region waren im Jahr 1989 rund 100.000 Arbeiter beschäftigt. Nach der Privatisierung der Gruben drohte zum Ende des Jahres 2014 die Schließung. Im Mai 2016 meldete der zu New World Resources gehörende Steinkohleförderer OKD (Ostravsko-karvinské doly) Insolvenz an. Mit der Schließung der Grube Passov zum 31. März 2017 endete auch der Steinkohlebergbau im Ostrauer Teil des Bergbaureviers Ostrava-Karviná. Trotzdem wird an der Restrukturierung von OKD gearbeitet, um die Kohleförderung in der Region stellenweise zu erhalten (Stand August 2017).

In der Region kann der Strukturwandel nicht aufgefangen werden, die Arbeitslosigkeit liegt weit über dem Landesdurchschnitt.



Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostrava gilt als Zentrum der Schwerindustrie im mährisch-schlesischen Landkreis und seiner polnischen Nachbarregion, der Woiwodschaft Schlesien, und als eine der schmutzigsten Städte der EU. So herrscht besonders im Winter Smog-Alarm aufgrund des Anfalls an Feinstaub. Hauptverursacher hierfür ist heutzutage v. a. das Stahlwerk Nová huť, welches sich direkt am Stadtrand befindet. Im Nachbarland Polen müssen die Grenzwerte für Feinstaub an EU-Normen angepasst werden, in Tschechien sind die Grenzwerte dreimal niedriger als in Polen.



Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straßenbahn in Ostrava
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Ostrava-Přívoz ist ein Eisenbahnknotenpunkt mit Rangierbahnhof. Er befindet sich an der ehem. Kaiser-Ferdinands-Nordbahn von Wien nach Katowice und Krakau.

In der Nähe des Stadtzentrums, allerdings bereits im Stadtteil Přívoz, befindet sich der Hauptbahnhof (Ostrava hlavní nádraží). In ihm zweigt die Bahnstrecke Ostrava–Frýdlant nad Ostravicí von der Hauptstrecke Wien–Kraków ab. Große regionale Bedeutung hat allerdings der westlich außerhalb des Stadtzentrums gelegene und bis 2006 ausgebaute Bahnhof Ostrava-Svinov. Ostrava verfügt über ein Straßenbahnnetz, das im Jahr 2016 62,7 km lang war. Außerdem verkehren O-Busse.

Der Ostrava Leoš Janáček Flughafen in Mošnov ist ein wichtiger regionaler Flughafen mit planmäßigen Linienverbindungen nach Prag und Wien sowie touristischen Charterflügen nach Hurghada und Sharm El Sheikh.

Ostrava ist Zentrum des Netzes der Esko v Moravskoslezském kraji, eines S-Bahn-ähnlichen Systems von Vorortzügen.



Bildung und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Audimax der TU Ostrava
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Ostrava ist ein national bedeutendes Zentrum für Handel, Wissenschaft und Kunst und beheimatet unter anderem folgende Institutionen:

Seit 2002 findet in der Stadt das Open-Air-Festival Colours of Ostrava statt.



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktplatz Ostrava
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský
Museumsbergwerk Jindřich
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský
Kathedrale Ostrava
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský
Sv. Kateřina in Ostrava-Hrabová
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský
Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in Přívoz
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Architektonische und technische Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als drittgrößte Stadt der Tschechischen Republik besitzt Ostrava zahlreiche architektonische und technische Sehenswürdigkeiten.

  • Die Kathedrale zum Gttlichen Erlser entstand in den 1880er Jahren im Neorenaissancestil.
  • Im Norden der Stadt gibt es ein Bergbaumuseum (Hornick muzeum), das die Arbeit unter Tage veranschaulicht.
  • Im Stadtteil Vtkovice befindet sich das Industriedenkmal Witkowitzer Eisenwerke.
  • Auf einem Felsen ber der Ostravice befindet sich die Schlesisch-Ostrauer Burg aus dem 13. Jahrhundert. Heute ist die Burg Museum und Kulturzentrum.
  • Westlich des Stadtteils Pet?kovice gibt es auf der stlichsten Erhebung der Sudeten die Reste der P?emyslidenburgLandek u Pet?kovic. Das umgebende Naturschutzgebiet ist international als steinzeitliche Fundsttte bekannt.
  • Ein Wahrzeichen der Stadt ist das im Jahre 1930 erffnete Rathaus von Moravsk Ostrava, heute Hauptsitz der Stadtverwaltung Ostrava. Von seinem 75 Meter hohen, quadratischen, verglasten Turm ist ein Rundblick ber nahezu die gesamte Stadt mglich.
  • Sehenswert ist ebenfalls das 1897 im Stil des Neobarock umgestaltete Rathaus von Schlesisch Ostrau.
  • Ostrava besitzt den zweitgrten Zoo der Tschechischen Republik.
  • Darber hinaus besitzt die Stadt auch einen botanischen Garten.

Stodoln-Strae (Stodoln ulice)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stodolní-Straße (zu deutsch: Scheunenstraße) ist eines der größten Amüsierviertel der Tschechischen Republik. Unter der Woche ist die Straße eine Fußgängerzone mit Restaurants, Kaffeehäusern und Hotels, am Wochenende ein Vergnügungsviertel vieler partyhungriger Menschen aus Ostrava und Umgebung. Auf dem kleinen Raum der Stodolní-Straße befinden sich über 60 Klubs. Besonders bekannt sind z. B. das Café Černá Hvězda (dt. Schwarzer Stern) und das Irish Pub Dublin.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

  • Miniuni (Miniaturen von europischen Sehenswrdigkeiten)
  • Mrchenkeller der Gespenster
  • Meeresaquarium Ostrava
  • Grube Michal
  • Johann Palisa Sternwarte und Planetarium
  • Stadtmuseum Ostrava
  • Feuerwehrmuseum
  • Brauereimuseum
  • Zithermuseum
  • Museum Kelti?ka Schmiedewerkstatt
  • Reste des Jdischen Friedhofs


Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußballstadion FC Baník Ostrava
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Seit 1961 findet das Leichtathletik-Sportfest Ostrava Golden Spike statt. Es zählt derzeit zur IAAF World Challenge und ist durch zahlreiche Weltrekorde bekannt geworden.

In der Stadt sind die Eishockeyclubs HC Vítkovice Steel, der der höchsten Spielklasse Tschechiens, der Tipsport Extraliga, angehört, und HC Poruba, Drittligist aus dem Stadtteil Poruba, sowie der Fußballclub Baník Ostrava beheimatet.

Im September 2010 wurde hier die 29. Tischtennis-Europameisterschaft ausgetragen.

Im Mai 2015 ist Ostrava neben Prag Austragungsort der Eishockey-Weltmeisterschaft.



Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist in 23 Stadtbezirke mit 37 Stadtteilen aufgeteilt:

StadtbezirkStadtteile
Ho??lkovice (Hoschialkowitz)Ho??lkovice
Hrabov (Grabau)Hrabov
Krsn Pole (Schnfeld)Krsn Pole
Lhotka (Ellgoth-Hultschin)Lhotka u Ostravy
Marinsk Hory a HulvkyMarinsk Hory (Marienberg)
Hulvky (Hulwaken) Zb?eh-Hulvky
Martinov (Martinau)Martinov veSlezsku
Michlkovice (Michalkowitz)Michlkovice
Moravsk Ostrava a P?vozMoravsk Ostrava (Mhrisch Ostrau)
P?voz (Priwoz, Oderfurt (1939?1945))
Nov B?l (Neu Biela)Nov B?l
Nov Ves (Neudorf)Nov Ves uOstravy
Ostrava-Jih (Ostrau-Sd)B?lsk Les
Dubina
Hrab?vka (Klein Grabau)
V?kovice (Wischkowitz)
Zb?eh (Zabrzech)
Pet?kovice (Petrzkowitz)Pet?kovice uOstravy
Plesn (Plena)Nov Plesn (Neu Plena)
Star Plesn (Alt Plena)
Polanka nad Odrou (Polanka an der Oder)Polanka nadOdrou
PorubaPoruba
Poruba-sever (Poruba-Nord)
Proskovice (Proskowitz)Proskovice
Pustkovec (Puskowetz)Pustkovec
Radvanice a BartoviceBartovice (Bartelsdorf)
Radvanice (Radwanitz)
Slezsk Ostrava (Schlesisch Ostrau)Anto?ovice (Antoschowitz)
He?manice (Herschmanitz)
Hru?ov (Hruschau)
Koblov (Koblau)
Kun?ice (Grokunzendorf)
Kun?i?ky (Kleinkunzendorf)
Muglinov (Muglinau)
Slezsk Ostrava (Schlesisch Ostrau)
Star B?la (Alt Biela)Star B?l
Svinov (Schnbrunn)Svinov
T?ebovice (Strzebowitz)T?ebovice veSlezsku
Vtkovice (Wittkowitz)Vtkovice (Witkowitz)
Zb?eh-V?


Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prominente Bewohner und Söhne und Töchter der Stadt sind in der Liste von Persönlichkeiten der Stadt Ostrava aufgeführt.



Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die NATO-Tage in Ostrava wurden zunchst ab 2001 in der Stadt begangen; seit 2003 werden sie jhrlich auf dem Flughafen Ostrava in Mo?nov veranstaltet. Seit 2010 werden parallel die Tage der Luftwaffe der Armee der Tschechischen Republik veranstaltet.
  • Die Ostrauer wurden in frheren Zeiten mit dem Necknamen Chacharen gehnselt ? nach den Arbeitern einer Baufirma Chachar, die als Krawallmacher gefrchtet waren.
  • Im Jahr 2009 war Ostrava der Austragungsort der Feuerwehrolympiade, die alle vier Jahre vom Weltfeuerwehrverband CTIF jeweils in anderen Stdten veranstaltet wird.


Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostrava
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
27
0
-6
30
3
-4
34
8
-1
52
14
3
91
19
7
104
22
11
91
24
12
92
23
12
59
19
9
42
14
5
45
7
1
34
2
-3
Temperatur in C, Niederschlag in mm
Quelle:Czech Hydrometeorological Institute (?HM); wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschlge fr Ostrava
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (C)0,42,87,713,518,921,923,623,419,414,06,72,012,9
Min. Temperatur (C)-5,6-4,1-0,83,07,310,611,911,68,74,70,9-3,23,8
Niederschlag (mm)26,730,234,052,491,2104,491,191,858,842,344,634,3?701,8
Sonnenstunden (h/d)1,52,33,65,16,56,87,06,65,03,81,81,24,3
Regentage (d)6,76,67,08,210,811,210,59,67,76,68,67,5?101
Luftfeuchtigkeit (%)83827671727372747879838477,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
0,4
-5,6
2,8
-4,1
7,7
-0,8
13,5
3,0
18,9
7,3
21,9
10,6
23,6
11,9
23,4
11,6
19,4
8,7
14,0
4,7
6,7
0,9
2,0
-3,2
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
26,7
30,2
34,0
52,4
91,2
104,4
91,1
91,8
58,8
42,3
44,6
34,3
JanFebMrAprMaiJunJulAugSepOktNovDez


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ??esk statistick ?ad ? Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  2. ?Hana ?stkov: The Influence of Galicians on Life in Moravian Ostrava/Ostrau and its Surroundings during the Era of Industrialization. In: Prager wirtschafts- und sozialhistorische Mitteilungen/Prague economic and social history papers, Bd. 8 (2007/08), Institut fr Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Karlsuniversitt, S. 185?193. ISBN 978-80-7308-232-1.
  3. ?Vergleiche die Dokumentation bei Commons (siehe unter dem Abschnitt Weblinks)
  4. ? abGeschichte Ostravas Webseite der Stadtverwaltung, aufgerufen am 6. Dezember 2012.
  5. ?Ermittlungen in Ostrau eingestellt. Frankfurter Allgemeine Zeitung (dpa), 26. November 2010; siehe auch Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei,Ziff.3.1, "Ereignisse im Sommer 1945"
  6. ?Website Ostrava ? Partnersk m?sta, abgerufen am 28. Mrz 2017
  7. ?Kohlefrderer OKD geht in Insolvenz. Abgerufen am 23.September 2017.
  8. ?Kohlefrderer OKD schliet Grube Paskov ? ber 800 Bergleute mssen gehen. Abgerufen am 23.September 2017.
  9. ?Glubiger nehmen Restrukturierungsplan fr insolventen Kohlefrderer OKD an. Abgerufen am 23.September 2017.
  10. ? Mittal-Stahlwerk verschmutzt die Umgebung mit krebserregenden Stoffen
  11. ?Martina Schneibergov: ?Weg mit dem Smog! Tschechien und Polen wollen Emissionen reduzieren?, Radio CZ, 30. September 2011
  12. ?Informace o doprav? v Ostrav? 2016. Abgerufen am 23.September 2017 (tschechisch).
  13. ??mehlk, Vladimr: Ostrava. Stadtfhrer. Praha 2009, S. 18.
  14. ??mehlk, Vladimr: Ostrava. Stadtfhrer. Praha 2009, S. 86.
  15. ??mehlk, Vladimr: Ostrava. Stadtfhrer. Praha 2009, S. 16?33.

Luftbildaufnahme Mährisch-Ostraus aus dem Deutschen Bundesarchiv, ca. 1940, ohne weitere AngabenBild: J-a-a-p, derived by Petr OstravskýLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Sv. Kateřina in Ostrava-HrabováBild: J-a-a-p, derived by Petr OstravskýLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in PřívozBild: J-a-a-p, derived by Petr OstravskýLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Fußballstadion FC Baník OstravaBild: J-a-a-p, derived by Petr OstravskýLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V3.0
Bild: J-a-a-p, derived by Petr Ostravský

Ostrava (Audio-Datei / HörbeispielAussprache?/i) (dt. Ostrau bzw. Mährisch Ostrau) ist nach Einwohnerzahl und nach Fläche die drittgrößte Stadt Tschechiens. Sie ist das Verwaltungszentrum der Mährisch-Schlesischen Region. Die Stadt liegt an der Oder, zehn Kilometer südwestlich der Grenze zu Polen und 50 Kilometer nordnordwestlich der Grenze zur Slowakei, und damit an der Nordostgrenze des Landes Tschechien.

mehr zu "Ostrava" in der Wikipedia: Ostrava

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Václav Roubíček stirbt in Ostrava. Václav Roubíček war ein tschechischer Ingenieurwissenschaftler, Rektor der Technischen Universität Ostrava und Senator des tschechischen Parlaments.
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Gestorben: Jan Balabán stirbt in Ostrava. Jan Balabán war ein tschechischer Schriftsteller, Publizist und Übersetzer.
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Gestorben: Boris Čelovský stirbt in Ostrava-Heřmanice. Boris Čelovský, eigentlich Bořivoj Čelovský war ein tschechischer Historiker und Philosoph. Seine Werke beschäftigten sich zumeist mit den tschechisch-deutschen Beziehungen.
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Geboren: Michaela Doleželová wird in Ostrava-Svinov geboren. Michaela Doleželová ist eine tschechische Skispringerin.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1889

Bauwerk > Öffentliche Bauten:
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Vollendung der von Gustav Meretta entworfenen Erlöserkirche in Ostrava (heute Kathedrale) (Max von Ferstel)

Europa

Weitere Ereignisse in Europa:
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In den Kohlerevieren Lüttich und Mährisch-Ostrau kommt es zu Aufständen und Streiks.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1952

Gründung:
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Advanced World Transport a.s. (AWT), ehemalige OKD, Doprava a.s. (OKDD), ist ein tschechisches Eisenbahnverkehrsunternehmen. Sitz der Gesellschaft ist Ostrava.

1267

Stadtrechte & Ersturkundliche Erwähnungen:
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Ostrava (deutsch Ostrau), heute drittgrößte tschechische Stadt und Hauptstadt der Moravskoslezský kraj, wird gegründet.

Politik & Weltgeschehen

1996

Politik > Städtepartnerschaften:
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Ostrava (Tschechien) seit (Katowice)

1971

Politik > Städtepartnerschaften:
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Tschechien? Ostrava, Tschechien, seit (Dresden)

1948

Politik > Städtepartnerschaften:
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TschechienOstrava, Tschechien (Wolgograd)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2007

Auszeichnungen:
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Best Actor Award, Spectaculo Interesse, Ostrava für Vampyr (Neville Tranter)

2006

Ehrung:
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Grand Prix des Doku-Festivals in Ostrava (Joachim Bublath)

2005

Erfolg/Ergebniss > Junioren Grand Prix Wettbewerbe:
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– 4. Rang – Grand Prix Finale in Ostrava, Tschechien (Katy Taylor)

2003

Erfolg/Ergebniss > Juniorenweltmeisterschaft:
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– 13. Rang – Ostrava (Rebecca Handke)

2003

Erfolg/Ergebniss > Juniorenweltmeisterschaft:
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– 5. Rang - Ostrau (Christina Beier)

Städtepartnerschaften

2009

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Ukraine Donezk

2008

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Kasachstan Oral

2005

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Polen Powiat Wodzis?awski

2001

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Slowakei Košice

2001

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Ungarn Miskolc

Tagesgeschehen

Sport

2011

Leichtathletik:
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U23-Leichtathletik-Europameisterschaften 2011 vom 14. bis 17. Juli in Ostrava, Tschechien

2010

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11.-19. September: 29. Tischtennis-Europameisterschaft in Ostrava, Tschechische Republik

2003

Resultat > Weltmeisterschaft:
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39. Junioren in Ostrava (Jamal Othman)

2000

Persönliche Bestleistungen:
thumbnail
m: 5:35,62 min, 12. Juni 2003, Ostrava (Berhane Adere)

2000

Bestzeit > Freiluft:
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m: 5:27,50 min, 17. Juni 2014, Ostrava (Genzebe Dibaba)

"Ostrava" in den Nachrichten