Ousmane Sembène

Ousmane Sembène (* 1. Januar 1923 in Ziguinchor; † 9. Juni 2007 in Dakar) war ein senegalesischer Schriftsteller und Regisseur. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Afrikas und als „Vatergestalt“ des Kinos südlich der Sahara.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

1975

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Film: Xala ist ein Spielfilm des senegalesischen Schriftstellers und Regisseurs Ousmane Sembene aus dem Jahr 1975. Es handelt sich um eine Filmadaption seines gleichnamigen Romans von 1973. Xala ist ein Wolof-Wort und bedeutet „Fluch“. Premiere des Films war im Juli 1975 auf dem Internationalen Filmfestival Moskau. Im deutschen Fernsehen war der Film das erste Mal am 26. März 1976 in der ARD zu sehen.

Stab:
Regie: Ousmane Sembene
Drehbuch: Ousmane Sembene
Produktion: Paulin Vieyra
Musik: Samba Diabara Samb
Kamera: Georges Caristan

Besetzung: Seune Samb, Myriam Niang, Thierno Leye, Douta Seck, Younousse Seye

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Ousmane Sembène stirbt in Dakar. Ousmane Sembène war ein senegalesischer Schriftsteller und Regisseur. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Afrikas und als „Vatergestalt“ des Kinos südlich der Sahara.
Geboren:
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Ousmane Sembène wird in Ziguinchor geboren. Ousmane Sembène war ein senegalesischer Schriftsteller und Regisseur. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Afrikas und als „Vatergestalt“ des Kinos südlich der Sahara.

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Ousmane Sembène starb im Alter von 84 Jahren. Ousmane Sembène wäre heute 95 Jahre alt. Ousmane Sembène war im Sternzeichen Steinbock geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2004

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Werke > Filme: Moolaadé - Bann der Hoffnung , uraufgeführt auf dem Cannes-Filmfestival , fand das neueste, beeindruckende Filmkunstwerk erst 2006 einen deutschen Verleih, der es als Original mit Untertiteln in die deutschen Programm-Kinos brachte. Moolaadé ist der zweite Teil der Trilogie Der alltägliche Heroismus, in welcher Sembène die Rolle der Frau in den afrikanischen Befreiungsbewegungen und in der traditionellen afrikanischen Gesellschaft in Zeiten des Übergangs herausstellt. Drehort war ein vergleichsweise kleines Dorf in Burkina Faso. Daher sprachen die meisten der Darsteller Bambara, eine Sprache, die nur in einigen Teilen Westafrikas verbreitet ist. Um den Film überhaupt in ganz Afrika zeigen zu können, musste er in mehreren Sprachen synchronisiert werden. Sembène schildert in Moolaadé eine traditionelle dörfliche Wertegemeinschaft, in die durch einen Händler, den Bräutigam einer Prinzessin und Medien moderne Einflüsse einbrechen. Die Frauen des Dorfes bleiben bei Sembène das einzig verlässliche moralische Rückgrat des gemeinschaftlichen Zusammenlebens.

1999

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Werk > Film: L'héroïsme au quotidien In einem kleinen Dorf im ländlichen Senegal spielend, ist L'héroïsme au quotidien der erste Film einer Trilogie (Faat Kine und Moolaade), die Ousmane Sembene dem Erwachen und dem täglichen Heroismus afrikanischer Frauen am Beginn des neuen Jahrhunderts widmet. Ausgebeutet in ihrer täglichen Mühe und seit Jahrhunderten versklavt von patriarchalem und religiösem Obskurantismus und Indoktrination, beginnen die Frauen eines kleinen Dorfes neue Stimmen, die aus der Stadt in den Sprachen ihres Landes ausgestrahlt werden, zu hören. Durch altmodische batteriegetriebene Radios wird ein Kontakt mit der Außenwelt hergestellt, die Welt, die sie mit anderen Frauen teilen. Ihr neues Wissen öffnet die Wände ihres Gefängnisses und stellt ihre jahrhundertealte Unterordnung unter die Männer in Frage.

1999

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Werke > Filme: L’héroïsme au quotidien In einem kleinen Dorf im ländlichen Senegal spielend, ist L’héroïsme au quotidien der erste Film einer Trilogie (Faat Kine und Moolaade), die Ousmane Sembene dem Erwachen und dem täglichen Heroismus afrikanischer Frauen am Beginn des neuen Jahrhunderts widmet. Ausgebeutet in ihrer täglichen Mühe und seit Jahrhunderten versklavt von patriarchalem und religiösem Obskurantismus und Indoktrination, beginnen die Frauen eines kleinen Dorfes neue Stimmen, die aus der Stadt in den Sprachen ihres Landes ausgestrahlt werden, zu hören. Durch altmodische batteriegetriebene Radios wird ein Kontakt mit der Außenwelt hergestellt, die Welt, die sie mit anderen Frauen teilen. Ihr neues Wissen öffnet die Wände ihres Gefängnisses und stellt ihre jahrhundertealte Unterordnung unter die Männer in Frage.

1988

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Werke > Bücher: Les bouts de bois de Dieu, 1960, Roman. dt. Holzstücke Gottes, Frankfurt am Main? :Lembeck

1980

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Werke > Filme: Special Award, Los Angeles

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