Meereskunde

Meereskunde bezeichnet die Meereswissenschaften in ihrer ganzen Breite. Im englischen Sprachraum entsprechen dieser Bedeutung die Begriffe Marine Science aber auch Oceanography, während im Deutschen der Begriff Ozeanografie traditionell nur die physikalische Meereskunde umfasst. Derjenige Teil der Meereskunde, der sich speziell den biologischen Phänomenen widmet, wird im Deutschen biologische Meereskunde oder auch Meeresbiologie genannt.

Ausgehend vom Begriff Limnologie für die Binnengewässerkunde ist ferner im Deutschen vorübergehend im Sinne einer Analogbildung der Begriff „Ozeanologie“ (griech. für Meereskunde) geprägt worden, der sich in der Fachwissenschaft aber nicht durchgesetzt hat.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: John H. Steele (Meereskundler) stirbt in Falmouth, Massachusetts. John Hyslop Steele war ein britischer Mathematiker und Meereskundler und leistete wichtige Beiträge zum wissenschaftlichen Verständnis der Dynamiken in maritimen Ökosystemen.
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Gestorben: Rudolf H. Bieri stirbt in Wisconsin. Rudolf Herman Bieri war ein Meeresforscher.
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Gestorben: Victor Vacquier stirbt in La Jolla, Kalifornien. Victor Vacquier, Sr. war ein russisch-amerikanischer Geophysiker und Ozeanograph, der seit 1962 eine Professur an der Scripps Institution of Oceanography der University of California, San Diego innehatte.
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Gestorben: Jacques Piccard stirbt in La Tour-de-Peilz. Jacques Piccard war ein SchweizerOzeanograph und einer der bedeutendsten Pioniere der Tiefsee­forschung. Er war ein Sohn von Auguste Piccard und der Vater von Bertrand Piccard.
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Gestorben: Friedrich A. Schott stirbt in Kiel. Friedrich A. Schott war ein deutscher Ozeanograph, der zuletzt als Emeritus am der Kieler Universität angegliederten Leibniz-Institut für Meereswissenschaften tätig war.

Ereignisse

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Die deutsche Plankton-Expedition kehrt nach Kiel zurück. Die beendete ozeanographischeForschungsreise im Atlantik war die weltweit erste, die sich dem Plankton widmete.

Wissenschaft & Technik

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An der 1924 vom OzeanographenWladimir Wiese vorausberechneten Stelle wird die nach ihm benannte Wiese-Insel im Nordpolarmeer vom sowjetischen Eisbrecher Sedow entdeckt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1956

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Film: Die schweigende Welt (Originaltitel: Le Monde du silence) ist ein Dokumentarfilm des französischenMeeresforschersJacques-Yves Cousteau und des damals noch unbekannten französischen Nachwuchsregisseurs Louis Malle aus dem Jahr 1956. Der Farbfilm behandelt lose aneinander gereihte Episoden einer zweijährigen Unterwasser-Expedition (1954–1955), die Cousteau gemeinsam mit der Mannschaft seines Forschungsschiffs Calypso durch das Mittelmeer, das Rote Meer, den Indischen Ozean und den Persischen Golf unternahm. Die Forschungsreise wurde vom französischen CNRS und der US-amerikanischen National Geographic Society finanziert. Cousteau kommentiert die Bilder aus dem Off und liefert u. a. kurze Erklärungen zur Unterwassertechnik, zum Schwammtauchen und Tiefenrausch, zur Verständigung der Delfine und zu Korallenriffen. Neben den Unterwasseraufnahmen wird auch der Alltag an Bord der Calypso gezeigt.

Stab:
Regie: Jacques-Yves Cousteau, Louis Malle
Drehbuch: Jacques-Yves Cousteau
Produktion: Viviane Blavier-Guibert
Musik: Yves Baudrier, Serge Baudo
Kamera: Edmond Séchan,
Louis Malle,
Jacques-Yves Cousteau, Albert Falco, Frédéric Dumas
Schnitt: Georges Alepée

Besetzung: Jacques-Yves Cousteau, Frédéric Dumas

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