Palace of Westminster

Der Palace of Westminster (auch Westminster Palace genannt) ist ein monumentales, überwiegend im neugotischen Stil errichtetes Bauwerk in London, in dem das aus dem House of Commons und dem House of Lords bestehende britische Parlament regelmäßig tagt. Aus diesem Grund sind auch die Bezeichnungen Houses of Parliament und New Houses of Parliament geläufig. Im deutschen Sprachraum wird der Palace of Westminster auch übersetzt Westminsterpalast genannt.

Der eigentliche Palast befindet sich in der City of Westminster am Parliament Square, in unmittelbarer Nähe zu den Regierungsgebäuden am Whitehall. Er wurde gemeinsam mit der Westminster Abbey und der St Margaret’s Church von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die ältesten erhaltenen Teile des Palastes sind die Westminster Hall aus dem Jahr 1097 sowie der Jewel Tower, der etwa 1365 erbaut wurde. Ursprünglich diente er als Residenz der englischen Könige, doch seit 1529 hat kein Monarch mehr dort gelebt. Vom ursprünglichen Gebäude ist nur wenig erhalten geblieben, da es am 16. Oktober 1834 bei einem verheerenden Großbrand fast vollständig zerstört wurde. Die für den Wiederaufbau verantwortlichen Architekten waren Charles Barry und Augustus Pugin.

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Geboren & Gestorben

1959

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Geboren: Mark Wallinger wird in Chigwell, Essex geboren. Mark Wallinger ist ein britischer Künstler, der zur Gruppe der Young British Artists (YBA) gerechnet wird. Sein bekanntestes Werk ist State Britain (2007), in dem er eine ursprünglich vor Westminster aufgestellte Protestinstallation gegen den Irakkrieg rekonstruierte und in einer Einzelausstellung in der Tate Britain zeigte. Er wurde 1995 und 2007 für den Turner Prize nominiert, den er 2007 erhielt.
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Gestorben: John Wolfe-Barry stirbt. Sir John Wolfe-Barry war ein englischer Bauingenieur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Bauwerk ist die Tower Bridge über die Themse in London. Er war der jüngste Sohn des Architekten Charles Barry, der unter anderem den Palace of Westminster entworfen hatte. 1898 legte er sich den Beinamen Wolfe zu.
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Gestorben: Ben Caunt stirbt in London. Ben Caunt war ein britischer Boxer des Bare-knuckle Zeitalters. Seine Spitznamen waren Torkard Giant und Big Ben. Aus letzterem Spitznamen leitet sich möglicherweise auch die Bezeichnung für die schwerste Glocke des berühmten Uhrturms des Palace of Westminster in London ab.
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Geboren: John Wolfe-Barry wird geboren. Sir John Wolfe-Barry war ein englischer Bauingenieur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Bauwerk ist die Tower Bridge über die Themse in London. Er war der jüngste Sohn des Architekten Charles Barry, der unter anderem den Palace of Westminster entworfen hatte. 1898 legte er sich den Beinamen Wolfe zu.
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Geboren: Ben Caunt wird in Hucknall Torkard geboren. Ben Caunt war ein britischer Boxer des Bare-knuckle Zeitalters. Seine Spitznamen waren Torkard Giant und Big Ben. Aus letzterem Spitznamen leitet sich möglicherweise auch die Bezeichnung für die schwerste Glocke des berühmten Uhrturms des Palace of Westminster in London ab.

England

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Simon V. de Montfort beruft erneut (wie schon 1264) ein Parlament nach London in den Palace of Westminster ein.

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Der Palace of Westminster in London fällt einem Großbrand zum Opfer.

Großbritannien

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Der Grundstein für den Neubau des britischen Parlamentsgebäudes Palace of Westminster wird gelegt. Das vorige Gebäude war durch einen großen Brand im Jahr 1834 weitgehend zerstört worden.

Kunst & Kultur

Kultur & Gesellschaft:
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Big Ben ertönt mit dem Westminsterschlag erstmals vom Uhrturm des Palace of Westminster.

"Palace of Westminster" in den Nachrichten