Pallium

Das Pallium ist ein Amtsabzeichen des Papstes, das er regelmäßig an die Metropoliten der Lateinischen Kirche verleiht. Es ist heute ein ringförmiges, etwa 5 bis 15 cm breites Band, eine Art Stola, und wird über dem Messgewand getragen. Üblicherweise sind in einem Pallium sechs schwarze Seidenkreuze eingestickt.

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Ereignisse > Religion

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Papst Franziskus wird 6 Tage nach seiner Wahl feierlich in sein Amt eingeführt und erhält Fischerring und Pallium. (19. März)

Religion

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Der englische Lordkanzler Thomas Becket wird zum Erzbischof von Canterbury geweiht, nachdem er am Vortag die Priesterweihe erhalten hat. Am 10. August empfängt er von Gesandten das von Papst Alexander III. in Rom verliehene Pallium, ein Amtsabzeichen für die Metropoliten der Kirche. Er legt daraufhin gegen den Willen König Heinrichs II. das Amt des Lordkanzlers nieder und kümmert sich nur noch um seine neue Aufgabe als Erzbischof.

601 n. Chr.

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Papst Gregor der Große schickt Mellitus, Justus, Honorius und weitere Missionare nach England, die Augustinus von Canterbury unterstützen sollen. Sie bringen ihm das Pallium mit, so dass Canterbury nunmehr zum Erzbistum erhoben wird; auf der Insel sollen eine Reihe von Suffraganbistümern entstehen, von denen allerdings zuerst nur die Bistümer in London unter Mellitus und in Rochester unter Justus verwirklicht werden können (beide 604).

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