Pannonien

Pannonien ist eine historische Landschaft in Westungarn, deren Name sich von den pannonischen Stämmen der römischen Provinz Pannonia ableitet. Der Name erhielt sich über das Ende der römischen Herrschaft hinaus und wurde bis zur Ankunft der Magyaren in der Pannonischen Tiefebene auch für politische Grenzziehungen eingesetzt.

Karl der Große richtete zur Bekämpfung der Awaren die Awarenmark ein. Sie umfasste:

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Barnabás Lőrincz stirbt in Budapest, Ungarn. Barnabás Lőrincz war ein ungarischer Provinzialrömischer Archäologe, dessen Schwerpunkt die Erforschung der ephigraphischen Zeugnisse des römischen Militärs in Pannonien bildete.
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Gestorben: Klára Póczy stirbt in Budapest, Ungarn. Klára Póczy war eine ungarische Provinzialrömische Archäologin, zu deren Fachgebieten die römische Keramik, die pannonische Städteforschung und im Speziellen die Erforschung des antiken Aquincum gehörte.
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Gestorben: Sándor Soproni stirbt in Budapest. Sándor Soproni war ein ungarischer Provinzialrömischer Archäologe, der durch wichtige Entdeckungen und Ausgrabungen zur Vor- und Frühgeschichte seines Heimatlandes bekannt wurde und grundlegende Arbeiten zu den spätrömischen Militärbauten und zur antiken Grenzverteidigung Pannoniens verfasste. Soproni war einer der bedeutendsten Archäologen seines Fachgebiets in Ungarn.

1995

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Gestorben: Tibor Nagy (Archäologe) stirbt in Budapest. Tibor Nagy war ein ungarischer Althistoriker und Provinzialrömischer Archäologe, der sich insbesondere mit dem römischen Pannonien und der frühen Völkerwanderungszeit beschäftigt hat. Er war Leiter des Archäologischen Instituts am Ungarischen Nationalmuseum in Budapest.
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Geboren: Barnabás Lőrincz wird in Budapest, Ungarn geboren. Barnabás Lőrincz war ein ungarischer Provinzialrömischer Archäologe, dessen Schwerpunkt die Erforschung der ephigraphischen Zeugnisse des römischen Militärs in Pannonien bildete.

Antike

396 n. Chr.

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Römisches Reich: Ansiedlung von Markomannen unter der christlichen Königin Fritigil in Pannonien auf Anweisung Stilichos.

260 n. Chr.

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Römisches Reich: Ingenuus, der Statthalter von Pannonien, ernennt sich in Carnuntum zum Gegenkaiser. Er wird von Gallienus mit seiner neuen Elite-Kavallerie bei Mursa gestellt und kommt ums Leben.

260 n. Chr.

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Römisches Reich: Im nach wie vor höchst unsicheren Pannonien ernennt sich Regalianus zum Gegenkaiser. Sein Herrschaftsbereich ist beschränkt, doch er versucht, die Provinz gegen die wachsende Gefahr der Sarmaten zu verteidigen. Regalianus fällt noch im selben Jahr im Kampf gegen die Roxolanen.

258 n. Chr.

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Römisches Reich: In Pannonien stirbt Gallienus’ Sohn, Valerianus Caesar.

10 n. Chr.

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Römisches Reich: Das römische Illyrien, in dem sich die Bevölkerung über vier Jahre gegen die römische Oberherrschaft aufgelehnt hatte, wird geteilt in die Provinzen Pannonien und Dalmatia.

Ereignisse

474 n. Chr.

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Theoderich der Große wird König der Ostgoten in Pannonien als Nachfolger seines Vaters Thiudimir.

469 n. Chr.

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Der ostgotische Prinz Theoderich (später „der Große“) verlässt den Hof von Konstantinopel, wo er als Geisel gehalten wurde, und kehrt zu seinem Volk nach Pannonien zurück.

434 n. Chr.

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Flavius Aëtius erlangt mit Unterstützung der Hunnen im Weströmischen Reich eine dominierende Stellung als Magister Militum und Patricius. Er tritt den Hunnen als Dank einen Teil Pannoniens ab.

330 n. Chr.

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Germanische Vandalen werden von den Römern in Pannonien angesiedelt.

Politik & Weltgeschehen

374 n. Chr.

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Der spätere Kaiser Theodosius I. schlägt die Sarmaten in Pannonien.

334 n. Chr.

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Vandalen siedeln sich in Pannonien an.

269 n. Chr.

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Kaiser Claudius Gothicus übergibt das Kommando über die Truppen, die die Goten verfolgen, an Aurelianus und begibt sich in die Provinz Pannonien, um hier die Vandalen von römischem Gebiet zu vertreiben.

Europa

811 n. Chr.

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Auf dem fränkischen Reichstag zu Aachen wird die Entsendung eines Heers nach Pannonien beschlossen, um die Streitigkeiten zwischen Awaren und Slawen zu schlichten.

510 n. Chr.

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Wacho ermordet seinen Onkel Tato und macht sich selbst zum König der Langobarden. Wenig später schickt er Truppen über die Donau und erobert Pannonien bis zur Drau.

Tagesgeschehen

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Südosteuropa: Entlang des Unterlaufs der Donau herrscht das gewaltigste Hochwasser seit über 100 Jahren. Tausende Nothelfer im besonders betroffenen Rumänien, aber auch in Bulgarien und Serbien arbeiten an Abdichtungen der Dämme. Wegen Dammbrüchen beim südrumänischen Bistret müssen tausende Personen ihre Häuser verlassen; sieben Dörfer stehen unter Wasser. In Ungarn überschwemmt die Theiß noch immer tiefliegende Teile Pannoniens.

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