Paris

Paris (französisch [paˈʁi]) ist die Hauptstadt der Französischen Republik und Hauptort der Region Île-de-France. Der Fluss Seine teilt die Stadt in einen nördlichen (Rive Droite, „rechtes Ufer“) und einen südlichen Teil (Rive Gauche, „linkes Ufer“); administrativ ist sie in 20 Stadtbezirke (Arrondissements) unterteilt. Mit mehr als 2,2 Millionen Einwohnern ist Paris die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union sowie mit über 12,4 Millionen Menschen nach London die zweitgrößte Metropolregion der EU. Mit einer vergleichsweise kleinen Stadtfläche von nur 105 Quadratkilometern ist Paris mit rund 21.000 Einwohnern pro Quadratkilometer die am dichtesten besiedelte Großstadt Europas.

Paris ist das überragende politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum des zentralistisch organisierten Frankreichs und mit drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfen dessen größter Verkehrsknotenpunkt. Teile des Seine-Ufers zählen heute zum UNESCO-Welterbe. Die Stadt ist Sitz der UNESCO und darüber hinaus der OECD und der ICC. Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, die Kathedrale Notre-Dame oder der Louvre machen die Stadt zu einem beliebten Touristenziel. Mit rund 16 Millionen ausländischen Touristen pro Jahr ist die Stadt hinter London und Bangkok eine der meistbesuchten Städte weltweit. Der Großraum Paris (Île-de-France) verzeichnet jährlich über 47 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland und mehr als 184 Millionen Übernachtungen.

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Gallischer Krieg

52 v. Chr.

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Unter dem Druck der anstürmenden Römer brennen die Parisii (ein keltischer Volkststamm) ihr seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. existierendes Inselfort LutetiaParisiorum auf der Seine-Insel Ile de la Cité ab und überlassen es den Invasoren (Schlacht von Lutetia). Die Römer bauen Lutetia wieder auf, befestigen es und dehnen es noch auf das linke Seine-Ufer aus. Dort bauen sie Bäder und ein Forum. Später wird Lutetia unter den Namen Civitas Parisiorum bzw. Parisia im römischen Reich bekannt, hatte aber noch nicht die Bedeutung, welche die Stadt als Paris schließlich unter den Franken erlangen wird.

Hundertjähriger Krieg

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Im Alter von 10 Jahren wird der englische König Heinrich VI. in Notre Dame in Paris zum König von Frankreich gekrönt.

Erster Hugenottenkrieg

1563

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19. März: Im Edikt von Amboise erhalten die Hugenotten in Frankreich durch Katharina von Medici freie Religionsausübung, ausgenommen in Paris und einigen anderen Städten, zugestanden.

Deutsch-Französischer Krieg

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Drohende Lebensmittelknappheit in Paris nach mehrmonatiger Belagerung zwingt die französische Regierung zum Einlenken. In Versailles wird ein zwischen Otto von Bismarck und Jules Favre ausgehandelter Waffenstillstand vereinbart, der ausdrücklich nicht für die Départements Doubs, Côte-d’Or und Jura gilt. Faktisch beginnt damit die französische Niederlage.
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Paris wird beschossen.

Zweiter Weltkrieg

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Dietrich von Choltitz, der Stadtkommandant von Groß-Paris, kapituliert nahezu kampflos und missachtet damit den "Trümmerfeldbefehl" von Adolf Hitler
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Deutsche Truppen besetzen Paris.

Weitere Ereignisse weltweit

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In Paris wird Pierre Laval, der ehemalige Ministerpräsident der Vichy-Regierung, hingerichtet.

Politik & Weltgeschehen

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Präsident Chirac verlängert den Notstand in Paris aufgrund der Krawalle.
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Unruhen und Ausschreitungen in den Vorstädten von Paris und anderen französischen Großstädten
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Die NATO-Russland-Grundakte wird in Paris (Frankreich) unterzeichnet.
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OSZE-Gipfeltreffen in Paris
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Flugzeugentführung in Deutschland: Eine Boeing 737 der Air France wird mit 63 Personen an Bord auf dem Weg von Frankfurt-Paris nach Teheran gezwungen.
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In Paris findet das 37. deutsch-französische Gipfeltreffen statt; Bundeskanzler Helmut Schmidt erörtert mit Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing die Verschlechterung der internationalen Lage.

1981

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5. März: In Paris werden zwei türkische Diplomaten von armenischen Attentätern getötet.
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Der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt trifft in Paris ein, wo er mit dem französischen Staatspräsidenten Valéry Giscard d'Estaing zusammentrifft und die Situation nach den Wahlen in den USA erörtert
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Bei einem Anschlag französischer Neonazis auf eine Synagoge in Paris werden vier Menschen getötet.
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In Paris werden fünf mutmaßliche deutsche Terroristinnen verhaftet, unter ihnen Ingrid Hofmann, die an der Ermordung des Bankiers Jürgen Ponto beteiligt gewesen sein soll.
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In Paris beginnt die Besetzung der Sorbonne (Universität)
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In Paris wird der marokkanische Oppositionspolitiker Mehdi Ben Barka unter Mitwirkung der französischen Polizei entführt und soll am 29./30. Oktober ermordet worden sein.
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In Paris beschließen die Regierungschefs und Außenminister der sechs Staaten der Montanunion, einen Gemeinsamen Markt und eine Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) zu errichten.
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Auf der Außenministerkonferenz in Paris, an der die Außenminister der USA, Großbritanniens, Frankreichs und der Sowjetunion teilnehmen, einigt man sich auf die Grundzüge für eine friedensvertragliche Regelung für Österreich. In der Deutschlandfrage bleiben die Differenzen weiter bestehen.
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Die Außenminister Großbritanniens und Frankreich, Ernest Bevin und Georges Bidault, laden ihre europäischen Kollegen zu einer Konferenz nach Paris ein, um das Europäische Hilfsprogramm der USA zu besprechen. Die anfängliche Zusage einige Außenminister aus dem Ostblock wird auf Druck der Sowjetunion wieder zurückgezogen.
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In Paris beginnt die zweite Runde der Außenministerkonferenz der Siegermächte. Während über die bislang italienischen Besitzungen Libyen und Dodekanes Einigkeit erzielt wird, wird die Frage der Bildung einer künftigen deutschen Zentralregierung vertagt.
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In Paris kommen die Außenminister der vier Siegermächte zu einer Konferenz zusammen. Da zunächst zahlreiche Meinungsverschiedenheiten zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion auftreten, wird die Konferenz auf den 15. Juni vertagt.
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In Paris wird der Briand-Kellogg-Pakt unterzeichnet, der Kriege als Mittel der Politik ablehnt.

1927

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Februar: In Paris gründen sieben siamesische Studenten die Khana Ratsadon, die siamesische Volkspartei.
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Hundertjähriger Krieg: Heinrich V., König von England, siegt durch den Einsatz von Langbogenschützen über ein fast doppelt so großes Heer der Franzosen in der Schlacht von Azincourt. Die Elite der französischen Armee wird vernichtet. Anstatt jedoch den spektakulären Erfolg zu nutzen und auf Paris zu marschieren, geht Heinrich V. nach Calais.
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Beginn des Baus der Bastille in Paris

1357

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Die Unzufriedenheit in Frankreich zwingt den Dauphin Karl V., der seit einem Jahr Regent ist, Paris zu verlassen.

1200

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um 1200: Paris hat etwa 50.000 Einwohner.
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Wikingerzeit: Ein Raubzug der Wikinger trifft Paris.

845 n. Chr.

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Die Wikinger unter Ragnar Lodbrok plündern Paris.

567 n. Chr.

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Nach dem Tod von Charibert I., dem fränkischen König mit Residenz in Paris, wird dessen Reichsteil auf die Brüder Sigibert I., Guntram I. und Chilperich I. aufgeteilt. Damit bilden sich die drei fränkischen Reichsteile Austrasien (Sigibert I.), Neustrien (Chilperich I.) und Burgund (Guntram I.) heraus.

561 n. Chr.

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Ende des Jahres: Nach dem Tod Chlothars I. wird das Frankenreich unter seine vier Söhne aufgeteilt: Charibert I. erhält den Reichsteil mit der Residenz Paris, Guntchramn wird König in Orléans, Sigibert I. wird König in Reims und Chilperich I. in Soissons. Mit der Aufteilung wird die Grundlage für den Merowingischen Bruderkrieg gelegt.

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