Paris

Paris (französisch [paˈʁi]) ist die Hauptstadt der Französischen Republik und Hauptort der Region Île-de-France. Der Fluss Seine teilt die Stadt in einen nördlichen (Rive Droite, „rechtes Ufer“) und einen südlichen Teil (Rive Gauche, „linkes Ufer“); administrativ ist sie in 20 Stadtbezirke (Arrondissements) unterteilt. Mit mehr als 2,2 Millionen Einwohnern ist Paris die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union sowie mit über 12,4 Millionen Menschen nach London die zweitgrößte Metropolregion der EU. Mit einer vergleichsweise kleinen Stadtfläche von nur 105 Quadratkilometern ist Paris mit rund 21.000 Einwohnern pro Quadratkilometer die am dichtesten besiedelte Großstadt Europas.

Paris ist das überragende politische, wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum des zentralistisch organisierten Frankreichs und mit drei Flughäfen und sechs Kopfbahnhöfen dessen größter Verkehrsknotenpunkt. Teile des Seine-Ufers zählen heute zum UNESCO-Welterbe. Die Stadt ist Sitz der UNESCO und darüber hinaus der OECD und der ICC. Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, die Kathedrale Notre-Dame oder der Louvre machen die Stadt zu einem beliebten Touristenziel. Mit rund 16 Millionen ausländischen Touristen pro Jahr ist die Stadt hinter London und Bangkok eine der meistbesuchten Städte weltweit. Der Großraum Paris (Île-de-France) verzeichnet jährlich über 47 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland und mehr als 184 Millionen Übernachtungen.

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1855

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August: Die erste CVJM-Weltkonferenz in Paris veröffentlicht die „Pariser Basis“ als Grundlage der Arbeit des CVJMs.

1555

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In Paris entsteht die erste geordnete protestantische Gemeinde.

1282

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Paris: Aus der Sentenzenerklärung des Petrus Johannes Olivi werden von sieben Pariser Franziskaner-Theologen in der „Littera septem sigillorum“ eine Reihe von theologischen Sätzen inkriminiert (s. 1281).

1269

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Auf dem Generalkapitel der Dominikaner in Paris wird erstmals der Beschluss gefasst, die deutsche Provinz Teutonia aufzuteilen (tatsächlich erfolgt die Trennung erst 1303).

1268

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Gerhard von Abbeville übernimmt nach der Bannung des Wilhelm von Saint-Amour (s. Weblinks) die Führung der weltlichen Opposition gegen die Mendikantenorden in Paris durch Veröffentlichung seiner Abhandlung Contra adversarium perfectionis christianae. Das führt in den folgenden Jahren zu einer erbitterten Polemik (1269-1271).
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Weihe von Sainte-Chapelle in Paris

1246

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Auf dem Generalkapitel der Dominikaner in Paris wird erstmals der Ausdruck ‚studium generale‘ verwendet. Es soll in den vier Provinzen Provence, Lombardei, Deutschland und England eingerichtet werden.

1245

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Pfingsten: Das Generalkapitel der Dominikaner tagt erstmals im Konvent in Köln (damit wird die bisherige Regel, dass die Generalkapitel abwechselnd in Bologna und Paris stattfinden, aufgehoben).

1231

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Die Franziskaner gründen Schulen in Paris.

1229

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Der Predigerorden gründet eine Schule in Paris und Konvente u.a. in Leipzig, Lübeck, Zürich und Erfurt.

1219

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um 1219: Die Franziskaner errichten einen Konvent in Paris
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Die Dominikaner in Paris erhalten ein Fremdenhospiz (siehe auch Pilgerherberge) mit kleiner Kapelle. Damit ist der Konvent St. Jacques (nahe der Universität) gegründet
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Dominikus versammelt seine 16 Brüder im Kloster Prouille, um sie mit dem Predigtauftrag in die Welt zu schicken. Davon gehen 7 nach Paris

557 n. Chr.

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Die Abtei Saint-Germain-des-Prés bei Paris und die Abtei Saint-Médard in Soissons werden gegründet.

540 n. Chr.

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Germanus wird Bischof von Paris.

460 n. Chr.

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Der Überlieferung zufolge lässt Genoveva von Paris über dem Grab des Heiligen Dionysius eine Kirche errichten, die spätere Basilika Saint-Denis. Ihr wird auch die Verschonung der Stadt Paris durch Attila 453 zugeschrieben.

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