Parkfield

Parkfield ist eine ländlich geprägte Streusiedlung im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien (Monterey County), auf halber Strecke zwischen Los Angeles und San Francisco gelegen. Die etwa 900 Einwohner leben überwiegend von der Landwirtschaft, vor allem von der Viehzucht, und etwas Tourismus.

Parkfields Besonderheit liegt darin begründet, dass es direkt an der San-Andreas-Verwerfung liegt, einer der längsten und geologisch aktivsten Zonen der Welt. Das Epizentrum des Fort-Tejon-Erdbeben 1857, eines der schwersten Erdbeben in Kalifornien, lag in der Nähe dieses Orts. In Parkfield ereignet sich im Durchschnitt alle 22 Jahre ein Erdbeben der Stärke sechs oder größer. Die amerikanische Bundesbehörde United States Geological Survey sagte im Jahr 1985 ein größeres Beben für 1993 voraus. Dieses ereignete sich jedoch erst am 28. September 2004, als morgens gegen zehn Uhr ein Erdbeben der Stärke sechs auftrat.

mehr zu "Parkfield" in der Wikipedia: Parkfield

Ereignisse

thumbnail
Das starke Fort-Tejon-Erdbeben erschüttert große Teile Kaliforniens. Der Erdstoß ist mit dem Erdbeben 1906 in San Francisco vergleichbar. Das Epizentrum wird bei der Stadt Parkfield vermutet. Wegen dünner Besiedlung des betroffenen Gebiets sind weniger Personen- als Sachschäden die Folge.

"Parkfield" in den Nachrichten