Parlamentswahl in Kirgisistan 2005

Die Parlamentswahlen 2005 in Kirgisistan fanden in zwei Wahlgängen – am 27. Februar und am 13. März – statt. Über 400 Kandidaten bewarben sich für die damals 75 Sitze im EinkammerparlamentDschogorku Kenesch.

Im Nachgang der Wahl kam es, wie schon in Georgien und der Ukraine, zu einer Revolution, die Präsident Askar Akajew schließlich zum Rücktritt zwang. Die Vorgänge werden auch als Tulpenrevolution bezeichnet, nach dem Symbol der Opposition, der Gebirgstulpe. So titelten russische Zeitungen schon am Beginn der Ereignisse.

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Tagesgeschehen

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Kirgisistan. Bei der Parlamentswahl in Kirgisistan 2005 stellten sich über 400 Kandidaten per Direktwahl für das 75-köpfige Einkammerparlament auf.

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Aufgebracht über die Wahlfälschungen bei der Parlamentswahl stürmen Demonstranten das Regierungsgebäude in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Die Tulpenrevolution zwingt Präsident Askar Akajew und Premierminister Nikolai Tanajew noch am gleichen Tag zum Rücktritt. Ischenbai Kadyrbekow wird in einer dringlichen Sitzung zum Übergangspräsidenten ernannt. (24. März)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Im zweiten Durchgang der Parlamentswahl in Kirgisistan, bei denen OSZE-WahlbeobachterInnen massive Unregelmäßigkeiten feststellen, erhält die Opposition nur 6 der 75 Mandate. Das führt in der Folge zur Tulpenrevolution und dem Sturz von Präsident Askar Akajew und Premierminister Nikolai Tanajew. (13. März)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2014

Ehrung:
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in der Kategorie Deutschsprachiger Schlager (Helene Fischer)

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