Parque do Ibirapuera

Parque do Ibirapuera
Bild: Tico-Tico. The original uploader was Tico-Tico at German Wikipedia
Lizenz: Public domain

Der Parque do Ibirapuera ist ein großer Stadtpark in São Paulo und ein kulturelles Zentrum der Stadt. Die Bedeutung des Parks für São Paulo ist vergleichbar mit der des Central Parks für New York City. Mit einer Fläche von fast zwei Quadratkilometern ist er der zweitgrößte Park São Paulos. Davon sind rund 1 Mio. m² Grünfläche und 150.000 m² Wasserfläche. Der Park zählt ungefähr 300.000 Besucher pro Woche, davon 200.000 am Wochenende und 120.000 am Sonntag.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gandhi-Skulptur von Gautam Pal im Park
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Der Park sollte anlässlich der 400-Jahr-Feier São Paulos am 25. Januar 1954 eingeweiht werden. Er stand schließlich am 21. August 1954 der Bevölkerung offen. Die Gebäude wurden von den Architekten Oscar Niemeyer, Carlos Lemos und anderen entworfen. Die Landschaft gestalteten Roberto Burle Marx und Otavio Texeira Mendes. Ibirapera bedeutet so viel wie „fauler Baum“ in der Sprache der Tupi und verweist auf die ehemals an diesem Ort befindliche Sumpflandschaft.



Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Park beherbergt mehrere Gebäude, unter anderen das Museum für Moderne Kunst im Gebäude der Biennale von São Paulo, das Denkmal "Monumento aos Bandeirantes, ein Planetarium sowie mehrere allseitig offene, wellenförmige Mehrzweckhallen. An Wochenenden finden hier häufig kostenlose Freiluftkonzerte insbesondere bekannter brasilianischer Künstler statt. Der Japanische Pavillon wurde anlässlich der Einweihungsfeier von der japanischen Delegation errichtet und stellt eine Replik des Katsura-Palastes in Kyoto dar.



Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ficus-Bäume (Ficus benjamina)
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Der Park zeichnet sich außerdem durch seine Vielseitigkeit und seine Vegetation aus. Insbesondere die großen Feigenbäume nahe dem Eingang Nr. 7, deren zusammengewachsene Stämme eine Art Tor mit mehreren Metern Durchmesser bilden, und die im September blühende Jacaranda Allee am Ufer des künstlich angelegten Sees sind sehenswert.

Der enorme Springbrunnen, der im Sekundentakt Wasserstrahlen aus mehreren Düsen in unzähligen verschiedenen Varianten kombiniert, ist nach seiner Renovierung zur Touristenattraktion geworden.



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Official tourism site from city of So Paulo: Ibirapuera Park (englisch), abgefragt am 20. August 2011

-23.588333333333-46.658888888889Koordinaten: 23° 35′ 18″ S, 46° 39′ 32″ W

Parque do IbirapueraBild: Tico-Tico. The original uploader was Tico-Tico at German WikipediaLizenz: Public domain
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Gandhi-Skulptur von Gautam Pal im ParkBild: Tico-Tico. The original uploader was Tico-Tico at German WikipediaLizenz: Public domain
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Ficus-Bäume (Ficus benjamina)Bild: Tico-Tico. The original uploader was Tico-Tico at German WikipediaLizenz: Public domain
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Der Parque do Ibirapuera ist ein großer Stadtpark in São Paulo und ein kulturelles Zentrum der Stadt. Die Bedeutung des Parks für São Paulo ist vergleichbar mit der des Central Parks für New York City. Mit einer Fläche von fast zwei Quadratkilometern ist er der zweitgrößte Park São Paulos. Davon sind rund 1 Mio. m² Grünfläche und 150.000 m² Wasserfläche. Der Park zählt ungefähr 300.000 Besucher pro Woche, davon 200.000 am Wochenende und 120.000 am Sonntag.

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Ereignisse

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In São Paulo wird der zur 400-Jahr-Feier geschaffene Parque do Ibirapuera für die Bevölkerung zur Nutzung freigegeben.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Werkschau:
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Auditorio do Parque do Ibirapuera (Oscar Niemeyer)

1954

Arbeit:
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Parque do Ibirapuera, São Paulo (Roberto Burle Marx)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2006

Film:
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Stalingrad – Die Wende an der Wolga (Manfred Oldenburg)

"Parque do Ibirapuera" in den Nachrichten