Partei des Demokratischen Sozialismus

Die Partei des Demokratischen Sozialismus (Kurzbezeichnung: PDS) war eine linksgerichtete politische Partei in Deutschland, die von 1989 bis 2007 bestand und hauptsächlich in den neuen Bundesländern aktiv war.

Sie ging aus der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) hervor, die sich im Dezember 1989 zunächst in Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS) umbenannt hatte. Am 4. Februar 1990, nachdem ein personeller und inhaltlicher Wandel vollzogen worden war, änderte sie ihren Namen in Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) und im Juli 2005 in Die Linkspartei.PDS (Kurzbezeichnung Die Linke.PDS). Am 16. Juni 2007 ging sie schließlich im Zuge der Fusion mit der WASG in der Partei Die Linke auf. Ihre Mitgliederzahl wurde im Dezember 2006 mit 60.338 beziffert.

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Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1944

Ehrung:
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wurde Hinrichs Ehrenbürger der Stadt Oldenburg. 1990 beantragten zwei Oldenburger Ratsmitglieder, Hinrichs von der Liste der Ehrenbürger zu streichen, was mit den Stimmen der SPD, CDU und FDP bei Stimmenthaltung der Grünen abgelehnt wurde. Dieser Antrag wurde 2001 von der PDS wiederholt und erneut mehrheitlich abgelehnt. (August Hinrichs)

Zitate

1998

Zitate von Roland Wehl:
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„Die PDS darf nicht die Fehler der alten West-Linken wiederholen, für die das? »Volk«? immer nur eine reaktionäre Größe war. Die antinationalen Reflexe der westdeutschen Linken haben in der Vergangenheit immer nur der Rechten genutzt.“ – Neues Deutschland, 31. Juli (Roland Wehl)

Persönlichkeiten

2004

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Margit Werner (* 13. Dezember 1951 in Cainsdorf) ist eine Politikerin (bis 2002 PDS, ab 2003 FDP) und ehemaliges Mitglied des Sächsischen Landtages von 1999 bis

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

Werk:
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Red.: Die sozialistische Linke in Deutschland 1989 bis 2004. Kolloquium des Marxistischen Arbeitskreises zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der PDS und der Marx-Engels-Stiftung der DKP. GNN, Schkeuditz (Kurt Pätzold)

Parteien und Parteienbündnisse

1990

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Aus dem Zusammenschluss von PDS und WASG entsteht in Deutschland die Partei Die Linke.

Politik & Weltgeschehen

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In Berlin wird aus der WASG und der Linkspartei.PDS die Partei Die Linke neu gebildet. Vorsitzende werden Oskar Lafontaine und Lothar Bisky.

2007

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Politische Parteien in Deutschland: PDS: Die PDS hatte Ex-DDR-Ministerpräsident Hans Modrow als Ehrenvorsitzenden bis zu ihrer Auflösung am 15. Juni (Ehrenvorsitzender)
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Umbenennung der PDS zu Die Linkspartei.
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Bei der Landtagswahl in Brandenburg verlieren SPD und CDU mehr als 7 %, die PDS gewinnt 5 % und die DVU ist erneut im Landtag vertreten
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Bei der Landtagswahl in Sachsen verteidigt die CDU ihre absolute Mehrheit, die SPD verliert, die PDS gewinnt hinzu. FDP und Neues Forum sind nicht mehr im Landtag vertreten.

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland: Nach zweijährigen Vorbereitungen fusionieren die SED-Nachfolgepartei Linkspartei.PDS und die WASG zur neugebildeten Partei Die Linke.
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Berlin/Deutschland: Die Delegierten der Linkspartei.PDS votieren ebenfalls für den Berliner Koalitionsvertrag (111 von 133 Stimmen), wonach die SPD fünf Senatoren stellt, die PDS trotz ihrer Wahlverluste weiterhin drei. Die Linkspartei.PDS erhält die Ressorts Wirtschaft, Gesundheit (incl. Umwelt und Verbraucherschutz) sowie Arbeit, Soziales und Integration, während die SPD die Bereiche Inneres, Stadtentwicklung, Finanzen, Justiz sowie Bildung mit dem Bereich Wissenschaft besetzt. Der bisher eigenständige Sektor Kultur wird nun der Senatskanzlei zugeschlagen und untersteht somit direkt Klaus Wowereit.
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Berlin/Deutschland: Die einzige rot-rote Koalition eines deutschen Bundeslandes wird fortgesetzt. Am SPD-Landesparteitag stimmen 197 von 200 Delegierten dem fast 100-seitigen Koalitionsvertrag mit der Linkspartei.PDS zu. Laut Bürgermeister Klaus Wowereit wollen die „Menschen in dieser Stadt (..) keinen Streit in einer Koalition haben, sondern sie wollen Ergebnisse haben.“
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Schwerin/Berlin: Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern verliert die SPD deutlich (- 10,4 %) an Boden. Trotzdem kann sie aller Wahrscheinlichkeit ihre Koalition mit der PDS fortsetzen. Die rechtsextreme NPD zieht mit 7,3 Prozent der Stimmen (+ 6,5 %) in den Schweriner Landtag ein.
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Berlin/Deutschland. Die Linkspartei.PDS verzichtet nach der vierten Niederlage ihres Spitzenkandidaten Lothar Bisky zur Wahl des ihr zustehenden Vizepräsidentenamtes im Bundestag endgültig auf seine Kandidatur. In geheimer Wahl stimmten 249 von 595 anwesenden Abgeordneten, gegen ihn 310. Es gab 36 Enthaltungen.

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