Parti Québécois

Die Parti Québécois (PQ) ist eine politische Partei in der kanadischen Provinz Québec. Sie strebt die Unabhängigkeit Québecs von Kanada an. Ein weiteres Kernanliegen des Parti Québécois ist die Förderung der französischen Sprache in Québec. In sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen steht die PQ den sozialdemokratischen Parteien in Europa nahe, sie unterhält aber lediglich informelle Beziehungen zur Arbeiterbewegung und zu Gewerkschaften.

Mitglieder und Anhänger der Partei werden als péquistes (peˈkist) bezeichnet, abgeleitet von der französischen Aussprache der Abkürzung. Nach den letzten Wahlen am 7. April 2014 war die PQ mit 30 von 125 Sitzen in der Nationalversammlung von Québec vertreten und ist die stärkste Oppositionspartei.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: René Lévesque stirbt in Montreal. René Lévesque, GOQ war der 27. Premierminister der primär französischsprachigen kanadischen Provinz Québec (vom 25. November 1976 bis 3. Oktober 1985) und Gründer des Parti Québécois, einer sich für die Sezession Québecs von Kanada einsetzenden Partei. Zuvor war er Reporter und Minister im Kabinett Lesage. Er war der erste québecische Staatsführer, der durch ein Referendum die Unabhängigkeit Québecs zu erreichen versuchte.
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Geboren: André Boisclair wird in Montréal, Kanada geboren. André Boisclair ist ein kanadischer Politiker. Von 2005 bis 2007 war er Vorsitzender der Parti Québécois, der wichtigsten sozialdemokratischen Partei der Provinz Québec.
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Geboren: Pauline Marois wird in Québec geboren. Pauline Marois ist eine kanadische Politikerin. Sie ist die amtierende Premierministerin der Provinz Québec und Vorsitzende der separatistischen Parti Québécois. In der Nationalversammlung von Québec vertritt sie den Wahlkreis Charlevoix–Côte-de-Beaupré in der Region Capitale-Nationale. Von 1981 und 1985 sowie von 1995 und 2003 hatte sie mehrere Ministerposten auf Provinzebene inne (darunter Finanzen, Bildung und Gesundheit). Ab 2007 amtierte sie als Oppositionsführerin. Bei den Wahlen vom 4. September 2012 führte sie die Parti Québécois zum Wahlsieg; da ihre Partei die absolute Mehrheit jedoch verfehlte, steht sie seit dem 19. September 2012 einer Minderheitsregierung vor.
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Geboren: Jacques Parizeau wird in Montreal geboren. Jacques Parizeau, GOQ ist ein kanadischer Politiker und Ökonom. Während der Stillen Revolution der 1960er Jahre trieb er die Verstaatlichung der Elektrizitätswirtschaft und die Schaffung eines provinzeigenen Altersvorsorgesystems voran. Von 1976 bis 1984 war er Finanzminister in René Lévesques Regierung. 1987 wurde er zum Vorsitzenden der Parti Québécois gewählt. Vom 26. September 1994 bis zum 29. Januar 1996 war er Premierminister der Provinz Québec und betrieb einen separatistischen Kurs. Das von ihm angesetzte Unabhängigkeitsreferendum scheiterte am 30. Oktober 1995 äußerst knapp mit 50,58? % Ablehnung.
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Geboren: René Lévesque wird in Campbellton geboren. René Lévesque, GOQ war der 27. Premierminister der primär französischsprachigen kanadischen Provinz Québec (vom 25. November 1976 bis 3. Oktober 1985) und Gründer des Parti Québécois, einer sich für die Sezession Québecs von Kanada einsetzenden Partei. Zuvor war er Reporter und Minister im Kabinett Lesage. Er war der erste québecische Staatsführer, der durch ein Referendum die Unabhängigkeit Québecs zu erreichen versuchte.

Tagesgeschehen

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Montréal/Kanada: Bei einer Schießerei einer Parti Québécois Wahlfeier der voraussichtlichen neuen Regierungschefin Pauline Marois in der Provinz Québec wird eine Person getötet und weitere schwer verletzt.

Wahlslogans

2014

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Plus prospère, plus fort, plus indépendant, plus accueillant (Blühender, stärker, unabhängiger, einladender)

2012

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A nous de choisir (Die Wahl ist unser)

2008

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Québec gagnant avec Pauline (Ein gewinnendes Québec mit Pauline)

2007

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Reconstruisons notre Québec (Bauen wir unser Québec wieder auf)

2003

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Restons forts (Lasst uns stark bleiben)

"Parti Québécois" in den Nachrichten