Partido Popular (Spanien)

Die spanische Volkspartei (spanischPartido Popular, kurz PP) ist eine konservative, liberale und christdemokratische politische Partei in Spanien, die 1989 durch Umbenennung aus der 1976 von Manuel Fraga Iribarne, einem früheren Innenminister und Minister für Tourismus während der Franco-Diktatur, gegründeten rechtskonservativen Alianza Popular (AP, „Volksallianz“) hervorgegangen ist. Vorsitzender der Partei ist seit 2004 Mariano Rajoy. Sein Vorgänger José María Aznar wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Die PP ist ein Mitglied der Mitte-rechts angesiedelten Europäischen Volkspartei (EVP) und im Europäischen Parlament mit Ihren Abgeordneten in der EVP-Fraktion vertreten. Die PP ist auch ein Mitglied der Christlich Demokratischen Internationalen und der Internationalen Demokratischen Union. Die PP sieht sich heute als christlich-konservativ und wirtschaftsliberal, wird aber dennoch von Beobachtern vielfach eher als rechtskonservativ eingestuft. Im politischen Spektrum Spaniens wird die PP häufig als Mitte-rechts-Partei oder als nationalkonservativ eingestuft; in den politischen Debatten wird das PP-Lager des Öfteren auch als die Rechte (span. la derecha) bezeichnet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Juan Manuel Fabra Vallés stirbt. Juan Manuel Fabra Vallés war ein spanischer Politiker der Partido Popular (PP).
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Gestorben: Francisco Villar García-Moreno stirbt in Madrid. Francisco José Villar García-Moreno war ein spanischer Politiker der Partido Popular (PP).
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Gestorben: Loyola de Palacio stirbt in Madrid. Ignacia de Loyola de Palacio del Valle-Lersundi war eine spanische Politikerin (PP) und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission sowie Kommissarin für Verkehr und für Energie unter Romano Prodi (1999–2004).
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Geboren: Santiago Abascal Conde wird in Bilbao geboren. Santiago Abascal Conde ist ein konservativer spanischer Politiker und seit dem September 2014 Vorsitzender der spanischen Partei Vox. Abascal war zu Beginn seiner politischen Karriere Mitglied der konservativen Partido Popular, war jedoch an der Gründung der nationalkonservativen Splitterpartei Vox beteiligt und trat in diese schließlich über. Bei einer parteiinternen Abstimmung wurde Abascal mit 91?% der Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Bei der ersten Wahl seit ihrer Gründung, der Europawahl in Spanien 2014, konnte die Vox jedoch keine Mandate erringen.
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Geboren: Eva Ortiz Vilella wird in Orihuela geboren. Eva Ortiz Vilella ist eine spanische Politikerin der Partido Popular.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2004

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Film: ¡Hay motivo! ist ein im März 2004 uraufgeführter Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, der aus einer Serie von 32 etwa dreiminütigen Kurzfilmen sowie einem Epilog besteht. Jeder der Filme wurde eigenständig von einem Regisseur konzipiert und gedreht. Das verbindende Thema ist die Kritik unterschiedlicher Aspekte der politischen und sozialen Wirklichkeit Spaniens während der Regierung der Partido Popular in der Legislaturperiode von 2000 bis 2004.

Stab:
Regie: Álvaro del Amo, El Gran Wyoming, Vicente Aranda u.a.
Drehbuch: Gabriel Celaya, Juan José Millás
Kamera: Ángel Iguácel

Besetzung: Laura Aparicio

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Bei den Parlamentswahlen in Spanien verliert die regierende Partido Popular unter José María Aznar wegen des Umgangs der Regierung mit den Madrider Zuganschlägen von vor drei Tagen die Mehrheit. Wahlsiegerin ist die Sozialistische Arbeiterpartei Spaniens unter José Luis Rodríguez Zapatero. (14. März)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Bei einer Serie von Bombenanschlägen auf Züge in Madrid sterben 191 Menschen – über 1.500 werden verletzt. Der Umgang der Regierung mit den Anschlägen führt bei den drei Tage später stattfindenden Parlamentswahlen zur Niederlage der Partido Popular unter José María Aznar. (11. März)

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 2009 bis 2015

2009

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11.385 (Meuselwitz)

Tagesgeschehen

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Madrid/Spanien: Bei den Parlamentswahlen gewinnt die bisher oppositionelle Volkspartei unter Mariano Rajoy mit 44,62 % der abgegebenen Wählerstimmen die absolute Mehrheit, während die Sozialistische Arbeiterpartei von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero 28,73 % erhält. Die Vereinigte Linke erreicht 6,92 %, die Union Fortschritt und Demokratie 4,69 % und die Convergència i Unió 4,17 %.
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Madrid/Spanien: Bei den Regional- und Kommunalwahlen 2011 muss die Sozialistische Partei von Ministerpräsident José Luis Zapatero erhabliche Verluste hinnehmen und erreicht nur 27,8 % der Stimmen; die Volkspartei erreicht hingegen 37,6 % und ist damit stärkste Kraft.

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