Pathogenität

Pathogenität (retronymes Kofferwort aus griech.πάθοςpathos „Leiden, Krankheit“ und γένεσιςgenesis „Erzeugung, Geburt“, vgl. -genese) ist die grundsätzliche Fähigkeit von infektiösen Organismen oder Toxinen, einen bestimmten Organismus krank zu machen, auch wenn nicht jede Infektion zu einer Krankheit führt (inapparente bzw. asymptomatische Infektion). Das Adjektiv dazu lautet pathogen (potentiell krankmachend), das Gegenteil ist apathogen (nicht krankmachend). Krankheitserreger werden auch mit dem Substantiv Pathogen (n.) bezeichnet. Der Begriff Virulenz bezeichnet das Ausmaß der Pathogenität, ohne ein einheitlich definiertes Maß dafür zu sein.

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1978

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Michael Schindler wird in Ulm geboren. Michael Schindler ist ein deutscher Virologe, bekannt für Entdeckungen zur Pathogenität des HIV.
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Cesare Montecucco wird in Trient geboren. Cesare Montecucco ist ein italienischer Biologe und Pathologe. Er leitet die Abteilung für biomedizinische Forschung der Universität Padua und beschäftigt sich mit Erkrankungen, die durch pathogeneBakterien hervorgerufen werden. 2011 wurde ihm der Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis verliehen.

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