Peer-Review

Ein oder eine Peer-Review (englisch von Peer, Gleichrangiger und Review, Gutachten) ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung einer Arbeit durch unabhängige Gutachter aus dem gleichen Fachgebiet. Peer-Review ist im Wissenschaftsbetrieb von herausragender Bedeutung, um die Eignung eines wissenschaftlichen Textes zur Veröffentlichung zu beurteilen. Dadurch soll die Qualität von wissenschaftlichen Publikationen gewährleistet werden. Viele wissenschaftliche Fachzeitschriften nutzen ein Peer-Review, häufig in Form eines Doppelblindgutachtens. Ebenso wird die Qualität von Anträgen zur Förderung von Forschungsprojekten mittels Peer-Review beurteilt.

In anderen gesellschaftlichen Bereichen außerhalb des Wissenschaftsbetriebs wird die Methode des Peer-Reviews ebenso zur Qualitätssicherung verwendet. Der entsprechende deutsche Begriff Kreuzgutachten wird kaum verwendet.

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Geboren & Gestorben

1972

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Geboren: Danyel Reiche wird geboren. Danyel T. Reiche ist ein im Libanon lehrender deutscher Professor für vergleichende Politikwissenschaft. Er arbeitet im Bereich Politik im Sport sowie Energiepolitik unter besonderer Berücksichtigung von erneuerbaren Energien. Reiche ist Autor zahlreicher begutachteter Beiträge (peer-reviewed). Seit September 2008 ist Reiche Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der American University of Beirut (AUB). Reiche promovierte sich 1999 an der Leibniz Universität Hannover zum Thema Ökologische Steuerreform. Im Jahr 2005 habilitierte sich Reiche an der Freien Universität Berlin mit einer Länder vergleichenden Untersuchung zum Thema erneuerbare Energien. Von August 2006 bis Juli 2007 war Reiche Gastprofessor für Energie und Internationale Beziehungen an der School of Foreign Services (SFS) der Georgetown University in Washington DC/USA.

1955

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Geboren: Melly Oitzl wird in Lind/Arnoldstein geboren. Melly S. Oitzl ist eine österreichische Neurobiologin. Sie ist Hochschullehrerin in der medizinischen Pharmakologie an der Universität Leiden und Professor für kognitive Neurobiologie an der Universität von Amsterdam. Oitzl ist vor allem interessiert in den Wechselwirkungen zwischen Streß, Kognition und Emotion. 1989 promovierte sie magna cum laude an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Ihre Dissertationsarbeit trug den Titel Das Neuropeptid Substanz P: Rolle in Mechanismen der Verstärkung. Oitzl ist Mitglied des Bereichsvorstands „Earth and Life Sciences“ der Niederländischen Organisation für Wissenschaftliche Forschung, wovon sie in 2008 einen „Aspasia“ Forschungspreis erhalten hat. Sie war Vorstandsmitglied und Schatzmeister der European Brain and Behaviour Society. Nach dem Web of Science hat Oitzl über 130 Artikel veröffentlicht in „Peer-Reviewedwissenschaftliche Fachzeitschriften, die insgesamt mehr als 5000-mal zitiert sind mit einem h-Index von 33.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2012

Werk > Schriften, Veröffentlichungen:
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Imaginations. Journal of Cross-Cultural Image Studies. Universität von Alberta, Kanada. Juni-Online-Ausgabe: Vorstellung Tanya Urys mit neuen Arbeiten? sowie einem Peer-Review-Interview mit Claude Desmarais.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

Rundfunkberichte:
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Thekla Jahn: WISSENSCHAFTSETHIK – Heute sorgt vor allem eine Geschichte für Kopfschütteln, die das Fachmagazin Nature in sei, in Deutschlandfunk – „Forschung aktuell“ vom 27. Februar

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