Peloponnes

Die, häufig auch der Peloponnes (neugriechischPelopónnisos Πελοπόννησος (f. sg.) ‚Insel des Pelops’, Transkription aus dem Altgriechischen; griechisch Pelopónnēsos Πελοπόννησος (f.), lateinisch Peloponnesos, Peloponnesus (f.)) ist eine Halbinsel im Süden des griechischen Festlands mit etwa einer Million Bewohnern.

Die größte Stadt ist Patras (214.580 Ew) im Norden; historisch am bedeutendsten sind jedoch Korinth im Osten, Sparta im Süden und Olympia im Westen.

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Geboren & Gestorben

1997

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Gestorben: Paul Narwal stirbt. Paul Narwal war ein deutscher Schriftsteller. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in Griechenland auf dem Peloponnes. 1997 kam er bei einem Autounfall ums Leben.
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Geboren: Dimitris Reppas wird in Leonidio der Präfektur Arkadien/Peloponnes geboren. Dimitris Reppas ist ein griechischer Politiker. Er begleitete verschiedene Ministerien unter verschiedenen Ministerpräsidenten
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Geboren: Pol D. Spanos wird in Messini, Peloponnes, Griechenland geboren. Pol Dimitrios Spanos ist ein US-amerikanischer Ingenieur.
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Gestorben: Heinz Steyer stirbt in Ai Giannis bei Amaliada, Peloponnes. Heinz Steyer war ein deutscher Kommunist, Arbeitersportler und Widerstandskämpfer.

1938

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Geboren: Paul Narwal wird in Leisnig geboren. Paul Narwal war ein deutscher Schriftsteller. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in Griechenland auf dem Peloponnes. 1997 kam er bei einem Autounfall ums Leben.

Antike

396 n. Chr.

Römisches Reich:
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Plünderung von Korinth, Argos und Sparta durch die Westgoten unter Alarich I. Stilicho stellt sich ihnen in der nördlichen Peloponnes bei Pholoe entgegen, doch können sich die Westgoten mit der Beute nach Epirus absetzen.

Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich

1453

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Eroberung von Konstantinopel (1453): Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs, dessen letzter Kaiser bei der Einnahme der Stadt fällt. Die Halbinsel Peloponnes verbleibt unterdessen noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 unter griechischer Herrschaft. Faktisches Ende des Oströmischen Reiches, früher mit dem Ende des Mittelalters gleichgesetzt.

Osmanisches Reich / Trapezunt

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Das griechische Reich von Trapezunt (heute Trabzon) an der südöstlichen Schwarzmeerküste kapituliert vor den osmanischen Truppen. Untergang des letzten oströmischen Teilreiches. Vom Römischen Reich ist damit nur noch die Stadt Monemvasia auf der griechischen Halbinsel Peloponnes übrig, die 1464 venezianisches Protektorat wird. Die Hagia Sophia in Trapezunt wird in der Folge zur Moschee umgewandelt.

Ereignisse

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Griechische Aufständische unter Theodoros Kolokotronis erobern in der Griechischen Revolution die zuvor belagerte Stadt Tripoli auf dem Peloponnes und massakrieren die Bevölkerung muslimischen Glaubens.
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In Mystras auf dem Peloponnes wird Konstantin XI. zum byzantinischen Kaiser gekrönt.
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Unter der Leitung des byzantinischen Kaisers Manuel II. beginnen mit Tausenden von Arbeitern Reparaturen am antiken Hexamilion. Das Bauwerk beim Isthmus von Korinth soll den Peloponnes vor Angriffen aus Norden schützen.

Ereignisse > Wirtschaft

1896

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Die Schriftgießerei von Hermann Berthold wird in die H. Berthold AG umgewandelt. (11. März)

Europa

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Bei der Rückeroberung der etwa 10.000 Einwohner umfassenden Stadt Tripoli auf dem Peloponnes durch ägyptische Truppen des Osmanischen Reichs unter Ibrahim Pascha wird die christliche Bevölkerung massakriert und der Ort niedergebrannt. Damit wird ein griechisches Massaker des Jahres 1821 an der türkischen Festungsbesatzung und Zivilisten anlässlich der Griechischen Revolution gerächt.

1821

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23. März: In der von Aufständischen eroberten peloponnesischen Stadt Kalamata wird die Griechische Revolution angekündigt, die zur Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich führen soll.

580 n. Chr.

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ab etwa 580: Die südlichen Slawen weichen vor den Awaren nach Süden, überschreiten die Donau und beginnen mit der Landnahme im Oströmischen Reich im Gebiet der heutigen Staaten Bulgarien, Serbien, Mazedonien sowie im nördlichen Griechenland; in den nächsten Jahrzehnten dringen sie sogar bis zur Peloponnes vor (slawische Ortsnamen).

220 v. Chr.

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Westliches Mittelmeer: Trotz des römischen Verbots von Flottenoperationen südlich von Lissus rüstet Demetrios von Pharos, Klientelfürst Roms an der illyrischen Küste, eine Flotte von 40 Schiffen aus und macht mit ihnen die Gewässer um den Peloponnes unsicher; von Naupaktos aus unternimmt er sogar einen Feldzug, bei dem er den Norden Arkadiens verwüstet.

225 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Argos und zahlreiche weitere Städte der Peloponnes (Kaphyai, Pellene, Pheneos, Phlios, Kleonai, Epidauros, Hermione und Troizen) schließen sich im Verlauf des Kleomenischen Krieges Kleomenes III. von Sparta an, der schließlich auch Korinth für sich gewinnen kann. Der Achaiische Bund appelliert daraufhin an Antigonos III. Doson von Makedonien, dem die Herrschaft über Korinth zugesagt wird, wenn er den Achaiiern gegen Sparta zu Hilfe komme.

Partnerschaften

1997

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Gythio auf dem Peloponnes in Griechenland seit (Villeneuve-lès-Avignon)

Einsatz > Bundeswehr

2007

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der Waldbrandbekämpfung auf dem Peloponnes (Sikorsky S-65)

Natur & Umwelt

2007

Naturereignisse:
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August: Schwere Waldbrände auf der griechischen Halbinsel Peloponnes fordern mindestens 64 Todesopfer. Fast ganz Griechenland und die Insel Euböä sind betroffen. Es wird von den schlimmsten Waldbränden aller Zeiten gesprochen. Die ganze Landschaft ist zerstört und durch die Tierkadaver drohen Seuchen auszubrechen.

Tagesgeschehen

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Peloponnes, Griechenland: Die Feuersbrunst in Griechenland hat katastrophale Ausmaße angenommen, über 50 Menschen sterben durch die Waldbrände.

Politik & Weltgeschehen

2012

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Übersicht der politischen Ämter: – heute: Bürgermeister von Leopoldsburg (Wouter Beke)

2007

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Politik > Partnerstädte: Griechenland Argos, Peloponnes seit (Ardea)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: In der von Aufständischen eroberten peloponnesischen Stadt Kalamata wird die Griechische Revolution angekündigt, die zur Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich führen soll. (23. März)

1699

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Großer Türkenkrieg: Venedig erobert den Peloponnes.

1453

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen > Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich: Eroberung von Konstantinopel : Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs, dessen letzter Kaiser bei der Einnahme der Stadt fällt. Die Halbinsel Peloponnes verbleibt unterdessen noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 unter griechischer Herrschaft. Faktisches Ende des Oströmischen Reiches, früher mit dem Ende des Mittelalters gleichgesetzt. (1453)

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