Pergamonaltar

Der Pergamonaltar ist ein monumentaler Altar, der unter König Eumenes II. in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. auf dem Burgberg der kleinasiatischen Stadt Pergamon errichtet wurde und dessen Rekonstruktion mit den originalen Friesen heute im Berliner Pergamonmuseum zu sehen ist.

Der Altar war 35,64 Meter breit und 33,40 Meter tief. Die von Westen auf den Altar führende Freitreppe hatte eine Breite von fast 20 Metern. Den Sockel schmückte ein Hochrelief, das den Kampf der Giganten gegen die griechischen Götter darstellte. Ein zweiter Fries an den Hofwänden des Pergamonaltars erzählt in einem Zyklus aufeinanderfolgender Reliefbilder die Legende von Telephos. Telephos, ein Sohn des Helden Herakles und der tegeatischen Königstochter Auge, galt als mythischer Gründer Pergamons.

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Ereignisse

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Auf dem Burgberg von Pergamon beginnt Carl Humann mit Ausgrabungen. Zu den bedeutsamen Funden nach mehrjähriger Arbeit zählt der Pergamonaltar.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Carl Humann stirbt in Smyrna, heute İzmir. Carl Humann war ein deutscher Ingenieur, Architekt und Klassischer Archäologe. Er wurde vor allem bekannt als der Entdecker des Pergamonaltars.
Geboren:
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Carl Humann wird in Steele, heute Stadtteil von Essen geboren. Carl Humann war ein deutscher Ingenieur, Architekt und Klassischer Archäologe. Er wurde vor allem bekannt als der Entdecker des Pergamonaltars.

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