Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jazeh Tabatabai stirbt in Teheran. Jazeh Tabatabai war ein iranischer Künstler der Avantgarde. Neben der Malerei betätigte er sich auf dem Feld der Bildhauerei, Dichtung und Dramatik. Er studierte an der Fakultät der Schönen Künste der Universität Teheran (Abschluss 1960). Später gründete und leitete er die Modern Art Gallery in Teheran. Seine Werke sind unter anderem im Louvre, Paris und Metropolitan Museum, New York zu sehen. Er gewann mehr als 10 internationale Preise.
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Gestorben: Zabihollah Safa stirbt in Lübeck. Zabihollah Safa war Professor der Iranistik der Universität Teheran. Bedeutung erlangte er durch sein umfassendes Werk zur Geschichte der persischen Literatur, seine Editionen klassischer Texte sowie die Beleuchtung einzelner Aspekte der Geistes- und Wissenschaftsgeschichte des Iran. Er lieferte regelmäßig Beiträge für die Encyclopædia Iranica.
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Gestorben: Sohrab Sepehri stirbt in Teheran. Sohrab Sepehri war ein iranischerDichter und Maler des 20. Jahrhunderts. Neben Nima Youschidsch, Forough Farokhzad, Mehdi Akhavan-Sales, Manouchehr Atashi und Ahmad Schamlou repräsentiert er die literarische Strömung des Neuen Gedichts (She'r-e Nou) der iranischen Moderne. Seine Bilder wurden weltweit ausgestellt. Im Alter von 51 Jahren starb er an den Folgen einer Leukämieerkrankung.
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Gestorben: Herbert W. Duda stirbt in Wien. Herbert Wilhelm Duda war ein österreichischer Iranist, Turkologe (Schwerpunkt Osmanistik) und Islamwissenschaftler (Schwerpunkt persische Sprache und Literatur).
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Gestorben: Nima Youschidsch stirbt. Nima Youschidsch oder Nim? Juschidsch, oft nur Nima genannt (persisch?????? ??????) war ein persischer Dichter, der als „Vater der modernen persischen Lyrik“ das sogenannte Neue persische Gedicht (Nima-ye) entwickelt hat.

Dichter > Berühmte Dichter des persischen Stils - Klassische Periode

1926

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?s?di (Abu Nasr Ali ebn Ahmad Tusi) (??? 1072), geb. in Tus (bei Maschhad), fälschlicherweise als Meister Ferdousis bezeichnet, Autor von Debatten (Mon?zer), des Buches Garsch?sp (Garsch?spn?me), dem besten Epos nach dem Sch?hn?me Ferdousis - außerdem Verfasser von Panegyriken (Lobreden) und Verfasser eines der ältesten Wörterbücher in persischer Sprache, in dem er seltene Wörter und Wörter aus der persischen Dichtung sammelte (Loghat-e F?rs). Zunächst lebte er in Chor?s?n (am Hofe der Ghaznawiden), später in Aserbaidschan bei den Prinzen der dortigen Region. In seinem Hauptwerk, dem Garchaspn?me, erzählt er von den fabulösen Errungenschaften Garchasps, des Ahnherrn Rostams. Nach einer Aufzählung der Ahnenfolge berichtet er detailliert von seinen Reisen und Aufenthalten in verschiedenen Ländern, seinen Kämpfen dort, seiner Unterredung mit Brahman sowie mit anderen Weisen - außerdem von den Sitten und Bräuchen der fremden Völker, die er aufgesucht hatte in Verbindung mit Ermahnungen und Ratschlägen an den Leser. Seine Stärke liegt vor allem in den Beschreibungen, den Wortzusammenstellungen, seinem Satzbau und der Wahl ausdrucksstarker und subtiler Bilder. Fälschlicherweise wurde von einigen Orientalisten lange zwischen einem sog. Sohn und Vater unterschieden, was allerdings von Saf? in seiner Geschichte der Literatur im Iran, II, S. 404ff widerlegt wurde. (Edition Garchaspnameh: Yaghmai (Teheran 1918), Übersetzung und Edition des 1. Drittels: Clément Huart , der beiden weiteren Drittel von Henry Massé (1950))

1553

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Illustrationen von Dsch?mis Rosengarten der Frommen

1429

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Kalile o Demne, Rudaki, Fassung von

1257

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Mosle od-Din Sa'di Schir?zi (* Anfang des 13. Jahrhunderts - 1291 od. 1294) ist einer der berühmtesten Dichter Persiens. Seine Jugend verbrachte Sa'di in Bagdad, wo er zunächst Literatur und Religionswissenschaften studierte. Danach reiste er in den Irak, nach Syrien und nach Hidsch?z. Gegen Mitte der Jahrhunderts kehrte er zurück nach Schir?z, seinem Geburtsort, wo er seine beiden berühmten Sammlungen moralischer Anekdoten, den in Versen geschriebenen Bust?n und das mit Versen versehene Prosawerk Golest?n (Rosengarten) (1258) fertigstellte. Danach führte er außerhalb von Schir?z das Leben eines Einsiedlers. Neben Ferdousi, H?fez und Nez?mi zählt er zu den größten Dichtern des Iran. Wie kaum andere beherrscht er die persische Sprache, was sich gerade in seinen Sentenzen und Sprichwörtern zeigt. Seine Werke sind wortgewandt, flüssig und fesselnd zugleich. Auch seine Ghazale zeugen von höchster Grazie. Neben den bereits genannten Werken verfasste er noch einige weniger umfangreiche Prosaschriften, darunter einige Essays und den Rat für die Herrscher. Hier eines seiner Gedichte in der Übersetzung von Friedrich Rückert: O ihr Gebornen eines Weibes/ Seid ihr nicht Glieder eines Leibes?/ Kann auch ein Glied dem Weh verfallen,/Dass es nicht wird gefühlt von allen?/ Du, den nicht Menschenleiden rühren,/ Kannst auch den Namen Mensch nicht führen. (Trivia: Über dem Eingang der UNO findet man dieses Gedicht Sa'dis.)

961 n. Chr.

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Abu Mansur Daqiqi-e Balkhi (930/40 - vor 980), war einer der begabtesten Dichter des 10. Jahrhunderts. Er wirkte als Paneyriker der Lokalprinzen Tschaghaniens (Transoxanien), südöstlich von Samarqand, außerdem bei dem samanidischen Emir Mansur I. (-976) und dessen Sohn Nuh II. (976-997) - und kann als Meister dieses Genres betrachtet werden. Berühmtheit erlangte er jedoch als Vorgänger Ferdousis. Vor seinem frühzeitigen Tod - er wurde gemäß Ferdousi von einem seiner Sklaven ermordet - hatte er bereits das umfangreiche Prosamaterial des traditionellen Nationalepos in Verse gebracht, was zuvor von vier Gelehrten aus T?s (Chor?s?n) (in der Nähe des heutigen Maschhad) zusammengestellt worden war. Einige Tausend dieser Distichen wurden von Ferdousi in seinem Sch?hn?me (persisch? ?????????) übernommen. Obwohl häufig vermutet wurde, dass Daqiqi zoroastrischen Glaubens war, lassen Passagen hieraus (s. Saf?, 1964) jedoch eher vermuten, dass es sich hier um die Sympathiebekundungen eines großen Literaturliebhabers sehr gemäßigten islamischen Glaubens handelte.

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