Pharnabazos II.

Pharnabazos (griechischΦαρνάβαζοςPharnábazos; † nach 373 v. Chr. in Susa) war ein persischer Feldherr und Statthalter (Satrap) von Phrygien. Er war ein Sohn des Pharnakes und als Pharnakide mit dem königlichen Haus der Achämeniden blutsverwandt.

Pharnabazos leistete im Peloponnesischen Krieg den Spartanern gegen die Athener Beistand, gewährte aber dennoch dem fliehenden attischen Feldherren Alkibiades in Phrygien ein Exil. Auf Druck des spartiatischen Feldherren Lysander, welcher deswegen das spartanisch-persische Bündnis in Frage gestellt sah, ließ er dann aber im Winter 404 v. Chr. Alkibiades ermorden. Während der Rebellion des Prinzen Kyros der Jüngere gegen den Großkönig Artaxerxes II. Mnemon unterstützte Pharnabazos den Letzteren.

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Europa

394 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Schlacht von Knidos: Durch den Ausbruch des Korinthischen Krieges im Vorjahr, zieht sich die spartanische Armee unter König Agesilaos II. aus Kleinasien zurück. Die Flotte wird aus der Ägäis zurückgerufen. Die vereinigte attisch-persische Flotte unter Konon und Pharnabazos wird geschickt, die Spartaner aufzuhalten. Vor Knidos treffen beide Flotten aufeinander. Im Zuge der Schlacht verlieren die Spartaner ihre gesamte Flotte von 85 Trieren, Navarch Peisander wird bei den Kämpfen getötet. Dies bedeutet das Ende der spartanischen Vormacht in der Ägäis.

395 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Angesichts der schlechten militärischen Lage im spartanisch-persischen Krieg lässt Satrap Pharnabazos einen Botschafter, Timokrates von Rhodos, in die großen griechischen Städte schicken, um dort für ein Militärbündnis gegen die Spartaner zu werben. Theben, enttäuscht von seinem ehemaligen Bündnispartner, liefert den Anlass zum Krieg: Anstatt selbst die Kampfhandlungen zu beginnen, überreden sie die verbündete Region Lokris, Steuern in einem Gebiet einzutreiben, das sowohl von Lokris als auch vom mit Sparta verbündeten Phokis beansprucht wird.

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