Philipp IV. (Frankreich)

Philipp IV., genannt der Schöne, (französischPhilippe IV le Bel, englischPhilip the Fair; * 1268 in Fontainebleau; † 29. November 1314 ebenda) aus der Dynastie der Kapetinger war von 1285 bis 1314 König von Frankreich und als Philipp I. König von Navarra.

Er etablierte Frankreich als Großmacht in Europa und errichtete mit einer kompromisslosen Autorität ein modernes frühabsolutistisches Staatswesen, welches der mittelalterlichen französischen Monarchie eine bis dahin nie gekannte Machtentfaltung ermöglichte. Besondere Bedeutung besitzt seine Regentschaft wegen der Überführung des Papsttums nach Avignon und der Zerschlagung des Templerordens. Sein Beiname ist zeitgenössisch und bezieht sich auf sein Aussehen, welches dem Ritterideal seiner Zeit entsprochen haben soll.

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Religion

1312

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22. März: Papst Clemens V. hebt auf dem Konzil von Vienne unter dem Druck von König Philipp dem Schönen von Frankreich den Templerorden auf.
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Nicolo di Boccasio wird als Benedikt XI. neuer Papst. Er verfolgt eine frankreichfreundliche Politik und hebt schließlich die von seinem Vorgänger Bonifatius VIII. ausgesprochene ExkommunikationPhilipps IV. von Frankreich wieder auf.

1300

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König Philipp IV. ermöglicht dem Orden der Cölestiner eine neue Heimstatt in Frankreich.

Frankreich

1314

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Paris: Die beiden Schwiegertöchter des französischen Königs Philipp IV., Margarete und Blanka von Burgund, werden des Ehebruchs überführt. Ihre Liebhaber werden hingerichtet.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Philipp IV. (Frankreich) stirbt in Fontainebleau. Philipp IV., genannt der Schöne, aus der Dynastie der Kapetinger war von 1285 bis 1314 König von Frankreich und (als Philipp I.) König von Navarra.

1268

Geboren:
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Philipp IV. (Frankreich) wird in Fontainebleau geboren. Philipp IV., genannt der Schöne, aus der Dynastie der Kapetinger war von 1285 bis 1314 König von Frankreich und (als Philipp I.) König von Navarra.

Kunst & Kultur

1280

Kultur:
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(um) Aegidius Romanus schreibt für Philipp den Schönen von Frankreich seinen im Mittelalter sehr beliebten Fürstenspiegel „De regimine principum“.

Europa

1294

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Zwischen dem französischen König Philipp IV. und dem englischen König Eduard I. kommt es zu einem Krieg um die englischen Festlandsbesitzungen in Frankreich (Guyenne), der sich bis 1297 hinzieht. Philipp ordnet an, das in Frankreich befindliche Vermögen der Riccardi aus Lucca wegen ihrer Zusammenarbeit mit der englischen Krone (seit 1274 deren wichtigste Kreditgeber) zu beschlagnahmen.

Flandern

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Die Truppen der flandrischen Tuchweber besiegen die Ritter des Philipp IV. in der Sporenschlacht bei Courtrai vernichtend. Flandern wird zur unabhängigen Republik bis 1382.

Frankreich / Flandern

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In der Schlacht von Mons-en-Pévèle trennen sich die Heere des französischen Königs Philipp IV. und der Flamen weitgehend unentschieden mit leichten Vorteilen zu Gunsten der Franzosen.

Politik & Weltgeschehen

1310

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Im Vertrag von Paris kommt es zwischen König Philipp IV. von Frankreich und dem deutschen König Heinrich VII. zu einer burgfriedensähnlichen Verständigung.
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„Schwarzer Freitag“: Alle Mitglieder des Templerordens werden von Guillaume de Nogaret auf Geheiß Philipps des Schönen in ganz Frankreich inhaftiert. Der französische König verlegt sofort seinen Hofstaat in die Templerburg in Paris und bemächtigt sich des Goldvorrats der Templer. Schon am Nachmittag des 13. Oktober beginnt der Propagandafeldzug von Nogaret und Philipp gegen die Templer.
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Auf Befehl des französischen Königs Philipp IV. werden ca. 100.000 Juden festgenommen. Ihr Besitz wird auf den König übertragen und alle werden aus Frankreich verbannt.
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Im Vertrag von Athis-sur-Orge muss sich Flandern dem französischen König Philipp dem Schönen unterwerfen.
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Der Friede von Anagni regelte die Machtverhältnisse in Süditalien und im westlichen Mittelmeerraum. Beteiligte waren, neben dem Papst und der römischen Kurie, König Jakob II. von Aragón, König Philipp IV. von Frankreich und Karl II. von Anjou-Neapel.

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