Pichincha

Der Pichincha ist der „Hausberg“ von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Der Vulkan besitzt zwei Gipfel, von denen der Rucu Pichincha (Quechua: alter Pichincha) (4690 m) wesentlich näher an der Stadt liegt als sein mit 4794 m etwas höherer Bruder Guagua Pichincha (Quechua: junger Pichincha), der ungefähr fünf Kilometer westlich liegt, von Quito aus aber nicht sichtbar ist. Letzterer war 1999 sehr aktiv und brachte der Stadt einen Ausbruch mit Ascheregen. Dieser Ausbruch brachte es mit sich, dass ein großer Teil des westlichen Kraterrandes abbrach. Auf Grund der geografischen Lage Quitos wird angenommen, dass eventuelle Lavaflüsse keine Gefahr für die Stadt bedeuten.

Rucu Pichincha ist leicht in einer Tagestour zu besteigen. Besonders seit der Fertigstellung der Seilbahn TelefériQo ist die Besteigung schnell und einfach geworden: Touristen können eine Distanz von 800 m an der Flanke Cruzloma zurücklegen, die sie bis auf 4100 m Höhe befördert. Frühere Sicherheitswarnungen werden von lokaler Polizei und Reiseveranstaltern nicht mehr bestätigt; die Besteigung beider Gipfel gilt heute als sehr sicher.

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Niederlage spanischer Truppen am südamerikanischen Vulkan Pichincha. Ecuador wird unabhängig und schließt sich Großkolumbien an.

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