Pioneer 10

Pioneer 10 ist die erste von Menschen gebaute Raumsonde, die den Planeten Jupiter und anschließend den äußeren Bereich des Sonnensystems erreichte. Sie wurde am 3. März 1972 vom Launch Complex 36 auf Cape Canaveral mit einer Atlas-Centaur-Rakete gestartet. Die Sonde hat zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse über den Planeten Jupiter, den Asteroidengürtel, aber auch in den äußeren Regionen des Sonnensystems erbracht. Pioneer 10 erwies sich als äußerst robust und sendete das letzte Mal im Januar 2003 Daten zur Erde. Mit einer Missionsdauer von knapp 31 Jahren übertraf sie ihre geplante Lebensdauer von 21 Monaten um mehr als das Sechzehnfache.

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Wissenschaft & Technik

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Ereignisse > Wissenschaft und Technik: Die US-amerikanische RaumsondePioneer 10 passiert als erste von Menschen gebaute Sonde die Bahn von Neptun, dem äußersten Planeten des Sonnensystems. Sie fliegt in Richtung Aldebaran, an dem sie in ca. 2 Millionen Jahren in ca. einem Lichtjahr vorbeifliegen wird. (13. Juni)
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Pioneer 10 erreicht den Planeten Jupiter.
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Ereignisse > Wissenschaft und Technik: Die US-amerikanische RaumsondePioneer X wird an Bord einer Trägerrakete vom Typ Atlas Centaur in Richtung der äußeren Planeten gestartet. (2. März)

1972

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3. März: Start der Raumsonde Pioneer 10

Tagesgeschehen

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Nach 31 Jahren ist die erste Raumsonde, welche das Sonnensystem verlassen hat, Pioneer 10, im Weltraum verschollen. Die letzten Funksignale wurden am 22. Januar empfangen. Am 7. Februar scheiterte der letzte Versuch, Kontakt aufzunehmen. Die Sonde wurde am 2. März 1972 gestartet.

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