Pius X.

Giuseppe Felici: Pius X.
Bild: Giuseppe Felici (1839-1923)
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Pius X. (Giuseppe Melchiorre Sarto; * 2. Juni 1835 in Riese, Lombardo-Venetien; † 20. August 1914 in Rom) war von 1903 bis 1914 Papst der römisch-katholischen Kirche. Er wurde 1954 von Papst Pius XII. heiliggesprochen. Pius X. wird häufig als „konservativer Reformpapst“ bezeichnet, weil er sich entsprechend seinem Wahlspruch Instaurare omnia in Christo („Alles in Christus erneuern“) um innerkirchliche Reform und Erneuerung bemühte, um die katholische Kirche im Kampf gegen Einflüsse der Moderne zu stärken.



Werdegang




Geboren wurde Pius X. als Giuseppe Melchiorre Sarto in Riese, das politisch zur Provinz Venetien gehört, kirchlich dem Bischof von Treviso untersteht, und bis 1866 unter österreichischer Herrschaft war. Nach zwei Jahren Volksschule in Riese wurde er auf das Gymnasium nach Castelfranco Veneto geschickt. 1850 trat er in das Priesterseminar in Padua ein und empfing 1858 von Giovanni Antonio Farina, dem Bischof von Treviso, die Priesterweihe. Als Kaplan wirkte Sarto in Tombolo (Venetien), ab 1867 war er Pfarrer in Salzano. 1875 wurde er Domherr in Treviso, 1884 Bischof von Mantua, 1893 Erzbischof und Patriarch von Venedig und fast gleichzeitig Kardinalpriester mit der TitelkircheSan Bernardo alle Terme. Damit gehört Sarto zu wenigen Päpsten, die ihre Laufbahn als Landpfarrer begannen. Zusammen mit Pius IX. und Franziskus ist Pius X. einer von drei Päpsten seit 1769, die in ihrer Ausbildung keinen Doktorgrad erwarben.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Pius X. stirbt in Rom. Pius X. war von 1903 bis 1914 Papst der römisch-katholischen Kirche. Er wurde 1954 von Papst Pius XII. heiliggesprochen. Pius X. wird häufig als „konservativer Reformpapst“ bezeichnet, weil er sich entsprechend seinem Wahlspruch Instaurare omnia in Christo („Alles in Christus erneuern“) um innerkirchliche Reform und Erneuerung bemühte, um traditionelle, in sozialen und theologischen Fragen konservative Positionen in der katholischen Kirche im Kampf gegen Einflüsse der Moderne zu stärken.
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Geboren: Pius X. wird in Riese, Lombardo-Venetien geboren. Pius X. war von 1903 bis 1914 Papst der römisch-katholischen Kirche. Er wurde 1954 von Papst Pius XII. heiliggesprochen. Pius X. wird häufig als „konservativer Reformpapst“ bezeichnet, weil er sich entsprechend seinem Wahlspruch Instaurare omnia in Christo („Alles in Christus erneuern“) um innerkirchliche Reform und Erneuerung bemühte, um traditionelle, in sozialen und theologischen Fragen konservative Positionen in der katholischen Kirche im Kampf gegen Einflüsse der Moderne zu stärken.

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Pius X. starb im Alter von 79 Jahren. Pius X. war im Sternzeichen Zwilling geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1906

Werke:
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Katechismus „Kompendium der christlichen Lehre“

Religion

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Mit seiner Antrittsenzyklika Ubi arcano Dei verkündet der neue Papst Pius XI. sein Programm: pax christi in regno christi, Friede Christi in Christi Reich. Er macht sich ausdrücklich die pastoralen und politischen Anliegen seiner beiden Vorgänger Benedikt XV. und Pius X. zu eigen, verurteilt den „sozialen Modernismus“ und entwickelt positive Leitlinien für eine friedfertige Gesellschaftsordnung auf dem Fundament der katholischen Religion.

1914

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Kurz nach Kriegsbeginn verstirbt PapstPius X. am 20. August. Das Konklave wählt am 3. September Benedikt XV. zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche.
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Der von den deutschen Bischöfen im Gewerkschaftsstreit angerufene Papst Pius X. plädiert in der Enzyklika Singulari quadam dafür, die Mitgliedschaft katholischer Arbeiter in interkonfessionellen Gewerkschaften zu dulden.
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In der Enzyklika Lacrimabili statu geht Papst Pius X. auf die Situation der Indianer in Südamerika ein und fordert Bischöfe und Priester auf, sich schützend auf die Seite der Unterdrückten zu stellen.
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Mit der Enzyklika Iamdudum in Lusitania brandmarkt Papst Pius X. die in Portugal durchgeführte Trennung von Kirche und Staat als Verbrechen.

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