Geboren & Gestorben

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Geboren: Sonila Malaj wird in Tropoja geboren. Sonila Malaj ist eine albanische Pop-Sängerin aus Tirana. Ihre Musikstilrichtung geht von Pop über RNB zu Ethno. Sie hat Ballett gelernt. Sie gelangte in die internationale Boulevardpresse durch das Gerücht, dass der Gewinnertitel des Eurovision Song Contest 2007 ein Plagiat eines ihrer Songs wäre.
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Geboren: Debora Weber-Wulff wird in Butler, Pennsylvania, USA geboren. Debora Weber-Wulff ist eine deutsche Informatikerin und Hochschullehrerin. Seit 2001 lehrt sie Internationale Medieninformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Sie engagiert sich gegen Plagiarismus an Hochschulen und ist Autorin des Online-Selbstlernkurses Fremde Federn Finden.

1957

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Geboren: Debora Weber-Wulff wird in Butler, Pennsylvania, USA geboren. Debora Weber-Wulff lehrt seit 2001 Internationale Medieninformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Sie engagiert sich gegen Plagiarismus an Hochschulen und ist Autorin des Selbstlernkurses Fremde Federn Finden (im Internet verfügbar).
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Geboren: Yambo Ouologuem wird in Bandiagara geboren. Yambo Ouologuem ist ein Schriftsteller aus dem westafrikanischen Staat Mali. Sein erster Roman, Le devoir de violence (Das Gebot der Gewalt), gewann den Prix Renaudot. Später veröffentlichte er Lettre à la France nègre und Les mille et une bibles du sexe, letzteres Pseudonym Utto Rodolph. Das Gebot der Gewalt wurde zunächst gut aufgenommen, später wurde Ouologuem jedoch beschuldigt, ganze Passagen von Graham Greene und anderen etablierten Autoren abgeschrieben zu haben. Ouologuem wandte sich in der Folge von der westlichen Presse ab und lebt bis heute ein zurückgezogenes Leben in seinem Heimatland.
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Geboren: Rido Busse wird in Wiesbaden geboren. Rido Busse ist ein deutscher Designer. Als Honorarprofessor ist er an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee tätig. Außerdem nimmt er Lehraufträge an den Fachhochschulen für Ingenieure in Ulm sowie für Designer in München, Darmstadt, Karlsruhe und Halle wahr. Er stiftete den Negativpreis Plagiarius, mit dem seit 1977 besonders dreiste Plagiate ausgezeichnet werden.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

Literatur:
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Beginn des Paper War of 1752–1753: in der ersten Ausgabe von The Covent-Garden Journal startet Henry Fielding seine lange anhaltende Auseinandersetzung mit John Hill, indem er den Krieg gegen „hack writers“ (sinngemäß „Mietschreiber“ oder „Schreiberlinge“) erklärte. Tobias Smollett wird alsbald in die Auseinandersetzung involviert, da er Fielding des Plagiats beschuldigte.

Inoffizielle Remix- und Coverversionen

1983

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veröffentlichte Divine die Single Love Reaction, die starke stilistische Ähnlichkeiten mit Blue Monday aufwies. Mit dem Vorwurf des Plagiats ging New Order gerichtlich gegen die Veröffentlichung vor, die Anklage wurde aber fallengelassen. Love Reaction erreichte Platz 65 in den UK-Charts.

Tagesgeschehen

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Budapest/Ungarn: Staatspräsident Pál Schmitt tritt nach der Aberkennung seines Doktorgrades infolge eines Plagiatskandales zurück.
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Heidelberg/Deutschland: Die Ruprecht-Karls-Universität entzieht der Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin (FDP) wegen Plagiaten in der Abschlussarbeit den Doktorgrad.

Wissenschaft & Technik

1984

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Chronik des Wissenschaftsskandals: Ein Fachkollege weist Protsch in einer Veröffentlichung nach, dass dieser unglaubwürdige Datierungen publizierte und Forschungsergebnisse anderer Wissenschaftler in eigenen Veröffentlichungen verwendete, ohne deren Herkunft anzugeben.Der Universitätsleitung werden diese Plagiatsvorwürfe bekannt. „In der Folgezeit haben dann falsch verstandene Solidarität im Fachbereich, Selbstbeschränkung der Rechtsabteilung auf das ‚juristisch‘ Fassbare sowie eine damals noch nicht ausgebildete Sensibilität für die Relevanz der Beachtung von Regeln ‚guter wissenschaftlicher Praxis‘ dazu geführt, dass dem jedenfalls seit bekannt gewordenen massiven Fehlverhalten von Seiten der Universitätsleitung nicht energisch und nicht mit aller Konsequenz nachgegangen wurde.“ Erst 1998 macht sich die Universität Frankfurt die von der Hochschulrektorenkonferenz im gleichen Jahr verabschiedeten Grundsätze „Zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten in den Hochschulen“ zu eigen, am 22. Oktober 2003 beschließt sie zusätzlich eigene „Grundsätze der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. (Reiner Protsch)

Musik

2002

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Bedeutende historische Plagiatsfälle > Plagiate in der Musik: A One Minute Silence von Mike Batt — Original: 4'33" von John Cage
Die Plagiateigenschaft dieses Stückes ist umstritten. Denn während Cage in seinem Stück die Geräusche, die während der Stille entstehen, zur Musik erhebt, behandelt das Stück von Batt tatsächlich die Stille.

2002

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Bedeutende historische Plagiatsfälle > Plagiate in der Musik: A One Minute Silence von Mike Batt — Original: 4?33? von John Cage
Die Plagiateigenschaft dieses Stückes ist umstritten. Denn während Cage in seinem Stück die Geräusche, die während der Stille entstehen, zur Musik erhebt, behandelt das Stück von Batt tatsächlich die Stille.

1994

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Bedeutende historische Plagiatsfälle > Plagiate in der Musik: The Most Beautiful Girl in the World von Prince — Original: Takin’ Me to Paradise aus dem Jahr 1983 von Raynard J., geschrieben von Bruno Bergonzi und Michele Vicino.
Die Sachlage ist bis heute (Stand: 2014) nicht geklärt und der Prozess dauert an.

1992

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Bedeutende historische Plagiatsfälle > Plagiate in der Musik: Mbube von The Tokens — Original: Solomon Linda
Der Prozess um das Lied wurde zugunsten Lindas entschieden; die Familie des bereits in Armut verstorbenen Komponisten erhält Tantiemen in Millionenhöhe.

1991

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Bedeutende historische Plagiatsfälle > Plagiate in der Musik: Love Is a Wonderful Thing von Michael Bolton — Original von den Isley Brothers aus dem Jahr 1964.

"Plagiat" in den Nachrichten