Platon

Platon (altgriechisch Πλάτων Plátōn, latinisiertPlato; * 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph.

Er war Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte. In der Metaphysik und Erkenntnistheorie, in der Ethik, Anthropologie, Staatstheorie, Kosmologie, Kunsttheorie und Sprachphilosophie setzte er Maßstäbe auch für diejenigen, die ihm – wie sein Schüler Aristoteles – in zentralen Fragen widersprachen.

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Kunst & Kultur

360 v. Chr.

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Kultur & Gesellschaft: (um 360 v. Chr.) Platon beschreibt in seinen Dialogen Timaios und Kritias die mystische Insel Atlantis.

370 v. Chr.

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Kultur & Gesellschaft: Platon verfasst um 370 v. Chr. die Politeia, welche als sein bedeutendstes Werk gilt. Zentrales Thema ist die Frage: Was ist Gerechtigkeit?

387 v. Chr.

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Kultur & Gesellschaft: Platon erwirbt den Hain des mythischen Helden Akademos, nordwestlich von Athen. Er beginnt hier, philosophisch-wissenschaftlichen Unterricht zu erteilen. Der Name des Hains geht mit der Zeit auch auf die Schule über, diese wird üblicherweise als Platonische Akademie bezeichnet.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

5 n. Chr.

Werk > Überlieferung und Echtheit:
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sind umstritten (Dubia): Alkibiades I, Hippias maior („Großer Hippias“), Hippias minor („Kleiner Hippias“), Kleitophon, Theages

5 n. Chr.

Werk > Überlieferung und Echtheit:
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sind sicher unecht (Spuria): Alkibiades II, Epinomis, Anterastai (lateinisch Amatores), Hipparchos, Minos

Religion

529 n. Chr.

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Die Akademie des Platon in Athen wird als heidnisches Überbleibsel vom oströmischen Kaiser Justinian I. geschlossen. Einige der Akademie-Philosophen (z. B. Simplikios) finden später Aufnahme in Persien.

Wissenschaft & Technik

347 v. Chr.

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Aristoteles verlässt die Platonische Akademie nach dem Tod Platons und zieht für zwei Jahre nach Kleinasien zu Hermias in Atarneus.

399 v. Chr.

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Nach dem Tod des Sokrates begibt sich dessen Schüler Platon zusammen mit anderen Sokratikern für kurze Zeit nach Megara zu Euklid von Megara, der ebenfalls ein Schüler des Sokrates gewesen ist. Von der Hinrichtung seines Lehrers tief erschüttert, wertet Platon das staatliche Vorgehen gegen seinen Lehrer als einen Ausdruck moralischer Verkommenheit und als Beweis für einen prinzipiellen Mangel im politischen System. Er sieht nun in Athen keinerlei Möglichkeit einer philosophisch verantwortbaren Teilnahme am politischen Leben mehr und entwickelt sich zu einem scharfen Zeitkritiker. Diese Erfahrungen veranlassen ihn dazu, Forderungen nach einem von Philosophen regierten Staat zu erheben.

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