Geboren & Gestorben

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Gestorben: Caterina de’ Medici stirbt in Blois. Caterina Maria Romula de’ Medici war Prinzessin von Urbino und entstammte der einflussreichen florentinischen Familie der Medici. Sie war durch Heirat mit Heinrich II. ab 1547 Königin von Frankreich und später auch Regentin für ihre minderjährigen Söhne. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihren Befehl, in der sogenannten Bartholomäusnacht tausende Hugenotten zu ermorden. In der Folge kam es in Frankreich zu Pogromen gegen Protestanten.
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Geboren: Caterina de’ Medici wird in Florenz geboren. Caterina Maria Romula de’ Medici war Prinzessin von Urbino und entstammte der einflussreichen florentinischen Familie der Medici. Sie war durch Heirat mit Heinrich II. ab 1547 Königin von Frankreich und später auch Regentin für ihre minderjährigen Söhne. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihren Befehl, in der sogenannten Bartholomäusnacht tausende Hugenotten zu ermorden. In der Folge kam es in Frankreich zu Pogromen gegen Protestanten.
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Gestorben: Johannes Capistranus stirbt in Ilok bei Vukovar, Kroatien. Johannes Capistranus, eigentlich Giovanni da Capistrano, auch Johannes Kapistran, Johannes von Capistran, Johann Capestrano oder Ivan Kapistranski, war ein in seiner Zeit weithin berühmter Wanderprediger, Heerführer und Inquisitor, der auch Pogrome gegen Juden initiierte. Diese Tätigkeiten galten der Römisch-katholischen Kirche als verdienstvoll. So wurde Capistranus 1590 heiliggesprochen. Er ist für die katholische Kirche noch heilig, obwohl seine Morde an Juden heutzutage kritisiert werden. Capistranus gilt als Schutzpatron der Rechtsanwälte und Militärseelsorger.
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Geboren: Johannes Capistranus wird in Capistrano in der italienischen Provinz L’Aquila geboren. Johannes Capistranus, eigentlich Giovanni da Capistrano, auch Johannes Kapistran, Johannes von Capistran, Johann Capestrano oder Ivan Kapistranski, war ein in seiner Zeit weithin berühmter Wanderprediger, Heerführer und Inquisitor, der auch Pogrome gegen Juden initiierte. Diese Tätigkeiten galten der Römisch-katholischen Kirche als verdienstvoll. So wurde Capistranus 1590 heiliggesprochen. Er ist für die katholische Kirche noch heilig, obwohl seine Morde an Juden heutzutage kritisiert werden. Capistranus gilt als Schutzpatron der Rechtsanwälte und Militärseelsorger.

1287

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Gestorben: Werner von Oberwesel stirbt. Werner von Oberwesel war ein Tagelöhner, dessen ungeklärter Tod Juden angelastet wurde und so zu einer blutigen Judenverfolgung am Mittelrhein führte. Er wurde lange als katholischer Volksheiliger verehrt; sein Gedenktag war der 19. April. Eine „Werner“-Kapelle in Oberwesel am Rhein wurde für ihn ab 1289 ausgebaut in Erwartung von Wallfahrern und, zeittypisch, der finanziellen Früchte einer Wallfahrt. Seine?– auch zeitweise finanziell lohnende?– Verehrung führte zu aufhetzerischen Legenden um angeblichen Hostienfrevel, Ritualmord und Wunder. Mit seinem Namen bleiben christliche Pogrome, antisemitische Hetze und christliche antijudaistische Propaganda verbunden. 1963 wurde Werners Name aus dem Heiligenverzeichnis gestrichen.

Granada

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Massaker von Granada an den Juden der Stadt. Rund 4.000 Menschen werden von Muslimen ermordet. Das Massaker gilt als erstes Pogrom auf europäischem Boden.

Residenzstadt der Wittelsbacher > München im hohen Mittelalter

1285

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kam es zu heftigen Pogromen gegen Juden. 67 Juden wurden ermordet, als das Gerücht umging, sie hätten ein christliches Kind zu Blutkultzwecken getötet. (Geschichte Münchens)

Politik & Weltgeschehen

1449

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Toledo: Pogrom gegen zum Christentum konvertierte Juden (marranos)

1290

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In Böhmen kommt es zu einem Pogrom an den Juden (ca. 10.000 Tote).

1287

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Der ungeklärte Tod des 16-jährigen Werner von Oberwesel am Mittelrhein führt zu flächendeckenden Pogromwellen gegen die Juden entlang des Rheins, an der schließlich über 100 Orte zwischen Emmerich (Niederrhein) und Winterthur (Oberrhein) beteiligt sind.

1182

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„Lateinerpogrom“: In den Wirren um die Thronfolge zur Machtergreifung des Andronikos I. Komnenos kommt es in Konstantinopel zu einem Aufstand, bei dem nahezu die gesamte „lateinische“ Bevölkerung (Genuesen und Pisaner) ermordet und ihr Stadtviertel niedergebrannt wird.

1500–1800

1504

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und 1506: Pogrome in Lissabon gegen die „Neuen Christen“ (die getauften Juden). (Zeittafel Portugal)

Portugal

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Bei einem Massaker in Lissabon finden um die 2000 Neuchristen (zwangsgetaufte Juden) den Tod.

Frankreich

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Bartholomäusnacht: Pogrom der Katholiken gegen die Calvinisten (Hugenotten) in Frankreich, bei dem Tausende ermordet werden.

Europa

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In Kischinew/Russland kommt es zu dreitägigen Massenpogromen von russischen Christen gegen Juden, bei denen die Polizeikräfte nicht eingreifen. Nach internationalen Protesten erklärt das russische Innenministerium die Judenverfolgung mit deren sozialistischen Aufruhr gegen Zar Nikolaus II. Journalisten vermuten eher eine Sündenbock-Politik angesichts der Wirtschaftsmisere, der weitverbreiteten Armut und wachsenden Arbeiterunruhen.

1648

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Weitere Ereignisse in Europa: Der bis 1657 dauernde Chmelnyzkyj-Aufstand beginnt. Im Zuge der Bauernrevolution unter Führung des Kosaken Bogdan Chmelnizki gegen die polnische Aristokratie werden in Pogromen 100.000 Juden in Osteuropa umgebracht.

1236

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Judenpogrome in Frankreich

1190

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Weitere Ereignisse in Europa: 16. März: In York kommen bei einem Pogrom 150 Juden im Clifford’s Tower des York Castle ums Leben.

Russland/Japan

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In Schitomir in Russland bricht ein Pogrom gegen Juden aus, das drei Tage dauert und unzählige Opfer fordert.

"Pogrom" in den Nachrichten