Pogrom von Istanbul

Der Pogrom von Istanbul (griechisch Σεπτεμβριανά, türkisch6–7 Eylül Olayları) bezeichnet gewalttätige Ausschreitungen gegen die christliche, vor allem griechische Minderheit in Istanbul, Izmir und in der türkischen Hauptstadt Ankara in der Nacht vom 6. auf den 7. September 1955. Den Verbrechen fielen auch türkische Juden und Armenier zum Opfer.

Dabei vermutet Human Rights Watch eine staatliche Organisation hinter den Massenausschreitungen, andere setzen dies als gesichert voraus.

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Europa

1955

Geschichte > Einwanderung nach Griechenland > Historische Ereignisse als Anlass zu Wanderungsbewegungen:
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(6. September) — Pogrom von Istanbul gegen die armenische und griechische Bevölkerung. Emigration nach Griechenland, 1964 schließlich Ausweisung aller Griechen ohne türkischen Pass. Nur etwa 2.000 griechische Einwohner bleiben in der Stadt.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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In Istanbul und ?zmir kommt es zu schweren antigriechischen Pogromen, wobei fast alle orthodoxen Kirchen verwüstet werden. (6. September)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1988

Werk > Herausgeberschaft:
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Die deutsche Literatur. Texte und Zeugnisse (7 Bände). München: Beck, 1967 (Walther Killy)

"Pogrom von Istanbul" in den Nachrichten