Geboren & Gestorben

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Gestorben: Pierre Bernard (Grafiker) stirbt. Pierre Bernard war ein französischer Grafiker. Er war erst Mitglied und später Leiter des L’Atelier Création Graphique in Paris, einer Organisation, die er zusammen mit Dirk Behage und Fokker Draaijer gegründet hatte. 2006 erhielt er den bedeutenden niederländischen Erasmuspreis. 1970 gründete er das Grafikerkollektiv Grapus, das linke und kommunistische Visionen künstlerisch umsetzte. Seit 1987 war er Mitglied der Alliance Graphique Internationale. An der ENSAD, der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris arbeitete er als Grafiklehrer. Bernard wurde als Grafiker als ebenso wichtig wie die Schweizer Niklaus Troxler und Werner Jeker oder Eiko Ishioka aus Japan eingeschätzt.
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Gestorben: Pavlos Fyssas stirbt , Keratsini. Pavlos Fyssas war ein griechischer Hip-Hop-Musiker und antifaschistischer Aktivist. Er war unter dem Künstlernamen Killah P. bekannt. Fyssas war seit 1997 in der griechischen Hip-Hop-Szene tätig und soll der linksradikalenPartei ANTARSYA angehört haben. Er wurde von Giorgos Roupakias, einem Mitglied der neonazistischen Partei Chrysi Avgi, erstochen.
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Gestorben: Crispin Beltran stirbt in Manila. Crispin Bertiz Beltran war ein linkerphilippinischer Politiker, Arbeiterführer und scharfer Kritiker der seit 2001 regierenden philippinischen Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo. Seine umstrittene Inhaftierung im Jahr 2006 und die damit einhergehende Anklage wegen Anstiftung zum Aufruhr und Rebellion erregten internationale Aufmerksamkeit.
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Gestorben: Piotr Kuncewicz wird. März 36 in Warschau. Piotr Kuncewicz war ein polnischer Schriftsteller und Literaturkritiker sowie Vorsitzender des Zwi?zek Literatów Polskich (ZLP) (Polnischer Schriftsteller-Verband). Er war Großmeister des freimaurerischen Großorients von Polen. Kuncewicz schrieb Romane und Essays über Literatur, Esoterik sowie Europa. Er publizierte unter anderem in Trybuna, denn er war politisch links orientiert.
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Gestorben: Hugh Jenkins, Baron Jenkins of Putney stirbt. Hugh Gater Jenkins, Baron Jenkins of Putney, of Wandsworth in Greater London war ein britischer Politiker der Labour Party, der bei den Unterhauswahlen vom 15. Oktober 1964 erster Abgeordneter der Labour Party im Wahlkreis Putney wurde und diesen fünfzehn Jahre lang als Abgeordneter im House of Commons vertrat sowie von 1974 bis 1976 Staatsminister für die Künste in der zweiten Regierung von Premierminister Harold Wilson war und 1981 als Life Peer aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde. Als Kunstminister schaffte er Eintrittsgelder für Museen ab, trat für eine Senkung von Subventionen für Opern- und Ballethäuser ein, um damit verstärkt Massenunterhaltungsinstitutionen wie Film und Fernsehen zu unterstützen und versuchte die schwierigen Frage der öffentlichen Verleihrechte von Autoren zu regeln, wurde aber 1976 von Wilsons Nachfolger James Callaghan wegen seiner zu linken Ansichten entlassen. Jenkins, der sich während seines gesamten Lebens für die Friedensbewegung engagierte, war von 1979 bis 1981 Vorsitzender der Campaign for Nuclear Disarmament (CND).

Tagesgeschehen

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Caracas/Venezuela. Da die venezolanische Opposition das Ergebnis des Referendums gegen den linksgerichteten Präsidenten Hugo Chávez nicht anerkennt, haben sich die Behörden in Venezuela nun bereit erklärt, das Ergebnis in Anwesenheit von Regierungsvertretern, internationalen Wahlbeobachtern und Vertretern der Opposition stichprobenartig zu überprüfen. Internationale Wahlbeobachter hatten bisher keine Unregelmäßigkeiten bemerkt. UN-Generalsekretär Kofi Annan lobte den friedlichen Ablauf der Volksabstimmung. Nach der Verkündung des Ergebnisses kam es in der Hauptstadt Caracas jedoch zu teilweise blutigen Ausschreitungen.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1986

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Auflösung: Die Dead Kennedys (engl. „die toten Kennedys“) waren eine US-Punkband aus San Francisco, Kalifornien, die von 1978 bis 1986 existierte. Ihre Texte kommentieren mit beißendem Humor die Standpunkte linker und rechter Politik, mitunter auch durchaus angreifend in ihrer Wortwahl. Musikalisch verbinden sie die künstlerischen Elemente des „klassischen“ UK-Punk mit der Energie und Geschwindigkeit des US-Punkrock. Frontmann Jello Biafra spielte mit seinem Label Alternative Tentacles eine wichtige Rolle als Sprungbrett für andere Gruppen.

1983

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Auflösung: Floh de Cologne war eine zwischen 1966 und 1983 aktive Kölner Politrock-Band und Kabarettgruppe der linkenaußerparlamentarischen Opposition und des Umfelds der Neuen sozialen Bewegungen in der westdeutschen Bundesrepublik.

1978

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Gründung: Die Dead Kennedys (engl. „die toten Kennedys“) waren eine US-Punkband aus San Francisco, Kalifornien, die von 1978 bis 1986 existierte. Ihre Texte kommentieren mit beißendem Humor die Standpunkte linker und rechter Politik, mitunter auch durchaus angreifend in ihrer Wortwahl. Musikalisch verbinden sie die künstlerischen Elemente des „klassischen“ UK-Punk mit der Energie und Geschwindigkeit des US-Punkrock. Frontmann Jello Biafra spielte mit seinem Label Alternative Tentacles eine wichtige Rolle als Sprungbrett für andere Gruppen.

1977

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Gründung: Angelic Upstarts ist eine Oi!- und Punkband aus South Shields, England. Viele ihrer Texte handeln von Themen der politischen Linken und den Interessen und Problemen der Arbeiterklasse.

1966

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Gründung: Floh de Cologne war eine zwischen 1966 und 1983 aktive Kölner Politrock-Band und Kabarettgruppe der linkenaußerparlamentarischen Opposition und des Umfelds der Neuen sozialen Bewegungen in der westdeutschen Bundesrepublik.

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